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Ni Yulan

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Datei:Voa chinese Ni Yulan 4oct10.jpg
Ni Yulan (2010)

Ni Yulan (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), * 24. März 1960) ist eine chinesische Anwältin und Bürgerrechtlerin. Wegen ihres Einsatzes für die Opfer von Landenteignungen wurde sie mehrmals festgenommen und zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Leben

Ni Yulan war 18 Jahre lang als Rechtsanwältin tätig und übernahm viele politisch brisante Fälle von Beschwerden und Protesten gegen den Abriss von Wohnhäusern.<ref>Vgl. Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Politische Gefangene heute: Bürgerrechtlerin und ehemalige Anwältin Ni Yulan (Memento vom 2. Juli 2012 im Internet Archive). Letzter Zugriff am 18. Juli 2012.</ref> Vor den Olympischen Spielen in Peking 2008 wurde sie selbst Opfer von Enteignungen, als man ihr Haus in Peking entschädigungslos abriss und sie anschließend zu zwei Jahren Haft verurteilte.<ref>Vgl. China Observer: @1@2Vorlage:Toter Link/www.china-observer.dePolizei zerstört Haus von chinesischer Dissidentin Ni Yulan in Peking (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2018. Suche im Internet Archive ). Letzter Zugriff am 25. April 2011.</ref> Im Zusammenhang mit den Protesten in China wurde sie am 7. April 2011 erneut verhaftet. Im April 2012 wurde Ni Yulan vom Xicheng Volksgericht in Peking wegen „Unruhestiftung und der Zerstörung fremden Eigentums“ zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Ihr Ehemann erhielt im gleichen Verfahren eine zweijährige Haftstrafe.<ref>Vgl. Chinesische Bürgerrechtlerin muss erneut ins Gefängnis auf Spiegel Online am 10. April 2012</ref> Aufgrund physischer Misshandlungen und mangelhafter medizinischer Versorgung während eines Polizeigewahrsams 2002 ist Ni Yulan heute auf den Rollstuhl angewiesen.

Im März 2016 wurde Ni zusammen mit 13 anderen Frauen der International Women of Courage Award verliehen. Ni konnte nicht zu der Verleihungszeremonie, an der der US-amerikanische Außenminister John Kerry teilnahm, reisen, da die örtlichen Behörden ihr keinen Pass ausstellten. Von chinesischer Seite wurde die Verleihung an Ni als Schmutzkampagne gegen China bezeichnet.<ref>Award to activist ‚smears‘ China in: Global Times, 31. März 2016, S. 3, abgerufen am 3. April 2016 </ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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