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Felix von Burgund

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Felix von Burgund (auch Felix von Dunwich oder Felix von East Anglia;8. März 647/648<ref name=HOCBC>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>) war von 630/631 bis zu seinem Tod erster Bischof von East Anglia. Er gilt als Heiliger und wird als „Apostel von East Anglia“ verehrt.

Leben

Felix wurde in Burgund geboren und als Geistlicher ordiniert.<ref name=HE-II-15/> Um 626/627 war er vermutlich Bischof im burgundischen Chalon-sur-Saône.<ref name="ric31">Richard Hoggett: The Archaeology of the East Anglian Conversion (Anglo-Saxon Studies), Boydell & Brewer, 2010, ISBN 978-1-84383-595-0, S. 31; vgl.: N. J. Higham: The convert kings: power and religious affiliation in early Anglo-Saxon England, Manchester University Press, 1997, ISBN 978-0-7190-4828-9, S. 199.</ref> Er lernte den im Exil lebenden Sigebert kennen, dem er um 630 nach East Anglia folgte.<ref name=willi2-74>William of Malmesbury: Gesta Pontificum Anglorum II. 74</ref> Vermutlich musste er das Frankenreich nach dem Tod des Königs Chlothar II. im Jahr 629 aus politischen Gründen verlassen.<ref name=ric31/>

Honorius, der Erzbischof von Canterbury, weihte ihn zum Bischof der Ostangeln und wies ihm Dommoc als Bischofssitz zu.<ref name=HE-II-15/> Üblicherweise wird Dommoc mit Dunwich identifiziert, doch kommt auch das Kastell Walton Castle bei Felixstowe in Betracht.<ref name="ric37">Richard Hoggett: The Archaeology of the East Anglian Conversion (Anglo-Saxon Studies), Boydell & Brewer, 2010, ISBN 978-1-84383-595-0, S. 37–38.</ref> König Sigebert und Felix errichteten um 631 nach fränkischem Vorbild eine Schule.<ref name=HE-III-18>Beda, HE III,18</ref> Spätere Quellen aus dem 12. Jahrhundert nennen Felix als Urheber weiterer Schulen,<ref name=willi2-74/> Kirchen (z. B. Redham)<ref name=eli>Liber Eliensis I, 6.</ref> und des Klosters von Soham.<ref name=eli/> Felix wirkte als Missionar erfolgreich in ganz East Anglia. Nach 17 Amtsjahren starb er am 8. März 647/648 in Dommoc eines natürlichen Todes.<ref name=HE-II-15>Beda, HE II, 15.</ref> Er wurde zunächst in Dunwich beigesetzt und dann nach Soham Abbey überführt. Das Kloster wurde 869 von Wikingern geplündert und sein Grab entweiht. Zur Zeit Knut des Großen (1016–1035) wurden Felix’ Reliquien nach Ramsey Abbey überführt, wo sie ihre letzte Ruhestätte fanden.<ref name=willi2-74/>

Verehrung

Er gilt als Schutzpatron von East Anglia und wird ikonografisch als Bischof mit drei Ringen an der rechten Hand dargestellt. Sein Festtag war ursprünglich der 8. März, wird heute aber am 13. Mai begangen.<ref name=SQPN><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Saint Felix of Burgundy (Memento vom 15. Januar 2009 im Internet Archive) bei Saints.SQPN.com (abgerufen am 26. April 2011)</ref> Im 11. Jahrhundert gründete Roger Bigod in Felixstowe eine Priorei, die nach St. Felix benannt war.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Felixstowe: Town History (Memento vom 16. April 2015 im Internet Archive) bei felixstowe.gov.uk (englisch)</ref> Eine dortige Kirchengemeinde wurde nach St. Felix benannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />St. Felix RC Parish – Felixstowe (Memento vom 14. Januar 2009 im Internet Archive)</ref>

Literatur

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Bischof von East Anglia
630–647
Thomas

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