Lux International
| Lux International AG
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Logo Lux International AG.svg | |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1901<ref>Über Uns – Lux Professional. Abgerufen am 21. Juni 2021.</ref> |
| Auflösung | 2025 |
| Auflösungsgrund | Konkurs |
| Sitz | Wallisellen, Schweiz<ref>Lux International. Abgerufen am 21. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Leitung | Urs Meier, CEO<ref>Internationales Führungsteam. Abgerufen am 21. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Mitarbeiterzahl | 780 Festangestellte (2009), 5950 Fachberater (2009)<ref>Geschäftsbericht Lux International AG, 2009</ref> |
| Umsatz | 230 Mio CHF (2009)<ref>Geschäftsbericht Lux International AG, 2009</ref> |
| Branche | Haushaltsgeräte |
Lux International AG war eine internationale Familien-Aktiengesellschaft mit Sitz in der Schweiz und mit Vertriebsgesellschaften in verschiedenen Ländern. Das Unternehmen war im Konsumgüterbereich tätig und verkaufte Reinigungsgeräte und Kochtöpfe für den Haushalt und das Gewerbe im Direktvertrieb.
Geschichte
Die Gründung der damaligen Lux AB ging auf das Jahr 1901 zurück. Die Hauptprodukte des Unternehmens waren damals Kerosin-Lampen für den Einsatz im Freien. Daraus abgeleitet entstand auch der Name der Unternehmung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Die Einführung der elektrischen Beleuchtung zwang Lux dazu, sich nach neuen Produktbereichen umzuschauen. Das Ergebnis war 1912 die Einführung des ersten elektrischen Staubsaugers für den Hausgebrauch mit dem Namen Lux I.<ref>Geschichte des Staubsaugers auf luxinternational.com</ref> Durch eine Fusion mit der schwedischen Elektromekaniska AB im Jahr 1916 entstand das Unternehmen Electrolux, das aufgrund des großen Erfolgs des Lux I bereits 1919 den europaweiten Vertrieb startete.
Im Jahr 1998 beschloss Electrolux, sich aus dem Direktvertrieb – bekannt unter der Marke Lux – zurückzuziehen und diesen Bereich an die Lux International AG mit Sitz in Baar zu verkaufen. Die Aktiengesellschaft übernahm seither die Funktion einer Holding, die als Muttergesellschaft den Konzern Lux International kontrollierte und Beteiligungen an mehreren Tochtergesellschaften hielt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Handelsregister des Kantons Zug – Internet-Auszug ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf hrazg.ch</ref>
In den letzten zehn Jahren verzeichnete die Lux International AG einen kontinuierlichen Umsatzrückgang und damit einhergehend einen Ergebniseinbruch. Diese Entwicklung ist unter anderem auf Fehlentscheidungen im Verwaltungsrat sowie der nicht rechtzeitig eingeleiteten Sanierung des Unternehmens zurückzuführen. Es wurde unter anderem auch versäumt, ausreichend in neue, innovative Produkte zu investieren. Stattdessen wurden vorwiegend Produkte aus dem asiatischen Markt importiert und zu einem Vielfachen des Einkaufspreisen an Endkunden verkauft. Qualitätsprobleme blieben dabei nicht aus. Mehrere Tochtergesellschaften wurden im Laufe der Zeit liquidiert<ref>Lux Schweiz AG in Liquidation in Wallisellen. Abgerufen am 10. November 2025.</ref>, gingen in den Konkurs oder wurden verkauft.<ref>White & Case Partner Kleinschmidt zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Lux Deutschland bestellt | Restrukturierung und Insolvenz. 11. Mai 2020, abgerufen am 10. November 2025.</ref> Im Jahr 2023 wurden die letzten vier noch verbliebenen Tochtergesellschaften in Polen, Deutschland, Österreich und Ungarn an einen Investor veräußert.<ref>Purelifehome. Abgerufen am 10. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ein Investor aus Leipzig, der im gleichen Segment tätig ist, wie die Lux International AG, erwarb während des laufenden Insolvenzverfahren (Nachlassstundung nach Schweizer Recht) die Aktienmehrheit. Er übernahm seinerzeit den Vorsitz (Präsident) des Verwaltungsrates<ref>Wechsel im Verwaltungsrat. Abgerufen am 10. November 2025 (deutsch).</ref>. Am Ende fehlte es an dem für eine Sanierung der Lux International AG nötigem Kapital. Im Dezember 2024 wurde der Konkurs über die Lux International AG eröffnet.<ref>Handelsregistereintrag. Abgerufen am 10. Januar 2025 (deutsch).</ref>
Kritik
Ende 2012 berichteten mehrere Medien, darunter WISO und die Neue Osnabrücker Zeitung, in kritischen Beiträgen über die Fachberater von Lux. So wurden völlig überhöhte Kosten für Reparaturen genannt oder einer dementen Seniorin ein zweiter Lux-Staubsauger verkauft. Lux entschuldigte sich nach den Berichten bei den Betroffenen und sprach von bedauerlichen Einzelfällen.<ref>Leichtes Opfer für miese Touren auf www.noz.de, abgerufen am 19. November 2012</ref>
Einzelnachweise
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