Zum Inhalt springen

Alice Walton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Oktober 2025 um 16:21 Uhr durch imported>Aka (Karriere: Tippfehler entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Alice Walton (cropped).jpg
Alice Walton (2011)

Alice Louise Walton (* 7. Oktober 1949 in Newport, Arkansas)<ref>Sam Walton: Great From the Start. In: HBS Working Knowledge. 23. Juli 2001 (hbs.edu [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref> ist eine US-amerikanische Unternehmerin und Milliardärin. Mit einem Vermögen von ca. 104 Milliarden US-Dollar (Forbes 2025) ist sie die zweitreichste Frau und gehört zu den zwanzig reichsten Personen der Welt.<ref>Forbes Billionaires 2021. Abgerufen am 3. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Alice Walton - Forbes. Abgerufen am 3. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben

Die jüngste Tochter des Walmart-Gründers Sam Walton und dessen Frau Helen Robson Walton erbte ihr Vermögen 1992 nach dem Tod ihres Vaters, ebenso ihre Brüder S. Robson Walton, Jim Walton und John T. Walton. Sie ist Anteilseignerin am Walmart-Konzern und besitzt 10 %.<ref>ALICE L WALTON Insider Trading Overview. Abgerufen am 28. Dezember 2017.</ref>

Walton wuchs in Bentonville, Arkansas auf. 1971 schloss sie die Trinity University in San Antonio, Texas mit einem Bachelor of Arts in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen ab.<ref name=":2">Clare O'Connor: Inside The World Of Walmart Billionaire Alice Walton, America's Richest Art Collector. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref>

Ihr Bruder John T. Walton starb 2005 im Alter von 58 Jahren bei einem Flugzeugabsturz, er hinterließ seine Frau Christy Walton und seinen Sohn Lukas Walton – Alice Waltons Schwägerin und Neffe.<ref>The Associated Press: John T. Walton, 58, Donor and Heir to Wal-Mart Fortune, Dies. In: The New York Times. 29. Juni 2005, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref> Ihre Mutter Helen Robson Walton starb 2007 im Alter von 87 Jahren.<ref>Eduardo Porter: Helen Walton, Matriarch of Wal-Mart Family, Dies at 87. In: The New York Times. 21. April 2007, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref> Ferner ist sie die Cousine von Ann Walton Kroenke und Nancy Walton Laurie, die ebenfalls Anteile am Walmart-Konzern besitzen.<ref>Bloomberg Billionaires Index - Ann Walton Kroenke. In: Bloomberg.com. (bloomberg.com [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref><ref>Bloomberg Billionaires Index - Nancy Walton Laurie. In: Bloomberg.com. (bloomberg.com [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref>

Walton war in drei Autounfälle verwickelt. 1983 verlor sie in der Nähe von Acapulco, Mexiko die Kontrolle über ein gemietetes Fahrzeug und stürzte in eine Schlucht, wobei sie schwere Beinverletzungen davontrug. Nach mehr als zwei dutzend Operationen leidet sie bis heute an den Folgen. Im April 1989 erfasste ihr Wagen die 50-jährige Oleta Hardin, die die Straße überquerte. Diese verstarb daraufhin, es wurde jedoch keine Anklage gegen Walton erhoben. 1998 kollidierte ihr Auto mit einer Tanksäule, während sie unter dem Einfluss von Alkohol stand.<ref name=":2" /> Sie musste eine Strafzahlung von 925 US-Dollar leisten.<ref>The woman who put the art in Wal-Mart. In: The Independent. 8. November 2007 (independent.co.uk [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref><ref>The Untold Story of Alice Walton's DWI Incident. (mic.com [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref>

In die Schlagzeilen geriet Walton, als sie am 7. Oktober 2011, ihrem 62. Geburtstag, in Weatherford, Texas wieder unter Alkoholeinfluss gefahren war und festgenommen wurde.<ref>Billionaire Walmart heiress Alice Walton arrested on DUI charge. In: Mail Online. (dailymail.co.uk [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref> Ihr Anwalt veröffentlichte ein Statement, in dem Walton die volle Verantwortung übernahm und Bedauern für den Vorfall äußerte. Daraufhin wurde die Anklage im September 2013 zurückgezogen.<ref>Clare O'Connor: Inside The World Of Walmart Billionaire Alice Walton, America's Richest Art Collector. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref>

Walton ist zweifach geschieden und heute unverheiratet.<ref name=":2" />

Zwischen 1998 und 2015 lebte sie auf einer Ranch in Millsap, Texas und züchtete dort Pferde. Derzeit residiert sie primär in Fort Worth, Texas.<ref>https://www.bizjournals.com/dallas/news/2017/12/01/its-done-walmart-heiress-alice-walton-sells-texas.html. Abgerufen am 28. Dezember 2017.</ref> 2025 wurde Walton zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Karriere

Anders als ihre Brüder, übernahm Walton keine tragende Rolle im Walmart-Konzern.<ref name=":3">Meet Alice Walton: How America's wealthiest woman spends her Walmart fortune. In: Business Insider. (businessinsider.de [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref> In ihrer frühen Karriere war sie als Aktienanalystin für First Commerce Corporation und als Leiterin für Investitionstätigkeiten bei der Arvest Bank Group tätig. Ferner war sie Börsenmaklerin bei EF Hutton. 1988 gründete sie die Llama Company, eine Investmentbank, die sie selbst leitete, welche 1998 wieder geschlossen wurde.<ref name=":1">Bloomberg Billionaires Index. In: Bloomberg.com. (bloomberg.com [abgerufen am 28. Dezember 2017]).</ref> Darüber hinaus leitete sie den Northwest Arkansas Council und spielte eine wichtige Rolle beim Bau des 1998 eröffneten Northwest Arkansas Regional Airport.<ref>History | Northwest Arkansas Regional Airport (XNA). Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Juni 2017; abgerufen am 28. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kunst

Heute tritt Walton vor allem durch ihre Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Crystal Bridges Museum of American Art in Bentonville, Arkansas, welches von ihr 2011 eröffnet wurde, in Erscheinung. Sie ist Kunstsammlerin, die internationale Kunstfachzeitschrift ARTNews zählt sie zu den 200 wichtigsten der Welt.<ref>2017 Archives. Abgerufen am 28. Dezember 2017.</ref> Ihre Privatsammlung hat einen Wert von ca. 500 Millionen US-Dollar. Sie besitzt unter anderem Werke amerikanischer Künstler wie Andy Warhol, Norman Rockwell und Georgia O’Keeffe. Ihre Sammlung ist im Crystal Bridges Museum of American Art ausgestellt.<ref name=":3" />

Politik

Trotz ihrer Abstammung aus einer republikanischen Familie, spendete Walton im Jahr 2016 353.400 US-Dollar an den Hillary Victory Fund, der Demokraten wie Hillary Clinton unterstützt. Walton und Clinton lernten sich während Clintons Zeit als First Lady von Arkansas und Mitglied des Aufsichtsrats von Walmart kennen.<ref name=":3" />

Literatur

Weblinks

Commons: Alice Walton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweisbaustein