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Crusnes (Fluss)

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Crusnes
Datei:Stream through Longuyon in France.jpeg
Der Fluss in Longuyon

Der Fluss in Longuyon

Daten
Gewässerkennzahl FRB41-0200
Lage FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich

Lothringen

Flusssystem Rhein
Abfluss über Chiers → Maas → Hollands Diep → Nordsee
Flussgebietseinheit Maas
Quelle im Gemeindegebiet von Crusnes
49° 25′ 40″ N, 5° 55′ 38″ O
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Quellhöhe ca. 380 m<ref name="geofr">geoportail.gouv.fr (1:16.000)</ref>
Mündung im Stadtgebiet von Longuyon in die ChiersKoordinaten: 49° 26′ 54″ N, 5° 35′ 57″ O
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Mündungshöhe ca. 205 m<ref name="geofr" />
Höhenunterschied ca. 175 m
Sohlgefälle ca. 5,5 ‰
Länge ca. 32 km<ref name="sandre"> Die Angaben zur Flusslänge beruhen auf den Informationen über die Crusnes bei SANDRE (französisch), abgerufen am 28. Oktober 2020. </ref>
Einzugsgebiet 265,6 km²<ref name="debits">siehe Débits caractéristiques de la Crusnes</ref>
Abfluss<ref>Siehe Weblink: Débits caractéristiques de la Crusnes</ref>
AEo: 265,6 km²
an der Mündung
MQ
Mq
3,21 m³/s
12,1 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Pienne
Kleinstädte Longuyon
Datei:Crusnes.png
Verlauf der Crusnes (siehe OSM)

Verlauf der Crusnes (siehe OSM)

Die Crusnes ist ein rund 32 km langer Fluss in Frankreich, der in der Region Grand Est, im Grenzbereich zu Deutschland und Luxemburg verläuft. Sie ist ein linker und östlicher Zufluss der Chiers.

Geographie

Verlauf

Die Crusnes entspringt auf einer Höhe von etwa 380 m im Gebiet der gleichnamigen Gemeinde Crusnes<ref name="quelle"> Laut sandre.fr entspringt die Crusnes hingegen im Gemeindegebiet von Errouville. Vermutlich verläuft sie heute aufgrund des jahrelangen Eisenabbaues bis dorthin im Untergrund.</ref>, nahe einer ehemaligen Minette-Mine

Sie entwässert generell in westlicher Richtung, durchquert dabei das Département Meurthe-et-Moselle und bildet knapp vor ihrer Mündung auf einer Strecke von etwa sechs Kilometern die Grenze zum benachbarten Département Meuse.

Das Flüsschen mündet schließlich im Stadtgebiet von Longuyon auf einer Höhe von ungefähr 205 m von links in die Chiers. Der 32,1 km lange Lauf der Crusnes endet ungefähr 175 Höhenmeter unterhalb des Ursprungs ihrer Quelle, sie hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 5,4 ‰.

Zuflüsse

(Von der Quelle zur Mündung)

  • La Pienne (links), 17,1 km
  • Ruisseau de Nanheul (rechts), 9,4 km
  • Ruisseau du Puits St Pierre (links), 3,9 km
  • Ruisseau des Eurantes (links), 9,0 km
  • Ruisseau de Beuveille (rechts), 2,2 km

Orte am Fluss

(Von der Quelle zur Mündung)

Hydrologie

An der Mündung der Crusnes in die Chiers beträgt die mittlere Abflussmenge (MQ) 3,21 m³/s; das Einzugsgebiet umfasst hier 265,6 km²<ref name="debits" />.

In der Pegelstation Pierrepont wurde über einen Zeitraum von 51 Jahren (1967–2020) die durchschnittliche jährliche Abflussmenge der Crusnes berechnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Banque Hydro - Station B4132010 - La Crusnes à Pierrepont (Memento des Vorlage:IconExternal vom 31. Oktober 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hydro.eaufrance.fr</ref> Das Einzugsgebiet entspricht an dieser Stelle mit 206 km² etwa 77,6 % des vollständigen Einzugsgebietes des Flusses.

Die Abflussmenge der Crusnes mit dem Jahresdurchschnittwert von 2,23 m³/s, schwankt im Laufe des Jahres relativ stark. Die höchsten Wasserstände werden in den Wintermonaten Januar bis Februar gemessen. Ihren Höchststand erreicht die Abflussmenge mit 4,31 m³/s im Februar. Von März an geht die Schüttung Monat für Monat zurück und erreicht ihren niedrigsten Stand im September mit 0,78 m³/s, um danach wieder von Monat zu Monat anzusteigen.

Der monatliche mittlere Abfluss (MQ) der Crusnes in m³/s an der hydrologischen Station Pierrepont
Daten aus den Werten der Jahre 1967–2020 berechnet

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Eisenkirche Sainte-Barbe vor der Restaurierung

Geschichte

Der Fluss verläuft nahe der Maginot-Linie, einem im Zweiten Weltkrieg heftig umkämpften französischen Verteidigungswall. Eine Vielzahl von ehemaligen Befestigungsanlagen und Soldatenfriedhöfen geben noch heute davon Zeugnis.

Siehe auch Liste der Ouvrages der Maginot-Linie.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Sainte-Barbe, in Crusnes, wurde in den Jahren 1937 bis 1939 komplett aus Eisen erbaut (Monument historique)

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks