Leuenbergeria bleo
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| Leuenbergeria bleo | ||||||||||||
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| Datei:Pereskia bleo.jpg
Leuenbergeria bleo | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Leuenbergeria bleo | ||||||||||||
| (Kunth) Lodé |
Leuenbergeria bleo ist eine Pflanzenart in der Gattung Leuenbergeria aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton bleo verweist auf einen in Kolumbien gebräuchlichen Namen für die Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 27.</ref> Spanische Trivialnamen sind „Bleo“, „Bleo de Chupa“, „Chupa“, „Chupa Melón“, „Najií“, „Najú de Culebra“ und „Najú de Esoubas“.
Beschreibung
Leuenbergeria bleo wächst als Strauch oder kleiner Baum und erreicht Wuchshöhen von 2 bis 8 Metern mit Stämmen von bis zu 15 Zentimetern Durchmesser. Die olivgrünen bis bräunlich grauen Zweige sind glatt und gelegentlich unbedornt. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind deutlich bis zu 3 Zentimeter lang gestielt. Die Blattspreite ist mit einer Länge von 6 bis 20 Zentimetern und einer Breite von 2 bis 7 Zentimetern elliptisch bis länglich oder lanzettlich. Die fiedernervigen Blattspreiten weisen vier bis sechs, oft gabelförmige Seitenverzweigungen auf. Die Dornen stehen parallel in Bündeln oder sind ausgebreitet. An den Zweigen sind bis zu fünf, 5 bis 10 Millimeter lange Dornen vorhanden. An den Haupttrieben sind es je Areole bis zu 40 Dornen, die 2 Zentimeter lang sind.
Die Blüten stehen endständig oder erscheinen seitlich in Blütenständen. Die kahlen, leuchtend roten, scharlachroten, lachsfarbenen oder orangeroten Blüten erreichen Durchmesser von 4 bis 6 Zentimetern. Das Receptaculum ist kantig und kreiselförmig.
Die mehr oder weniger kugelförmigen Früchte sind kahl oder entlang ihres oberen Randes mit ein oder zwei Brakteen besetzt. Die bei Reife gelben Früchte sind essbar und schmecken sauer.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Leuenbergeria bleo ist in Panama und Kolumbien entlang von Flüssen und Bächen sowie in Sekundärwald von Meereshöhe bis in Höhenlagen von 1300 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Cactus bleo erfolgte 1823 durch Karl Sigismund Kunth.<ref>Carol. Sigismund Kunth: Nova Genera et Species Plantarum. Band 6, 1823, S. 69–70 (online).</ref> Joël Lodé stellte die Art 2012 in die Gattung Leuenbergeria.<ref>Joël Lodé: Leuenbergeria, a new genus in Cactaceae. In: Cactus-Aventures International. Band 97, 2012, S. 26.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Pereskia bleo <templatestyles src="Person/styles.css" />(Kunth) DC. (1828) und Rhodocactus bleo <templatestyles src="Person/styles.css" />(Kunth) F.M.Knuth (1936).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Griffith, P., Gann, G.D. & Nassar, J., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nutzung
Zerstampfte Blätter von Leuenbergeria bleo wurden zur Klärung von Trinkwasser genutzt.
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 527.
Einzelnachweise
<references />