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Elstorf

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Februar 2026 um 21:47 Uhr durch imported>AxelHH (Geschichte).
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Elstorf
Einheitsgemeinde Neu Wulmstorf
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3072)&title=Elstorf 53° 26′ N, 9° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3072) 53° 25′ 30″ N, 9° 47′ 16″ O
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Höhe: 46–53 m
Einwohner: 3072 (1. Dez. 2016)<ref name=Faltblatt2017>„Wissenswertes über die Gemeinde Neu Wulmstorf“, Stand der Einwohnerzahlen: Dezember 2016, Faltblatt der Gemeinde Neu Wulmstorf, Januar 2017</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 21629
Vorwahl: 04168
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Bild:Elstorf in Neu Wulmstorf.svg|rahmenlos|268x335px|zentriert|Karte

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Lage von Elstorf in Neu Wulmstorf
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Elstorf aerial view 2018.jpg
Luftbild Elstorfs, Schwiederstorfs und Ardestorfs mit Neu Wulmstorf und Hamburg im Hintergrund

<phonos file="De-Elstorf.ogg">Elstorf</phonos>/? (plattdeutsch Ilsdörp) ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Neu Wulmstorf im Landkreis Harburg im nordöstlichen Niedersachsen in der Metropolregion Hamburg.

Lage

Zu Elstorf gehören Ardestorf und Elstorf-Bachheide. Zusammen mit Schwiederstorf bildet Elstorf in etwa die geographische Mitte der Gemeinde Neu Wulmstorf. Naturräumlich liegt Elstorf mit seinen Ortsteilen am Ostrand der Zevener Geest.

Nachbarortschaften

Im Süden grenzt Elstorf an Rade, im Südwesten an Eversen-Heide, im Norden an Daerstorf, im Osten an Schwiederstorf und im Südwesten an Moisburg.

Geschichte

Spuren der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur, wie zum Beispiel das Großsteingrab Elstorf oder das Großsteingrab Daerstorf belegen eine frühe Besiedlung der Umgebung.<ref>Elstorf Grab 475. In: blog.amh.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. August 2015; abgerufen am 4. September 2015.</ref> Im Umfeld von Großsteingräbern liegt das Gräberfeld von Elstorf aus dem 6. bis 10. Jahrhundert. Mit rund 580 Bestattungen sowie mehreren Pferdegräbern gilt es als eines der bedeutendsten seiner Art in Norddeutschland. Es wurde in den Jahren 2008 bis 2016 vom Archäologische Museum Hamburg archäologisch untersucht.<ref>Das Gräberfeld von Neu Wulmstorf-Elstorf (Ldkr. Harburg) – Untersuchungen zu frühmittelalterlichen Bestattungstraditionen des Niederelberaums unter besonderer Berücksichtigung der organischen Artefakte bei Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung</ref> Der Erhaltungszustand der Fundgegenstände ist außergewöhnlich gut, so dass auch organische Materialien wie Textilien, Leder oder Holz untersucht werden können.<ref>Tina Lüecke: Forschungsprojekt zu Gräberfeld in Elstorf in Kreiszeitung Wochenblatt vom 25. Februar 2026</ref>

Im 12. Jahrhundert wurde eine Kapelle in Elstorf auf einer kleinen Anhöhe errichtet.

Im 14. Jahrhundert gehörte Elstorf im Rahmen des linkselbischen Besitzes des Grafen von Schwerin zu Harburg.<ref>Wilhelm von Hammerstein-Loxten: Die Besitzungen der Grafen von Schwerin am linken Elbufer und der Ursprung dieser Grafen In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 25 (1860), S. 129–189</ref>

Die Selbstständigkeit erreichte die Elstorfer Gemeinde 1543 und umfasste dann elf Dörfer. Mit der Zeit wurden einige Dörfer wie Neugraben und Neu Wulmstorf größer und damit auch eigenständig.

Datei:Mellinger19.jpg
Vogtei Eilsdorff im Ambt Meußeburg (1600)

Ab dem 17. Jahrhundert war die Vogtei Elstorff mit 15 Ortschaften Teil des Amt Moisburg im Fürstentum Lüneburg.<ref>siehe Liste der Ämter und Vogteien im Fürstentum Lüneburg</ref>

Während der Franzosenzeit war Elstorf mit 268 Einwohnern nach Moisburg der größte Ort in der Mairie Moisburg und gehörte zum Département des Bouches de l’Elbe.<ref name=Kissling1813>Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Großen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 57 f. (DigitalisatSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Nachfolgend war es im Amt Moisburg Teil der Landdrostei Lüneburg, bevor es 1859 im Amt Tostedt aufging.

