Zum Inhalt springen

Martin Geiser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. November 2023 um 15:41 Uhr durch imported>Mogelzahn.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Martin Geiser (* 29. Oktober 1925 in Kaufbeuren; † 24. September 2018 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Beruf

Geiser absolvierte nach dem Schulbesuch zunächst eine Lehre als Flugzeugbauer bei BMW. Er trat zum 20. April 1943 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 9.366.725).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10560917</ref><ref>Helmut Gewalt: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bayer. Landtagsabgeordnete, ehem. NSDAP und Gliederungsangehörige (Memento vom 21. Mai 2021 im Internet Archive)</ref> Im Zweiten Weltkrieg war er Pilot bei der Wehrmacht und wurde in der Normandie eingesetzt. Er geriet in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde. Anschließend arbeitete er als Postbeamter. 1956/57 studierte er an der Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main Sozialwissenschaften. Er engagierte sich in der Deutschen Postgewerkschaft und wurde zum Personalratsvorsitzenden des Postamts Kaufbeuren gewählt. Zudem gehörte er dem Bezirkspersonalrat bei der Oberpostdirektion München an.

Politik

Geiser trat 1953 den Jungsozialisten und später der SPD bei, wo er Vorsitzender des Unterbezirks Südschwaben wurde. Er war viele Jahre Stadtrat in Kaufbeuren und gehörte von 1962 bis 1978 dem Bayerischen Landtag an. Der Landtag wählte ihn 1969 zum Mitglied der fünften Bundesversammlung, die Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten kürte.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783000207037 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

Im November 2016 erhielt Geiser aus den Händen von SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher die Georg-von-Vollmar-Medaille, die höchste Auszeichnung der BayernSPD.<ref>Ein rotes Urgestein. Kreisbote, 18. November 2016, abgerufen am 18. November 2016.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein