Zum Inhalt springen

Diphenylcarbazid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Januar 2026 um 09:15 Uhr durch imported>ChemoBot (Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Strukturformel
Strukturformel von Diphenylcarbazid
Allgemeines
Name Diphenylcarbazid
Andere Namen
  • 1,5-Diphenylcarbohydrazid
  • sym-Diphenylcarbazid
  • DPC
Summenformel C13H14N4O
Kurzbeschreibung

fast weißer geruchloser lichtempfindlicher Feststoff<ref name="Merck" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 205-403-7
ECHA-InfoCard 100.004.913
PubChem 8789
ChemSpider 8459
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 242,28 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

170–175 °C<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319
P: 264​‐​280​‐​302+352​‐​305+351+338​‐​332+313​‐​337+313<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Diphenylcarbazid (DPC) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbazide. Es weist eine ähnliche Strukturformel wie Diphenylcarbazon auf und lässt sich durch Oxidation leicht in dieses überführen.

Eigenschaften

Diphenylcarbazid ist ein weißer Feststoff, der schwer löslich in Wasser, aber gut löslich in organischen Lösungsmitteln ist. Es bildet mit bestimmten Metallionen farbige Komplexverbindungen.

Verwendung

Diphenylcarbazid findet Anwendung als Redoxindikator<ref name="Merck"/> und zur fotometrischen Bestimmung von Chrom(VI)-Verbindungen, wie Chromate bzw. Dichromate. Dabei entsteht Diphenylcarbazon, das mit den Chromverbindungen einen rotvioletten Komplex bildet. Ebenso lassen sich nach dieser Methode Chrom(III)-Verbindungen bestimmen, wobei diese mit einem Oxidationsmittel (z. B. Ammoniumpersulfatlösung) zunächst zu Chrom(VI) oxidiert werden müssen.

Literatur

  • Lange/Zdenĕk: Photometrische Analyse. Verlag Chemie Weinheim 1980, S. 88 ff, ISBN 3-527-25853-1

Einzelnachweise

<references />