PA Sports
PA Sports<ref name="Raptastisch">Innerhalb eines Jahres - P.A. hat sich wieder umbenannt. In: Raptastisch. 13. Juni 2019, abgerufen am 14. Juni 2019.</ref> (* 1. April 1990 in Essen; bürgerlich Parham Vakili, persisch پرهام وکیلی), ist ein deutscher Rapper iranischer Abstammung und CEO des von ihm gegründeten Musiklabel Life is Pain.<ref>Dominik Sliskovic: Ruhrpott-Rapper PA Sports spricht Klartext: „Der Mensch ist das Problem!“ In: Musikexpress. 24. Mai 2016, abgerufen am 22. Dezember 2021.</ref>
Biografie
PA Sports wuchs in den Essener Stadtteilen Steele und Rüttenscheid als jüngster Sohn einer iranischen Akademikerfamilie auf.<ref name="Musikwoche">Imagem nimmt PA Sports und Leichtmatrose unter Vertrag. In: Musikwoche. 12. August 2015, abgerufen am 22. Dezember 2021.</ref> Seine Eltern sind beide ausgebildete Diplom-Ingenieure, die nach der islamischen Revolution den Iran verließen, um in Europa zu studieren, und sich in Deutschland kennenlernten.<ref name="welt" /> Bereits im Alter von zwölf Jahren war er als Rapper aktiv und nahm – damals noch mit dem Künstlernamen PA Lyricist – an diversen Freestyle-Wettbewerben im Ruhrgebiet teil.<ref name="NeuePresseCoburg">Bamberg: Rapper aus Leidenschaft - Neue Presse Coburg. In: Neue Presse Coburg. 18. Dezember 2019, abgerufen am 22. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dadurch kam er mit Künstlern wie Snaga, Pillath oder Fard in Kontakt. Er gründete die Rap-Crew Das Kollektiv,<ref name="Musikwoche" /> mit der er einige Demotapes, Kollabosongs sowie die Online-EP Psychoshit aufnahm.
Durch Manuellsen, der zu dieser Zeit als einer der ersten Künstler auf Eko Freshs neuem Label German Dream unter Vertrag stand, ergaben sich die ersten Kontakte in der Musikindustrie. Der Kölner Rapper lud PA Sports zum Videodreh von Die Abrechnung ein, einem Disstrack an Kool Savas. Nach dieser Zusammenarbeit entstanden gemeinsam mit Eko Freshs Hausproduzent Kingsize die ersten Solosongs von PA Sports. In den nächsten Monaten fand eine verbale Auseinandersetzung mit dem Rapper Favorite statt, die sowohl von PA Sports im Titel Die Wiederbelebung als auch in Favorites Antwort Die Wahrheit thematisiert wurde. Der Streit wurde einige Jahre später beigelegt.<ref>Interview mit „Favorite“. In: World of Hip Hop & Rap. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2009; abgerufen am 1. Januar 2008. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
2005 war PA Sports im Alter von 15 Jahren auf Eko Freshs Mixtape-Bootleg Fick deine Story als Gast vertreten.<ref>PA Sports bei laut.de</ref> Bei Eko Freshs Independent-Label German Dream sollte er ursprünglich auch sein erstes Soloalbum veröffentlichen,<ref name="16bars.de">Interview: PA Sports über „Vom Glück zurück“. In: 16bars.de. Abgerufen am 22. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> das jedoch nicht erschien. Stattdessen verließ er das Label im Herbst des Jahres gemeinsam mit Manuellsen und unterschrieb beim Mülheimer Independent-Label Shrazy Records.<ref>Octavius Hallenstein: Manuellsen meint, Pa Sports wurde vor Haftbefehl, Massiv und Sun Diego beschützt. In: Raptastisch. 22. November 2020, abgerufen am 22. Dezember 2021.</ref> Anstatt seine Solokarriere weiter zu verfolgen, gründete er Anfang 2006 gemeinsam mit KC Rebell das Duo SAW, welches im September 2006 das Streettape Schwarz auf weiß veröffentlichte. Parallel dazu tourte PA Sports 2007 gemeinsam mit KC Rebell sowie Snaga & Pillath durch Deutschland.
2008 veröffentlichten SAW ihr Debütalbum Kinder des Zorns über Shrazy Records.<ref>SAW - Kinder des Zorns. In: hiphop.de. Abgerufen am 22. Dezember 2021.</ref> Die LP enthielt unter anderem Gastbeiträge von Manuellsen, Jonesmann, La Honda und Favorite.<ref>SAW: „Kinder des Zorns“ im Juni. In: 16 Bars. Abgerufen am 16. Mai 2008.</ref> Fünf Monate später verließen PA Sports und KC Rebell das Label wieder, da die Zusammenarbeit nicht mehr ihren Vorstellungen entsprach.<ref>SAW trennen sich von Shrazy Records. In: hiphop.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. August 2008; abgerufen am 28. August 2008. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Ende 2009 erschien die Videosingle Grausam, die er mit KC Rebell und Manuellsen veröffentlichte.<ref>badaboom badabang: SAW feat. Manuellsen & Moe Phoenix - Grausam (Video). Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. November 2009; abgerufen am 15. November 2009. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Im April 2010 zerstritt sich PA Sports mit Manuellsen und verließ dessen Plattenlabel Pottweiler Entertainment.<ref>PA Sports trennt sich von Pottweiler. Bassdraft, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Mai 2010. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref>PA Sports trennt sich von Pottweiler (Videostatement). In: hiphop.de. Abgerufen am 19. Mai 2010.</ref> Dies führte zu PA Sports’ Entscheidung, seinen Fokus fortan mehr auf seine Solokarriere zu legen.<ref>Interview: PA Sports. In: rap.de. 13. Februar 2011, abgerufen am 22. Dezember 2021.</ref>
Im März 2011 veröffentlichte PA Sports sein Debütalbum Streben nach Glück. Darauf waren unter anderem Titel mit Tua und Silla vorhanden. Zunächst war auch Farid Bang als Gast angekündigt worden, der Song wurde jedoch auf dessen Wunsch hin nicht veröffentlicht.<ref>PA Sports: Haftentlassung / Farid Bang Kollabo gecancelt. In: hiphop.de. Abgerufen am 12. Oktober 2010.</ref> Der Longplayer wurde im Vorfeld mehrmals verschoben, so waren bereits Herbst 2010, Januar und Februar 2011 als Veröffentlichungszeiträume bekannt gegeben.<ref>PA Sports in U-Haft / Album verschoben. In: hiphop.de. Abgerufen am 31. August 2010.</ref> Zum Album wurden Videos zu Intro,<ref>PA Sports - Intro (Video). In: meinrap.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2011; abgerufen am 10. März 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Rap-Ghetto-Hierarchie,<ref>Aggro TV - „Halt die Fresse 3“ mit Pa Sports feat. Kianush (Part 108). In: hiphopholic.de. Abgerufen am 18. Januar 2011.</ref> P.Asozial/Paparazzi,<ref>PA Sports - P.Asozial / Paparazzi (Videopremiere). In: hiphop.de. Abgerufen am 23. November 2010.</ref> Dank dir,<ref>PA Sports – Dank Dir (Video). In: playmuzzik.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2010. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Gute Frauen lieben schlechte Männer<ref>Video: Gute Frauen lieben schlechte Männer. In: hiphop.de. Abgerufen am 8. Februar 2011.</ref> und Zeitmaschine<ref>P.A. Sports feat. Silla – Zeitmaschine (Video). In: meinrap.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Mai 2015; abgerufen am 31. Oktober 2010. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> ausgekoppelt.
2012 veröffentlichte PA Sports sein zweites Soloalbum Vom Glück zurück, das an sein Debütalbum Streben nach Glück anschließt.<ref name="16bars.de" /> Vom Glück zurück erreichte in der ersten Woche Platz 46 der deutschen Albumcharts. 2012 erschien außerdem 100 Bars Reloaded, in dem er den Offenbacher Rapper Haftbefehl disst. Der daraus entstandene Beef wurde 2015 beigelegt.<ref name="welt">François Duchateau: Der Rapper, der sich auch mit Haftbefehl anlegte. In: Welt online. 5. Juni 2016, abgerufen am 28. August 2016.</ref> 2013 wurde das Album Machtwechsel veröffentlicht. Es erreichte Position 20 in den Charts. Zuvor war die Single Gute Männer lieben schlechte Frauen mit Mehrzad Marashi erschienen. Im selben Jahr kam PA Sports Tochter Noura Medina zur Welt.
2014 veröffentlichte er sein viertes Soloalbum H.A.Z.E, das auf den siebten Platz in die deutschen Albumcharts einstieg.<ref>hiphop.de</ref> Im Februar 2014 gründete PA Sports das Label Life Is Pain.<ref name="NeuePresseCoburg" /> Kianush ist neben PA Sports das erste offizielle Signing auf dem Label. Am 19. September 2014 erschien das Kollaboalbum Desperadoz zusammen mit Kianush. Das Album erreichte Platz 14 der deutschen Charts und platzierte sich auch in Österreich und der Schweiz in den Top 100. Im Juli erschien sein fünftes Soloalbum Eiskalter Engel, das auf Platz 6 in die deutschen und schweizerischen Albumcharts einstieg.<ref name="Musikwoche" /> In Österreich chartete er auf Platz 15. Mit Eiskalter Engel erreichte PA Sports bislang seinen größten Erfolg.
2016 erschien mit Zurück zum Glück ein weiteres Album des Rappers, das Platz 6 der deutschen Albumcharts erreichte. Im Monat zuvor waren Auszüge eines Interviews von der Website TV Strassensound mit PA Sports viral gegangen, in denen er sich negativ zum Nationalismus äußerte und sich zur Religionsfreiheit bekannte.<ref>Raptastisch. Abgerufen am 17. August 2018.</ref> Seine Aussagen machten ihn auch außerhalb der Rapszene bekannt.<ref name="welt" /> Ende des Jahres gab er bekannt, den Sänger Moe Phoenix und den Rapper Mosh36 bei seinem Label Life Is Pain unter Vertrag genommen zu haben. Sein Album Verloren im Paradies erreichte 2017 nach einer Woche den fünften Platz in den Charts.
Am 20. Juli 2018 gab er auf seiner Instagram-Seite bekannt, dass er mit sofortiger Wirkung seinen Künstlernamen von PA Sports zu P.A. ändert. Grund für diese Namensänderung war der Streit zwischen ihm und seinem langjährigen Freund KC Rebell, der mit dem Disstrack GUILTY 400 nochmal aufgeheizt wurde. Die Namensänderung dient, wie er auch in dem Disstrack bekannt gab, symbolisch als Zeichen dafür, dass er mit seiner Vergangenheit abgeschlossen hat.<ref>Pa Sports ändert ab sofort seinen Künstlernamen! In: raptastisch.net. 20. Juli 2018, abgerufen am 17. August 2018.</ref> Im selben Jahr nahm er den Essener Jamule unter Vertrag, der sich bereits mit seinem Debütalbum LSD in den Top 5 platzierte. Mit dem New-Wave-Artist sorgte er zudem für eine verjüngte Außenwahrnehmung seines Life is Pain.
Am 13. Juni 2019 erklärte PA Sports, dass er seinen Namen erneut ändert und damit seinen alten Namen „PA Sports“ wieder annimmt. Als Grund für diesen Rückschritt nannte PA Sports Komplikationen mit der Namensänderung bei den verschiedenen Musik-Plattformen.<ref name="Raptastisch" /> Im Herbst 2019 nahm er den Newcomer Fourty unter Vertrag, welcher im Frühjahr 2020 mit der Veröffentlichung seiner Single Weisser Rauch die erste Goldauszeichnung für Life is Pain verbuchte. Mittlerweile hat der Song in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platin-Status erreicht. Parallel dazu produzierte PA Sports gemeinsam mit Kianush das Kollaboalbum Crossover, das im April 2020 veröffentlicht wurde und mittlerweile knapp 200 Millionen Streams zählt. Die dazugehörige Leadsingle Casino Royal erreichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz Goldstatus. Der Folgesingle Kriminell gelang dies ebenfalls in Österreich und der Schweiz. Im selben Jahr nahm er die Künstler Hamzo 500 und Rua unter Vertrag.
Im Winter 2020 begann er die Promophase zu seinem neunten Soloalbum Streben nach Glück. Der Album-Titel lehnt sich an sein Solodebüt an und stellte laut Aussage PA Sports das wichtigste Projekt seiner bisherigen Laufbahn dar. Im Zuge seiner Interviews erzählte er, dass ihn tiefgreifende Erfahrungen mit psychedelischen Substanzen dazu bewegten, die persönlichen Bereiche seines Lebens in Songs zu verarbeiten.<ref>YouTube.com: PA Sports über Karriereende?, Psychedelika, Julian Zietlow, dreckige Deals, 10. Album. Abgerufen am 1. Dezember 2024.</ref> So entstanden unter anderem Singles wie Sieben Jahre, 100 Bars Final Kill und Streben nach Glück. Im Zuge der Promophase zum Album kam es zu einer Auseinandersetzung mit Manuellsen, die ihren Höhepunkt in einem 30-minütigen Statement von PA Sports fand. Streben nach Glück erschien im März 2021, landete auf Platz 2 der deutschen Albumcharts und stellt bis heute das erfolgreichste Soloalbum seiner Karriere dar.<ref>Offiziellecharts.de: PA Sports – Streben nach Glück 2011-2021. Abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref>
Nach einer Label-Tournee mit Kianush, Jamule und Fourty veröffentlichte er den Song Heaven, eine Coverversion des gleichnamigen Songs von Bryan Adams, mit dem er die Beziehung zu seiner Partnerin Luna bekannt gab.<ref>Hamburgkonzerte.de: PA Sports, Kianush, Jamule & Fourty. Abgerufen am 27. November 2024.</ref><ref>Musikfreitag.com: PA Sports – Heaven. Abgerufen am 27. November 2024.</ref> Mit ihr hat er, neben seiner älteren Tochter aus erster Beziehung, zwei Söhne. Der Song konnte in der Schweiz Goldstatus erreichen. Im Herbst 2022 erschien das dazugehörige Mixtape Kiss & Fly.<ref>Laut.de: Purer Sex? Lieber mal ein Bad einlassen. Abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref> 2023 nahm er den Künstler Yakary unter Vertrag.<ref>Youtube.com: Yakary: Kann er auch ohne Fitna?! – PULS Musikanalyse. Abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref> Zeitgleich veröffentlichte PA Sports sein zehntes Soloalbum Life is Pain und erreichte damit den vierten Platz der deutschen Albumcharts.<ref>Offiziellecharts.de: PA Sports – Life is Pain. Abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref> Auf der Leadsingle Doktor kollaborierte er mit Sido, Haftbefehl und Alies. Nach sieben Jahren zog er Anfang 2024 von Berlin zurück nach Nordrhein-Westfalen, wo er ein Grundstück auf dem Land zwischen Essen und Düsseldorf besitzt.
Konflikte
Sample-Streit zwischen PA Sports und Moses Pelham (2025)
Im September 2025 geriet PA Sports in einen öffentlichen Konflikt mit dem Rapper und Labelgründer Moses Pelham, der als Mitbegründer des Labels 3P bekannt ist.<ref name=":0">Leon Schäfers: Moses Pelham erklärt, wieso er PA Sports das Sample verwehrt. Abgerufen am 5. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> PA Sports plante die Veröffentlichung eines Songs, der das Leid eines palästinensischen Kindes im Kontext des Nahostkonflikts thematisierte, ausgelöst durch das Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 und die daraus folgende Eskalation. Als musikalische Basis wollte er ein Sample aus dem 2005er Glashaus-Track „Haltet die Welt an“ verwenden, den Pelham mitgeschrieben und produziert hatte.<ref>Sample-Streit um "Halte die Welt an": Moses Pelham äußert sich zu PA Sports und Nura | rap2soul. Abgerufen am 5. Oktober 2025.</ref> Laut PA Sports' eigener Darstellung hatte Pelham zunächst die Freigabe erteilt, diese jedoch später zurückgezogen.<ref name=":1">Paul Kruppa: "Du hast kein Bock auf Empathie": PA Sports wirft Moses Pelham Heuchelei vor. Abgerufen am 5. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In einem Instagram-Statement vom 1. Oktober 2025 erklärte Pelham, er habe die Nutzung abgelehnt, da der Songtext das Leid israelischer Opfer, insbesondere aus der Perspektive eines Kindes, einseitig ignoriere und somit den Konflikt zu einseitig darstelle. Pelham schlug stattdessen vor, den Track um eine ausgewogene Perspektive zu erweitern, indem auch die Sicht eines israelischen Kindes und seiner Eltern einbezogen werde, um „das Leid aller auszudrücken“ und Mitgefühl für beide Seiten zu fördern. Er betonte, dass ihm das Leid beider Seiten gleichermaßen am Herzen liege und der Konflikt gerade durch fehlendes gegenseitiges Empathie eskalieren würde. Pelham wies zudem Vorwürfe zurück, ihm sei das palästinensische Leid egal, und nannte PAs Darstellung eine Verleumdung.<ref name=":0" />
PA Sports reagierte am 2. Oktober 2025 in einem Video-Statement mit scharfer Kritik und warf Pelham Heuchelei vor: Er bemängelte, dass Pelham in vergleichbaren Fällen (z. B. bei einem Song eines Bekannten über palästinensisches Leid) keine ähnlichen Bedingungen gestellt habe, und fragte rhetorisch, ob Pelham „keinen Bock auf Empathie“ habe.<ref name=":1" /> PA bot an, den Song nach Veröffentlichung zu löschen, falls Fans die Einseitigkeit bestätigten, forderte aber die Freigabe ein.
Einmischung weiterer Rapper und Vorwurf des Whataboutism
Der Streit erregte rasch Aufmerksamkeit in der deutschen Rap-Szene.<ref name=":2">SINAN-G HIGHLIGHTS: MANUELLSEN UND SINAN-G über PA SPORTS STATEMENT UND ❗️MOSES PELHELM ,SINAN-G STREAM HIGHLIGHTS. 3. Oktober 2025, abgerufen am 5. Oktober 2025.</ref> Besonders scharf fielen die Reaktionen der Rapper Sinan-G und Manuellsen aus, die in Twitch-Streams Pelhams Haltung als „Whataboutism“, eine Taktik, die Kritik an einer Seite durch Hinweis auf Probleme der anderen ablenke, bezeichneten. Bis Oktober 2025 blieb der Song unveröffentlicht, und der Streit wurde in Foren wie Reddit als Beispiel für „All Lives Matter“-ähnliche Dynamiken diskutiert.<ref>Reddit – Das Herz des Internets. Abgerufen am 5. Oktober 2025.</ref>
Diskografie
Vorlage:Eingebundene Diskografie
Weblinks
Einzelnachweise
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | PA Sports |
| ALTERNATIVNAMEN | Vakili, Parham (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-iranischer Rapper |
| GEBURTSDATUM | 1. April 1990 |
| GEBURTSORT | Essen, Deutschland |
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