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Groote Beek

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Groote Beek
Große Beek
Datei:Groote Beek östlich B111.jpg
Groote Beek, am Schmollensee

Groote Beek, am Schmollensee

Daten
Gewässerkennzahl DE: 969714
Lage Usedom, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Flusssystem Groote Beek
Abfluss über Achterwasser → Peenestrom → Ostsee
Flussgebietseinheit Warnow/Peene
Ursprung Schmollensee bei Pudagla
53° 58′ 10″ N, 14° 4′ 20″ O
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Mündung ins AchterwasserKoordinaten: 53° 58′ 51″ N, 14° 2′ 55″ O
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Länge 2,1 km
Datei:Groote Beek Sperrwerk am Achterwasser.jpg
Westliches Sperrwerk am Achterwasser

Westliches Sperrwerk am Achterwasser

Die Groote Beek, auch Große Beek, ist ein Wasserlauf auf der Insel Usedom. Der Bach beginnt östlich des Ortes Pudagla am Schmollensee und verläuft circa 2,1 Kilometer in nordwestlicher Richtung durch eine feuchte Niederung bis zum Achterwasser. Ein in älteren Karten verzeichneter südlicher Seitenarm, der annähernd in Ost-West-Richtung verlief, hat keinen Zugang mehr zum Achterwasser.<ref name="SL"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karte CIa6 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dhm.uni-greifswald.de (DjVu, 2 MB) bei <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geogreif (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/greif.uni-greifswald.de: Matrikelkarten der Schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern 1692–1709.</ref><ref name="MTB">Topographisches Meßtischblatt 2050 Benz. Preußische Landesaufnahme 1886. (JPG) In: GeoGreif. Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald, 1905, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Mai 2013; abgerufen am 21. April 2011 (Groote Beek als Bach bezeichnet).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/greif.uni-greifswald.de</ref>

1273 wurde der damals mit dem slawischen Namen Pritolniza bezeichnete Bach zusammen mit dem Dorf Pudagla vom pommerschen Herzog Barnim I. dem Kloster Grobe geschenkt.<ref>Hermann Hoogeweg: Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern. Band 2, Stettin 1925, S. 277.</ref> Neben den Fischereirechten wurde die Erlaubnis zum Bau einer Mühle erteilt.<ref name="Z1">Eduard Georg Heinrich Zietlow: Das Prämonstratenser Kloster auf der Insel Usedom. Dietze, Anclam 1858, S. 128 (Google Bücher).</ref>

Noch im 20. Jahrhundert war die Groote Beek nahe ihrer westlichen Mündung mit dem heute verlandeten Paschensee verbunden, der in früheren Jahrhunderten auch als Paskensee bezeichnet wurde.<ref name="SL" /><ref name="MTB" /> Bei Meliorationsmaßnahmen wurde die Niederung der Grooten Beek zur Grünlandgewinnung mit Entwässerungsgräben durchzogen. Zum Schutz vor Sturmhochwasser wurden beiderseits des Gewässers Deiche gebaut.

Nahe Pudagla quert die Bundesstraße 111 die Groote Beek. Eine zweite Querung befindet sich an der westlichen Mündung.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Groote Beek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien