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Tegid Foel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Mai 2022 um 22:14 Uhr durch imported>RyoanOfWiki (IN der Bildunterschrift wird fälschlicherweise Tegid Foel neben Ceridwen und Gwion Bach erwähnt. Tatsächlich ist der dargestellte Mann aber weder kahl (glatzhäuptig) noch riesenhaft (ein weiteres Attribut von Tegid Foel). Stattdessen ist er alt und trägt einen (Blinden-)Stock. Es ist naheliegend, dass es sich im Bild um Morda (den Blinden) handelt, welcher der Legende nach die Aufgabe hatte, zusammen mit Gwion das Feuer des Kessels zu hüten. Siehe auch https://en.wikipedia.org/wiki/Ceridwen).
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Tegid Foel („Tegid der Kahle“) ist der Name einer keltischen Gottheit und Sagengestalt aus der Walisischen Mythologie.

Mythologie

Datei:Pair Ceridwen 00.JPG
Gwion Bach, Morda und Ceridwen

Tegid Foel ist in der Erzählung Hanes Taliesin („Die Geschichte Taliesins“) der Gatte der Hexe Ceridwen sowie der Vater des hässlichen Morfran und der wunderschönen Creirwy. Er ist die namensgebende Wassergottheit aus dem See Llyn Tegid (Bala Lake in Penllyn, Gwynedd, Cantref Powys), in dem er mit Ceridwen wohnt. Auch in Culhwch ac Olwen<ref>Gantz: The Mabinogion. 1987, S. 142.</ref> („Die Geschichte von Kulhwch und Olwen“), in Breuddwyd Rhonabwy („Rhonabwys Traum“)<ref>Gantz: The Mabinogion. 1987, S. 190.</ref> und in den Trioedd Ynys Prydein („Die Triaden der Insel Britannien“)<ref>Rachel Bromwich: Trioedd Ynys Prydein. 2002, S. 46 f und 109 f.</ref> wird er erwähnt.

In walisischen Genealogien (z. B. Vitae Sanctorum Britanniae et Genealogiae) werden auch noch zwei weitere Töchter namens Degfed („das Zehntel“) und Dwywai genannt.<ref>Rachel Bromwich: Trioedd Ynys Prydein. 2002, S. 506 f.</ref>

Literatur

  • Helmut Birkhan: Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur. Teil 2, Lit-Verlag, Wien 2004, ISBN 3-8258-7563-6.
  • Rachel Bromwich (Hrsg.): Trioedd Ynys Prydein: The Triads of the Island of Britain. University of Wales Press, 2006, ISBN 0-7083-1386-8.
  • Jeffrey Gantz (Übers.): The Mabinogion. Penguin, New York 1987, ISBN 0-14-044322-3.

Weblink

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />