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Werner-Eugen Hoffmann

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Werner-Eugen Robert Hoffmann (* 7. November 1910 in Konitz; † Oktober 1998 in Münster) war ein deutscher Oberst der Luftwaffe der Wehrmacht, Generalleutnant der Bundeswehr und Stellvertretender Befehlshaber des Hauptquartiers des NATO-Kommandos Ostseeausgänge (BALTAP).<ref name="verlag-wh.de">Gotthold Schramm: @1@2Vorlage:Toter Link/im.sommer.gutes-lesen.deVon der Nazi-Wehrmacht über die Bundeswehr in die NATO (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 84 kB)</ref>

Biographie

Hoffmann, Sohn eines Beamten, dessen Familie 1923 die pommersche Heimat verließ, absolvierte 1930 das Abitur in Berlin und besuchte dann als Offiziersanwärter der Preußischen Politischen Polizei in Burg bei Magdeburg die Polizeischule. Am 1. April 1935 wurde er zum Leutnant befördert, wechselte kurz darauf zur Luftwaffe, wo er zum Luftfahrzeugführer ausgebildet wurde.

Zweiter Weltkrieg

Als Hauptmann und Staffelkapitän im Kampfgeschwader 51 nahm er an mehreren Kriegseinsätzen teil, bevor er bis 1942 die Generalstabsausbildung an der Luftkriegsschule 2 in Berlin-Gatow absolvierte. Nach einer logistischen Verwendung als Gruppenleiter der 4. Abteilung im Generalstab der Luftwaffe übernahm er am 15. Mai 1943 als Oberstleutnant und Gruppenkommandeur die II. Gruppe des Transportgeschwaders 4.<ref>Henry L. deZeng IV, Douglas G. Stankey: Luftwaffe Officer Career Summaries, Section G–K. (PDF) 2016, S. 479, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Dezember 2016; abgerufen am 11. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach der Verwendung als Quartiermeister des Feldluftgau-Kommandos XXVI (Riga) ab November 1943<ref>Werner Hoffmann im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> diente er als Oberst i. G. und Oberquartiermeister zunächst in der Luftflotte Italien, danach bis Kriegsende in der Luftflotte Reich.<ref name="verlag-wh.de"/>

Bundeswehr

Hoffmann gehörte von 1952 bis 1955 als Oberstabsingenieur der Unterabteilung Planung/Gruppe Luftwaffe Vorbereitungsaufgaben im Amt Blank an, das am 7. Juni 1955 die Bezeichnung Bundesministerium für Verteidigung erhielt.<ref>Bernd Lemke: Die Luftwaffe 1950 bis 1970: Konzeption, Aufbau, Integration, S. 565.</ref> Von 1957 bis 1958 war er als Oberst Chef des Stabes beim Luftwaffenkommando Nord (ab Oktober 1957 Luftwaffengruppe Nord).<ref name="Luftwaffenkommando Nord">Zentrale Dienststellen der Luftwaffe - Luftwaffenkommando Nord (BL 21). Bundesarchiv, abgerufen am 8. August 2020.</ref> Im Dienstgrad Brigadegeneral wurde er im Januar 1961 Kommandeur der 2. Luftverteidigungsdivision, die spätere 2. Luftwaffendivision.<ref>2. Luftwaffendivision 1959 -1995 (BL 7-2). Bundesarchiv, abgerufen am 8. August 2020.</ref> Danach war er vom 1. Oktober 1962 bis zum 30. September 1963 Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe und Chef des Führungsstabs der Luftwaffe, seinerzeit im Dienstgrad Generalmajor.<ref>Bundesministerium der Verteidigung. Führungsstab der Luftwaffe 1955-2007 (BL 1). Bundesarchiv, abgerufen am 8. August 2020.</ref> Danach kehrte er als Kommandierender General in die Luftwaffengruppe Nord zurück. In dieser Verwendung, die er bis zum 31. März 1968 innehatte, war er bereits Generalleutnant.<ref name="Luftwaffenkommando Nord" /> Nach der Verwendung als Stellvertretender Befehlshaber im Hauptquartier des NATO-Kommandos Ostseeausgänge wurde er in den Ruhestand versetzt.

Hoffmann war verheiratet und hatte drei Kinder.

Auszeichnungen

Siehe auch

Literatur

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 2, Teilband 2, Hoffmann – Kusserow. Biblio-Verlag, Osnabrück 2000, ISBN 3-7648-2562-6, S. 412–413.
  • Clemens Range: Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr. Translimes Media Verlag, Müllheim-Britzingen 2013, ISBN 978-3-00-043646-8, S. 224.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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