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Niesendorf

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Gemeinde Königswartha
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(44)&title=Niesendorf 51° 18′ N, 14° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(44) 51° 17′ 54″ N, 14° 19′ 1″ O
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Höhe: 140 m ü. NN
Fläche: 93,3 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Niesendorf, Gemeinde Königswartha. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 44 (20. Dez. 2020)<ref>Angaben der Gemeindeverwaltung Königswartha.</ref>
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1936
Postleitzahl: 02699
Vorwahl: 035931
Datei:Königswartha Niesendorf Aerial Pan.jpg
Luftbildpanorama mit Waldbad

Niesendorf, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Dorf im ostsächsischen Landkreis Bautzen und gehört seit 1936 zur Gemeinde Königswartha. Der Ort liegt in der Oberlausitz und zählt zum sorbischen Siedlungsgebiet. Im Dezember 2022 hatte der Ortsteil 45 Einwohner.<ref>Königswartha und seine Ortsteile ✅ Gmejna Rekecy ✅ Wjesne dźěle ✅ - Gemeinde Königswartha. Abgerufen am 24. Oktober 2023.</ref>

Der deutsche Ortsname leitet sich vom sorbischen ab, der das untere bzw. niedere Dorf bezeichnet.

Geografie

Niesendorf befindet sich etwa 15 Kilometer nordwestlich der Großen Kreisstadt Bautzen und zwei Kilometer südwestlich des Gemeindezentrums Königswartha. Östlich des Ortes verläuft das Schwarzwasser; westlich befindet sich eine ehemalige Tongrube, die heute als Waldbad genutzt wird.

Der kleine Ort besteht aus zwei Teilen, die von der ehemaligen Bahnstrecke Bautzen–Hoyerswerda, die bis 2001 betrieben wurde, getrennt werden. Der östliche Ortsteil ist dabei siedlungshistorisch ein Sackgassendorf, der westliche, an der Durchgangsstraße gelegene Teil wird als Bauernweiler betrachtet. Die Nachbarorte sind Königswartha im Nordosten, Zescha (Gemeinde Neschwitz) im Süden und Eutrich im Westen.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals erst 1600 als Niesendorf urkundlich erwähnt. Andere Namensformen sind nicht bekannt. Die Grundherrschaft lag auch nach der Reformation weiterhin beim katholischen Kloster St. Marienstern, wenn auch die Bevölkerung bereits protestantisch war.

Bis zum 1. April 1936 war Niesendorf eine eigenständige Landgemeinde; dann wurde es nach Königswartha eingemeindet.

Bevölkerung

Datei:Niža Wjes – wjesna tafla.jpg
Zweisprachiges Ortsschild von Niesendorf

Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 68 Einwohnern; darunter waren 66 Sorben.<ref name="Muka">Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954.</ref> Seit Mitte des 20. Jahrhunderts überwiegt das Deutsche im Ort.

Die gläubigen Einwohner sind überwiegend evangelisch-lutherischer Konfession und nach Königswartha gepfarrt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Niesendorf ist aufgrund seines Waldbades mit angeschlossenem Campingplatz regional bekannt und befindet sich unweit der Bundesstraße 96 (Bautzen-Hoyerswerda).

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Niesendorf/Niža Wjes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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