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Fura-2AM

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Strukturformel
Strukturformel von Fura 2AM
Allgemeines
Name Fura-2AM
Andere Namen

Fura-2-acetoxymethylester

Summenformel C44H47N3O24
Kurzbeschreibung

gelbes Pulver<ref name="Sigma" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 3364574
ChemSpider 2610364
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 1001,9 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Fura-2-AM ist ein membrangängiges Derivat des Fura-2. Fura-2 wurde 1985 von Roger Tsien und Kollegen<ref>Grzegorz Grynkiewicz, Martin Poenie, Roger Y. Tsien: A New Generation of Ca2+ Indicators with Greatly Improved Fluorescence Properties. In: The Journal of Biological Chemistry. Band 260, Nr. 6, 1985, S. 3440–3450.</ref> entwickelt und dient als Ca2+-Indikator.

Eigenschaften

Fura-2 liegt als Natrium- oder Kaliumsalz vor. Durch die Bindung an Acetoxymethylester (AM) kann Fura-2 durch passive Diffusion in die Zelle eindringen. In der Zelle spalten endogene Esterasen das AM ab, wodurch erstens Fura wieder reaktiviert wird, und zweitens ein Austreten aus der Zelle verhindert wird.

Die Messung der Ca2+ induzierten Fluoreszenzänderung erfolgt bei 340 und 380 nm, wobei Ca2+ gesättigtes Fura-2 bei 340 nm und freies Fura-2 bei 380 nm angeregt wird. Die freigesetzte Calciummenge wird anhand des Verhältnisses 340/380 nm bestimmt, da durch dieses Verhältnis bereits Unterschiede in der Verteilung des Fura-2 innerhalb der Zelle und Unterschiede in der Zelldicke berücksichtigt werden.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />