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Chryseis

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Datei:Chryses Agamemnon Louvre K1.jpg
Chryses versucht, seine Tochter Chryseis von Agamemnon zu erpressen. Seite A eines apulischen Volutenkraters, ca. 360-350v.Chr., gefunden in Taranto.

Chryseis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Priesters Chryses am Heiligtum des Apollon Smintheus in Chryse und Nichte des Brises.

Sie wurde im Trojanischen Krieg von Achilles geraubt, bei der Beuteaufteilung jedoch Agamemnon zugesprochen und zu seiner Geliebten gemacht. Zu Beginn der Ilias erzählt Homer: „Als ihr Vater sie im Lager der Griechen von Agamemnon zurückerbat, wurde er von diesem bedroht und davongejagt. Er flehte Apollon um Rache an und dieser sandte seine Pfeile ins Lager der Griechen, wo sie Tod, Pest und Verderben brachten. Agamemnon musste Chryseis zurückgeben, um den Gott gnädig zu stimmen, forderte jedoch als Ersatz die Konkubine des Achilles, Briseis. Dieser musste sich dem Heerführer beugen, verweigerte aus gekränkter Eitelkeit den weiteren Kriegsdienst und brachte so die Griechen in große Nöte.“<ref>Homer, Ilias 1,1–393, altgriechisch und englisch. In: northwestern.edu. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Oktober 2007; abgerufen am 28. Dezember 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.library.northwestern.edu</ref><ref>Homer: Ilias (in der deutschen Übersetzung von Johann Heinrich Voß) im Projekt Gutenberg-DE</ref> Dieser „Zorn des Achilles“ ist ein Leitthema der Ilias.

Die Figur der Chryseis wurde vom US-amerikanischen Schriftsteller Philip José Farmer in dessen Romanzyklus Die Welt der tausend Ebenen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) aufgegriffen, wo sie die Gefährtin von Jadawin, dem Lord der titelgebenden Welt, verkörpert. Auch der Asteroid (202) Chryseïs ist nach ihr benannt.<ref>Dictionary of Minor Planet Names in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref>

Künstlerische Verarbeitung

Literatur

In ihrem Roman ‘For the Most Beautiful’ erzählt die britische Autorin Emily Hauser über den Trojanischen Krieg aus den beiden weiblichen Ich-Perspektiven ihrer Hauptfiguren Chryseis und Briseis. (Emily Hauser: For the Most Beautiful, Transworld Publishers, 2017; dt. Übersetzung: Emily Hauser: Tochter des Sturms – Die Frauen von Troja, Goldmann, München, 2018).

Film und Fernsehen

Darstellungen der Chryseis wurden in Filmen und TV-Serien u. a. von den folgenden Schauspielerinnen verkörpert.

Literatur

Einzelnachweise

<references />