Schinditz
Schinditz Stadt Dornburg-Camburg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(73)&title=Schinditz 51° 4′ N, 11° 43′ O
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| Höhe: | 150 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,16 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Schinditz, Stadt Dornburg-Camburg. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 73 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 20. Juni 1957 | |||||
| Eingemeindet nach: | Zöthen | |||||
| Postleitzahl: | 07774 | |||||
| Vorwahl: | 036421 | |||||
Lage von Schinditz in Dornburg-Camburg
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Schinditz ist ein Ortsteil der Stadt Dornburg-Camburg im thüringischen Saale-Holzland-Kreis.
Geographie
Der Ort liegt etwa 1,5 km nordöstlich von Camburg an der Straße nach Naumburg (Saale). Durch den Ort fließt der Schinditzbach in einem kleinen Seitental und mündet bei Tümpling als rechter Zufluss in die Saale.
Geschichte
1378 wurde der Ort urkundlich erstmals erwähnt.<ref name="Kahl2010">Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 249.</ref> Bereits 1414 nannte die Stadt Camburg Schinditz als Vorwerk und Rittergut. Das Gut beeinflusste die Entwicklung des Dorfes stark. Schinditz gehörte zum wettinischen Amt Camburg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern gehörte. 1826 kam der Ort als Teil der Exklave Camburg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. Von 1922 bis 1939 gehörte Schinditz zur Kreisabteilung Camburg.
Das bislang älteste noch erhaltene Verzeichnis der Einwohner des Ortes geht auf das erste Drittel des 15. Jahrhunderts zurück.<ref>Andrei Zahn: Die Einwohner der Ämter Burgau, Camburg und Dornburg. Ein Beteregister aus der Zeit um 1421–1425 (= Schriftenreihe der AMF. 55, ZDB-ID 2385367-0). Als Manuskript gedruckt. Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung, Mannheim 1998.</ref>
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut enteignet und auf Bauern und Umsiedler aufgeteilt. Später unternahm eine Studienprojektgruppe der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Bauern Obstbauversuche. Die örtliche Molkerei war nach dem Gut der größte Arbeitgeber. 1965 stellte man den Molkereibetrieb ein und produzierte Tiernahrung. Nach der Wende entwickelte ein Investor aus dem Tiernahrungsbetrieb ein Futtermittelwerk.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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