Polditz
Polditz Stadt Leisnig
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(121)&title=Polditz 51° 11′ N, 12° 54′ O
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| Einwohner: | 121 (31. Dez. 2023)<ref>Bürgerinformationsbroschüre der Stadt Leisnig. Abgerufen am 5. September 2024.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juni 1973 | |||||
| Eingemeindet nach: | Polkenberg | |||||
| Postleitzahl: | 04703 | |||||
| Vorwahl: | 034321 | |||||
Lage von Polditz im Gebiet der Stadt Leisnig
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Polditz ist ein Ortsteil der Stadt Leisnig im Landkreis Mittelsachsen. Das Dorf hat rund 120 Einwohner und liegt unweit der Freiberger Mulde auf einem kleinen Hügel.
Geschichte
Die Geschichtsforschung ist geteilter Meinung, ob der Ort bereits im Hochmittelalter beurkundet ist oder nicht.<ref>Susanne Baudisch: Lokaler Adel in Nordwestsachsen. Geschichte und Politik in Sachsen, Band 10. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 1999, ISBN 3-412-02599-2, S. 185.</ref> Seit der Frühen Neuzeit gehört das Dorf zum Amt Leisnig. Seit dem 19. Jahrhundert. war die Kreisverwaltung in Döbeln, erst seit 2008 in Freiberg.
- 1. Juli 1950 Eingemeindung von Altleisnig, Marschwitz und Seidewitz nach Polditz
- 1. Juni 1973 Eingemeindung von Polditz nach Polkenberg
- 1. Januar 1999 Eingemeindung von Polkenberg nach Bockelwitz
- 1. Januar 2012 Eingemeindung von Bockelwitz nach Leisnig
Sehenswürdigkeiten
Kirche
Die evangelisch-lutherische Kirche St. Nicolai wurde 1865 errichtet, nachdem die zuvor genutzte Kirche in Altleisnig abgebrannt war. Es ist ein neoromanisches Bauwerk. Friedrich Ladegast stattete es 1868 mit einer Orgel aus. Sie verfügt über 33 Register auf 3 Manualen und 1 Pedal.<ref>Urania: Musik-Zeitschrift für Orgelbau, Orgel- und Harmoniumspiel, Band 26 S. 136.</ref> Sie wurde 1996 restauriert. Die Kirche wurde zwischen 1987 und 1993 restauriert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Kirche in Polditz ( vom 24. Oktober 2010 im Internet Archive)</ref> Sie steht unter Denkmalschutz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Polditz ( vom 25. März 2010 im Internet Archive)</ref> Zuständiges Pfarramt ist das Pfarramt Zschoppach bei Thümmlitzwalde.
Die Orgel wurde 2003 für die Stadtkirche in Hämeenlinna nachgebaut.
Am 29. November 2018 wurde das 150-jährige Jubiläum der Weihe der Ladegast-Orgel mit einem Festkonzert gefeiert. Daran nahmen u. a. der Organist der Dresdener Frauenkirche, Samuel Kummer, und der Leipziger Thomaskantor Gotthold Schwarz teil.<ref>Festkonzert zum 150jährigen Weihe-Jubiläum – Polditzer Orgelverein. Abgerufen am 2. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Einen Monat später, am 29. Dezember 2018, fand die 1. Polditzer Bläserweihnacht unter der Leitung von Ludwig Güttler statt, bei der mehr als 700 Zuhörer gezählt wurden.<ref>Ludwig Güttler dirigiert Hunderte Sänger in Polditz. Abgerufen am 1. Januar 2019.</ref>
Denkmal
Das Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege ist ein Obelisk mit Gedenktafeln.<ref>Bockelwitz-Polditz, Landkreis Mittelsachsen, Sachsen</ref>
Kultur
Zu den aktiven Vereinen zählen der Orgelverein und der Verein der Heimatfreunde.<ref>Polditzer Orgelverein e. V.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Polditzer Heimatfreunde ( vom 27. Dezember 2015 im Internet Archive)</ref> Zu Langeoog besteht eine kirchliche Vereinspartnerschaft.<ref>Inselkirche Langeoog</ref>
Sonstiges
Am 6. Juli 2012 zerstörte ein lokales Unwetter mit Hagelschlag einen Großteil der Dächer in Polditz. Ebenso wurden zahlreiche Autos und Fensterscheiben stark beschädigt oder vollständig zerstört. Auch die Kirche wurde in Mitleidenschaft gezogen. Mehr als zweihundert Fenster gingen durch die tennisballgroßen Hagelkörner zu Bruch.<ref>Artikel aus der Lokalausgabe der Bild-Zeitung</ref>
Literatur
- Cornelius Gurlitt: Polditz. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 25. Heft: Amtshauptmannschaft Döbeln. C. C. Meinhold, Dresden 1903, S. 185.
- Jens Kunze: Das Amt Leisnig im 15. Jahrhundert. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86583-027-2, S. 366–367.
Weblinks
- Polditz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Polditz im Repertorium Saxonicum des ISGV, Amtserbbuch Kloster Buch.
Einzelnachweise
<references />
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