Zum Inhalt springen

Feerner Moor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. Juli 2025 um 10:59 Uhr durch imported>L. aus W. (+kat).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Naturschutzgebiet Feerner Moor

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Naturschutzgebiet Feerner Moor.jpg
Wiedervernässungsfläche im Feerner Moor

Wiedervernässungsfläche im Feerner Moor

Lage Zwischen Dollern und Helmste im niedersächsischen Landkreis Stade
Fläche 184,0 ha
Kennung NSG LÜ 189
WDPA-ID 163033
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
FFH-Gebiet 175,0 ha
Geographische Lage 53° 32′ N, 9° 30′ OKoordinaten: 53° 32′ 13″ N, 9° 30′ 17″ O
 {{#coordinates:53,536944444444|9,5047222222222|primary
dim= globe= name=Naturschutzgebiet Feerner Moor region=DE-NI type=forest
  }}
Meereshöhe von 26 m bis 28 m
Einrichtungsdatum 16. Dezember 1991
Verwaltung NLWKN

<mapframe text="Feerner Moor" latitude="53.53659" longitude="9.50633" zoom="13" width="348" height="348" align="right"> {"type": "ExternalData", "service": "geoshape", "ids": "Q1150303", "properties": {"fill-opacity": 0.1,"stroke": "#006000"}}</mapframe>

Der Feerner Moor ist ein etwa 5000 Jahre altes Hochmoor im Landkreis Stade, seine heutige Fläche beträgt 184 Hektar.

Lage

Das Moor liegt auf dem Stader Geestrücken, etwa in der Mitte des Dreiecks zwischen den Orten Dollern, Hagen und Helmste. Im Jahr 1991 wurde es zum Naturschutzgebiet (Kennzeichen: NSG LÜ 189) erklärt, ein Teil des Feerner Moores ist zudem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet der Europäischen Union. Es wird vollständig vom Landschaftsschutzgebiet Rüstjer Forst überlagert.

Geschichte

In dem Hochmoorgebiet wurde auf größeren Teilen im Handtorfstich Weißtorf abgebaut. Auf den nicht abgetorften Flächen wuchs teilweise dichter Anflugwald, der zumeist aus Kiefern bestand. Die ehemaligen Torfstiche sind zum Teil mit Wasser vollgelaufen. Die zunächst offenen Wasserflächen mit rechteckigem Grundriss werden inzwischen teilweise durch Torfmoose und wollgrasreiche Heiden überwachsen.

Seit den 1980er Jahren waren zahlreiche Maßnahmen durchgeführt worden, um das Moor wieder zu renaturieren. Die Entkusselung und die Verdämmung der Entwässerungsgräben zeigen inzwischen Wirkung, so dass offene Flächen entstanden sind, in denen die typische Hochmoorvegetation ihr natürliches Wachstum zeigt. Nach und nach ist auch eine moortypische Fauna aus Vogel-, Amphibien- und Reptilienarten zurückgekehrt.

Siehe auch

Literatur

  • Landkreis Stade, Naturschutzamt (Hrsg.): Feerner Moor – Das Hochmoor-Naturschutzgebiet im Rüstjer Forst. In: Umwelt im Kreis. 2004, S. 12 (PDF-Datei, 2,6 MB)

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Stade
Wappen Landkreis Stade

Asselersand | Aueniederung und Nebentäler | Barger Heide | Braken und Harselah | Deinster Mühlenbach | Die Scheidung | Elbe und Inseln | Feerner Moor | Frankenmoor | Fredenbecker Mühlenbach | Hadelner und Belumer Außendeich | Hohes Moor | Hohes Moor Randbereiche | Im Tadel | Kahles und Wildes Moor | Kehdinger Moore | Kehdinger Moore II | Kuhlstückenmoor | Moor bei Revenahe | Moore bei Buxtehude | Neuklosterholz | Oederquarter Moor | Osteschleifen | Osteschleife Hundswiesen | Ostesee | Sandentnahme Hammah | Schilf- und Wasserfläche Krautsand/Ostende | Steinbeck | Steinbeckforst | Tide-Este | Untere Oste | Unteres Estetal | Wiesen- und Weidenflächen an der Oste | Wildvogelreservat Nordkehdingen Vorlage:Klappleiste/Ende