Zum Inhalt springen

Remderoda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. November 2025 um 20:49 Uhr durch imported>Wivoelke (Einwohner-Stand).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Remderoda
Kreisfreie Stadt Jena
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(38)&title=Remderoda 50° 56′ N, 11° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(38) 50° 56′ 16″ N, 11° 31′ 27″ O
 {{#coordinates:50,937861111111|11,524194444444|primary
dim=10000 globe= name=Remderoda region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 345 m ü. NN
Fläche: 1,17 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 38 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Remderoda, Stadt Jena. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner/km²
Postleitzahl: 07751
Vorwahl: 03641
Lage von Remderoda in Thüringen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Remderoda ist ein Ort der kreisfreien Stadt Jena in Thüringen und gehört zum Ortsteil Münchenroda/Remderoda, der zum 31. Dezember 2024 1080 Einwohner hatte.<ref name="DF">Ortsteil Münchenroda/Remderoda. In: Webauftritt. Stadt Jena, abgerufen im November 2025.</ref>

Lage

Remderoda befindet sich westlich der Stadt Jena. Das Dorf ist über eine von der Bundesstraße 7 abzweigende Ortsverbindungsstraße erreichbar. Der Ort liegt auf einer etagenmäßig höheren Geländebene. Die Böden sind meist aus Muschelkalkverwitterung gebildet worden. Die Bundesstraße 7 verläuft weiter in Richtung Weimar.

Geschichte

Datei:Bundesarchiv Bild 183-K0122-0004-001, Leipzig, Universität, Veterinärmediziner.jpg
Das ehemalige Lehr- und Versuchsgut im Jahre 1971

Friedrich von Würzburg besaß das Gut Remderoda im Jahre 1308 und verkaufte es an das Kloster Bürgel<ref name=Taschenbuch />. Remderoda wurde am 12. Januar 1328 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 230.</ref> Remderoda war um diese Zeit ein Dorf mit 12 Höfen und einer Kirche, deren Pfarrer sieben Hufen Land bewirtschaften konnte. Die steinigen Böden und Witterung veranlasste die Bauern, die Höfe aufzugeben. 1539 lag das Gut wüst, als es Kurfürst Johann Friedrich an den Jenaer Bürger Konrad Hüttenrauch verpachtete, der es wieder aufbaute<ref name=Taschenbuch />. Im Jahre 1664 besaß es ein Eitel Christoph von Spitznasen, woraufhin man das Anwesen oft „Spitznasen's Gut“ nannte<ref name=Taschenbuch />.

Im Jahre 1836 hatte das Gut noch 10 Bewohner<ref name=Taschenbuch>Jonathan Carl Zenker: Historisch-topographisches Taschenbuch von Jena und seiner Umgebung besonders in naturwissenschaftlicher u. medicinischer Beziehung. Mit dem Plane von Jena und einem geognostischen Profile. Frommann, Jena 1836, S. 149.</ref>.

Auch das seit 1308 zum Kloster Bürgel gehörige Vorwerk lag wüst. Die Wüstung wurde dann in Lehen vergeben. Seitdem gibt es den Hof oder das Gut Remderoda, das am 1. Januar 1956 Lehr- und Versuchsgut der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde. Ab dem 1. Januar 1970 wurde es der Universität Leipzig übertragen.

Datei:Versuchsgut FSU Jena in Remderoda.JPG
Versuchsgut Friedrich-Schiller-Universität Jena in Remderoda

Nach der Wende erfolgte der Anschluss des Betriebes an die Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Thüringen und ist jetzt der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft zugeordnet.<ref>Hans Jürgen Löhnert: Zur Geschichte der Lehr- und Versuchsstation Remderoda 3. Geschichtsheft der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, Jena 1996, Eigenverlag, ISSN 0944-0348, S. 46–60</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Remderoda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Ammerbach | Burgau | Closewitz | Cospeda | Drackendorf | Göschwitz | Ilmnitz | Isserstedt | Jena-Nord | Jena-Süd | Jena-West | Jena-Zentrum | Jenaprießnitz / Wogau | Kernberge | Krippendorf | Kunitz / Laasan | Leutra | Lichtenhain | Lobeda-Altstadt | Löbstedt | Lützeroda | Maua | Münchenroda / Remderoda | Neulobeda | Vierzehnheiligen | Wenigenjena | Winzerla | Wöllnitz | Ziegenhain | Zwätzen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein