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Wingecarribee Swamp

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Datei:Wingecarribee Swamp FitzroyFalls.jpg
Wingecarribee Swamp (braune Fläche links) und Fitzroy Falls Reservoir (rechts)

Der Wingecarribee Swamp ist ein Moor im Osten des australischen Bundesstaates New South Wales. Er ist das einzige verbleibende Niedermoor in New South Wales und das größte seiner Art in Australien.<ref name=sca />

Geografie

Das Moor liegt etwa 90 Kilometer südwestlich von Sydney und 15 Kilometer östlich von Bowral.<ref name="sca"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sydney Catchment Authority: Wingecarribee Swamp (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Juni 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sca.nsw.gov.au</ref> und ca. 15 km südwestlich von Wollongong in der Nähe der Nationalparks Macquarie Pass und Budderoo. Aus ihm geht über den angrenzenden Stausee Wingecarribee Reservoir der Wingecarribee River hervor. Eine öffentliche Straße führt nicht zum Moor.

Entstehung

Der heutige Wingecarribee Swamp ist vermutlich ein Überbleibsel eines viel größeren Moores der letzten Eiszeit. Der größte Teil dieses eiszeitlichen Moores, das sich auf dem Untergrund aus Sandstein gebildet hatte, trocknete vor ca. 12.000 Jahren durch Geländehebungen in den Einzugsbereichen des Wollondilly River, des Nepean River und des unteren Shoalhaven River aus. Die heutigen Reste dieses Moores aber konnten bis heute überleben, da sie im Norden, Osten und Süden von Basalthügeln begrenzt werden, die die Abführung des Wassers in die vorgenannten Flüsse verhindern.<ref name=Ecosystem><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Value of Wingecarribee Swamp – As a Unique Ecosystem. Uow.edu.au (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Juni 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uow.edu.au</ref>

Die Regenfälle in diesem Gebiet erreichen mit durchschnittlich 1.600 mm pro Jahr für New South Wales unüblich hohe Werte.<ref name=Ecosystem/>

Flora und Fauna

Mit 120 höheren Pflanzenarten weist der Wingecarribee Swamp die höchste Biodiversität aller Feuchtgebiete in Australien auf. Zu den bedrohten Pflanzenarten zählen die Lauchorchidee (Prasophyllum uroglossum), der „Sumpfenzian“ (Gentiana wingecarribiensis) und der Gewöhnliche Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris var. davurica)<ref name=Habitat><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Value of Wingecarribee Swamp – As Habitat for Endangered Species. Uow.edu.au (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Juni 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uow.edu.au</ref>.

Auch viele Tierarten sind in dem Moor heimisch, darunter etliche bedrohte Arten. Dazu zählt die „Riesenlibelle“ (Petalura gigantea). Aber auch viele einheimische Vögel, Reptilien und andere Insekten sind dort zu finden<ref name=Habitat/>.

Unerklärliche Erscheinungen

Es kam in und um den Wingecarribee Swamp zu Beobachtungen, für die die Anwohner keine Erklärung finden konnten.<ref name=Mystery><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wingecarribee Swamp – A Natural Mystery. Windsor and Richmond Gazette (7. Januar 1927) (Memento vom 13. September 2009 im Internet Archive)</ref> So wurden im Frühjahr nachts periodisches Röcheln und Brüllen wie von einem Bullen gehört. Die Menschen schrieben dies teils einem fabelhaften Monster namens Bunyip zu, teils der Existenz eines unterirdischen Flusses. Für die letztere Theorie sprachen auch glucksende Geräusche, die gelegentlich zu hören waren. Beweise allerdings gibt es nicht dafür. Auch wird von Schwimmern berichtet, die in einer BlänkeThe Half-mile Hole genannt – unter Wasser gezogen wurden, ebenso wie von Zaunpfählen, die unerklärlicherweise spurlos im Boden verschwanden.

Einzelnachweise

<references />