Am 1. Dezember 1910 zählte Elstorf 445 Einwohner.<ref name=GemVerz1910>M. W. Ehrenreich (Zusammensteller): Regierungsbezirk Lüneburg: Landkreis Harburg. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Januar 2014; abgerufen am 11. Januar 2026 (Einwohner Dezember 1910).</ref>

Elstorf und Schwiederstorf wurden erst kurz vor Kriegsende am 20. April 1945 durch die A-Companie der 1st Rifle Brigade und die 8th King’s Royal Irish Hussars der British Army eingenommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ein Bericht zusammengestellt aus deutschen Quellen und Zeitzeugenberichten (fett gedruckt) und militärischen Aufzeichnungen der Engländer. (Memento vom 8. April 2016 im Internet Archive) (PDF; 1,7 MB)</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr 1812 1910 1925 1933 1939 2007 2016
Einwohnerzahl 268<ref name=Kissling1813 /> 445<ref name=GemVerz1910 /> 448<ref name=Rademacher>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 524<ref name=Rademacher /> 493<ref name=Rademacher /> (2800)<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref><ref>Gemeindeseite zu Elstorf (wahrscheinlich inkl. aller Ortsteile)</ref> 3072<ref name=Faltblatt2017 />

Eingemeindungen

Am 1. Mai 1964 wurde die Enklave „Elstorfer Moor“ in die Gemeinde Wulmstorf eingegliedert.

Am 1. Juli 1972 wurde Elstorf zusammen mit Ardestorf und Bachheide als Ortsteil Elstorf in die Gemeinde Neu Wulmstorf eingegliedert.<ref>NI GVBl., 23. Juni 1972, Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Harburg, Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt 1972, (Nr. 30, S. 320–322)</ref>

Politik

Der Ortsteil Elstorf wird von Ortsvorsteher Uwe Keller vertreten.<ref>Ortsvorsteher. Abgerufen am 4. Juni 2022.</ref>

Bildung

Wirtschaft und Verkehr

Elstorf liegt an der B 3 und wird über die geplante Verlängerung der Ortsumgehung B 3n<ref>Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Stade: Anbindung der Bundesstraße 3 an die Autobahn 26 (Ortsumgehung Neu Wulmstorf)</ref> an die ebenfalls geplante A 26 angebunden. Des Weiteren existieren Busverbindungen, u. a. zum S-Bahnhof Neu Wulmstorf.

Kommunikation

Das Ortszentrum von Elstorf ist über VDSL mit maximal 100 Mbit/s und Randbereiche über DSL mit maximal 16 Mbit/s erschlossen. Glasfaser oder Kabelfernsehen sind im gesamten Ort nicht verfügbar. Offenes WLAN ist nur sehr begrenzt verfügbar.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Nicolai Kirche Elstorf (Kirchturm).jpg
Kirchturm der Nicolai-Kirche Elstorf von Südwesten

Die Nicolai-Kirche aus dem 13. Jahrhundert<ref>ev.-luth. Nicolai Kirchengemeinde Elstorf. Abgerufen am 2. Januar 2018.</ref>.

Vereine

An Vereinen gibt es in Elstorf den TSV Elstorf von 1925<ref>Homepage TSV Elstorf</ref>, den MSC Elstorf<ref>Homepage MSC Elstorf</ref>, die Freiwillige Feuerwehr<ref>Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Elstorf</ref>, den Schützenverein Elstorf und Umgegend von 1869<ref>Homepage Schützenverein Elstorf</ref> und die Jugendfeuerwehr (JF) Elstorf.

Söhne und Töchter

  • Heiner Schönecke (* 1946), Unternehmer, Kommunalpolitiker (CDU) und ehemaliger Landtagsabgeordneter
  • Alexander Böhm (auch bekannt als AlexiBexi), Webvideo-Produzent

Mit Elstorf verbunden

Siehe auch

Weblinks

Commons: Elstorf – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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