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Frebershausen

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Frebershausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(155)&title=Frebershausen 51° 7′ N, 8° 59′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(155) 51° 6′ 34″ N, 8° 59′ 1″ O
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Höhe: 354 m ü. NHN
Fläche: 9,14 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 155 (31. Dez. 2020)<ref name="DF">Einwohnerzahlen und Entwicklung. In: Webauftritt. Stadt Bad Wildungen, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen im Februar 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 34537
Vorwahl: 06455
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Datei:Frebershausen Dorfblick.jpg
Blick auf den Ort von der Kirche aus
Datei:Frebershausen Kirche.jpg
Die Kirche in Frebershausen

Frebershausen ist ein Stadtteil von Bad Wildungen im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geographie

Geographische Lage

Frebershausen, ein fränkisches Haufendorf, liegt im Kellerwald am Südrand des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Es befindet sich ungefähr 7,5 km (Luftlinie) westlich der Wildunger Kernstadt. Nördlich von Frebershausen, das auf 368 m ü. NN liegt und vom Wesebach durchflossen wird, erhebt sich der Traddelkopf, der mit 626 m der höchste Berg der Ederhöhen ist, eine Bergregion, deren Gebiet etwa deckungsgleich mit dem Nationalpark ist, westlich ragt der Talgang auf. Jenseits und damit nördlich des Nationalparks befindet sich der Edersee, nordöstlich der Affolderner See. Im Ort treffen sich die Landesstraße L 3332 und die Kreisstraße K 38.

Nachbarorte

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte Erwähnung des Ortes „Fridebrachtishusen“ erfolgte 1315.<ref name="LANDAU">G. Landau: Beschreibung des Hessengaues, 1866, S. 194</ref> Der Name änderte sich noch mehrmals, so zum Beispiel 1548 in „Friedwershausen“<ref name="Curtze">L. Curtze, Geschichte und Beschreibung des Fürstenthums Waldeck, Arolsen 1850, S. 662</ref>, bis 1925 die amtliche Festsetzung der Schreibweise Frebershausen erfolgte.<ref name="StAM540">StAM Best. 180 Landratsämter Bad Wildungen Nr. 540</ref> Um 1684 war eine Glashütte im Ort bekannt<ref name="Curtze"/>, von der noch heute der Flur- und Straßenname Glashude zeugt.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde Frebershausen zum 31. Dezember 1971 auf freiwilliger Basis in die Stadt Bad Wildungen eingemeindet.<ref></ref> Für Frebershausen wie für alle im Zuge der Gebietsreform nach Bad Wildungen eingegliederten Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 14 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Bad Wildungen, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Dezember 2022; abgerufen im Dezember 2022.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bad-wildungen.de</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten bzw. Herrschaftsgebiete und deren untergeordnete Verwaltungseinheiten, in denen Frebershausen lag:<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Frebershausen 174 Einwohner. Darunter waren 3 (1,7 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 36 Einwohner unter 18 Jahren, 60 waren zwischen 18 und 49, 54 zwischen 50 und 64 und 27 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 69 Haushalten. Davon waren 18 Singlehaushalte, 18 Paare ohne Kinder und 27 Paare mit Kindern, sowie 8 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 15 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 48 Haushaltungen leben keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
• 1620: 22 Häuser
• 1650: 3 Häuser
• 1738: 23 Häuser
• 1770: 25 Häuser, 166 Einwohner
Frebershausen: Einwohnerzahlen von 1770 bis 2020
Jahr  Einwohner
1770
  
166
1800
  
?
1834
  
251
1840
  
250
1846
  
244
1852
  
258
1858
  
272
1864
  
247
1871
  
224
1875
  
206
1885
  
212
1895
  
212
1905
  
233
1910
  
228
1925
  
214
1939
  
204
1946
  
268
1950
  
256
1956
  
219
1961
  
205
1967
  
205
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
174
2015
  
174
2020
  
155
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: bis 1967 LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Bad Wildungen<ref name=EW2015 /><ref name="DF"/>; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

• 1885: 212 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 188 evangelische (= 91,17 %), 17 katholische (= 8,29 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Sehenswürdigkeiten

Datei:Frebershausen Taufstein Kirche.jpg
Taufstein der Kirche in Frebershausen

Die Wurzeln der frühgotischen Dorfkirche reichen zurück in das 13. Jahrhundert. Der Chor wurde wahrscheinlich als Wallfahrtskapelle errichtet. Zwischen 1450 und 1470 wurde das Kirchenschiff angebaut. Die endgültige Fertigstellung erfolgte 1590. Die 1931 erstmals restaurierten Fresken im Innenraum stammen aus dem 14. Jahrhundert. Ein Taufstein aus dem Jahre 1593 wird noch heute benutzt. Die hölzerne Kanzel wurde im Jahre 1900 neu gebaut, von der ursprünglichen Kanzel ist nur noch ein Teil der unteren Brüstung mit der Jahreszahl 1692 erhalten. Im Jahr 2007 erfolgte eine grundlegende Renovierung des Dachstuhls und der Decke des Kirchenschiffs.

Sehenswürdigkeiten im Umland

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Frebershausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Frebershausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name=EW2015>Einwohnerzahlen. Haupt- und Nebenwohnsitze. In: Webauftritt. Stadt Bad Wildungen, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im September 2020. </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 44 und 100, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;.</ref> </references>

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