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Thielbeer

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Thielbeer
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(92)&title=Thielbeer 52° 51′ N, 11° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(92) 52° 50′ 48″ N, 11° 28′ 52″ O
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Höhe: 31 m ü. NHN
Fläche: 11,19 km²<ref name="HOB-12" />
Einwohner: 92 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" />
Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39619
Vorwahlen: 039384, 039399
Lage von Thielbeer in Sachsen-Anhalt
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Thielbeer ist eine Ortschaft und ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Stadt Arendsee (Altmark) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.<ref name="Hauptsatzung" />

Geographie

Lage

Thielbeer, ein Straßendorf mit Kirche, liegt vier Kilometer südlich der Stadt Arendsee (Altmark) im Norden der Altmark. Im Nordosten des Dorfes liegt der etwa 37 Meter hohe Voss-Berg mit einer ehemaligen Sandgrube.<ref name="MTB-1611" /><ref name="HOB-12" />

Ortschaftsgliederung

Zur Ortschaft Thielbeer gehören die Ortsteile Thielbeer und Zühlen.<ref name="Hauptsatzung" />

Geschichte

Mittelalter bis 19. Jahrhundert

Kurz vor 1309 wurde ein Dyderich Tylym und vor 1311 Thiderici de Tylebe in Salzwedel genannt.<ref name="Vogtei Salzwedel" />

Das Dorf Thielbeer wird am 16. Juni 1338 erstmals als villa Tyllebe erwähnt, als der Knappe Heinrich von Garthow dem Kloster Arendsee einen Hof in Thielbeer überlässt.<ref name="Riedel-22, S. 45" /> Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird der Ort je nach Transkription der Handschrift als Tilebe<ref name="Landbuch" /> oder Tylebe<ref name="Landbuch Fidicin" /> aufgeführt. Von den 30 Hufen waren 17 wüst. Die von Gartow hatten das Gericht, die von Bartensleben, das Kloster Arendsee, der Marienaltar in Gartow und die Familie Clüden hatten hier Besitz. Weitere Nennungen sind 1541 Dilebo, 1608 Tielbe, 1687 Tiellebeer, 1775 Thielbär, Tielebier, Tielpke, Thielbeen, 1820 Thielbeer, Plattdeutsch: Thielpke.<ref name="HOB-12" />

Im Norden des Dorfes links der Straße nach Arendsee stand eine Windmühle.<ref name="MTB-1611" />

Wüstung

Wilhelm Zahn berichtete 1909 von einer Ackerbreite, die Dorfstellen genannt, die südwestlich vom Dorf, westlich vom Weg nach Kerkuhn auf der Feldflur von Thielbeer liegt.<ref name="Zahn-Wüstungen" /> 1863 wurde berichtet, dass dort Spuren ehemaliger Gebäude und Schlacken ausgepflügt worden sind.<ref name="16-JBAGV-1863" />

Herkunft des Ortsnamens

Heinrich Sültmann deutet die Silbe „leve“ in der alten Schreibung. Althochdeutsch wäre das „zidal“ für „Honigweide“, daher „Zeidelbär“, niederdeutsch „tielbär“.<ref name="Kunstdenkmale-Osterburg" /><ref name="Sültmann-1937" />

Johann Friedrich Danneil berichtete 1863, dass das Dorf „im Munde des gemeinen Mannes“ nur „Thielbk“ genannt wird.<ref name="16-JBAGV-1863" /> Somit könnte das, wie Sültmann schreibt, mit Julius Langer eine Abkürzung für „Tielbeck“ sein. Dann wäre es ein Bach, an dessen Ufer den Bienen reichlich Nahrung geboten wird.<ref name="Langer 1897" />

Eingemeindungen

Bis 1807 gehörte das Dorf zum Arendseeischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Danach lag es ab 1807 bis 1813 im Kanton Arendsee auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Ab 1816 gehört die Gemeinde zum Kreis Osterburg, dem späteren Landkreis Osterburg in der preußischen Provinz Sachsen.<ref name="HOB-12" />

Am 20. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Zühlen aus dem Landkreis Osterburg in die Gemeinde Thielbeer eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" />

Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde Thielbeer aus dem Landkreis Osterburg in den Kreis Seehausen umgegliedert. Am 2. Juli 1965 erfolgte die Umgliederung in den Kreis Osterburg.<ref name="Metzler-Poeschel" />

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Thielbeer am 12. Mai 2009, dass die Gemeinde Thielbeer in die Stadt Arendsee (Altmark) eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.<ref name="AB-SAW 2009-08" /><ref name="Destatis" />

Nach Eingemeindung der bisher selbstständigen Gemeinde Thielbeer wurden Thielbeer und Zühlen Ortsteile der Stadt Arendsee (Altmark). Für die eingemeindete Gemeinde wurden die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die eingemeindete Gemeinde Thielbeer und künftigen Ortsteile Thielbeer und Zühlen wurden zur Ortschaft der aufnehmenden Stadt Arendsee (Altmark). In der eingemeindeten Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Thielbeer wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.<ref name="AB-SAW 2009-08" />

Einwohnerentwicklung

Gemeinde

Jahr Einwohner
1734 140
1774 110
1789 117
1798 119
1801 101
1818 080
1840 123
1864 175
1871 186
1885 149
1892 [00]163<ref name="Zahn-1928" />
Jahr Einwohner
1895 168
1900 [00]150<ref name="Zahn-1928" />
1905 163
1910 [00]182<ref name="Zahn-1928" />
1925 159
1939 150
1946 260
1964 229
1971 264
1981 199
1985 [00]196<ref name="EW-1964-2007" />
Jahr Einwohner
1990 [00]185<ref name="EW-1964-2007" />
1993 179
1995 [00]195<ref name="EW-1964-2007" />
1998 [00]186<ref name="EW-1964-2007" />
2000 [00]181<ref name="EW-1964-2007" />
2002 [00]183<ref name="EW-1964-2007" />
2005 [00]180<ref name="EW-1964-2007" />
2006 [00]174<ref name="EW-1964-2007" />
2007 [00]168<ref name="EW-1964-2007" />
2008 [00]165<ref name="EW-LSA" />
2009 [00]154<ref name="EW-LSA" />

Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1993<ref name="HOB-12" />

Ortsteil

Jahr Einwohner
2011 100
2012 093
2013 090
2014 094
2015 095
2016 102
Jahr Einwohner
2017 095
2020 [00]092<ref name="EW-2021" />
2021 [00]95<ref name="EW-2021" />
2022 [0]90<ref name="EW-2023" />
2023 [0]92<ref name="EW-2023" />

Quelle, wenn nicht angegeben, ab 2011 bis 2017<ref name="EW-2011-2017" />

Religion

Die evangelische Kirchengemeinde Thielbeer gehörte früher zur Pfarrei Sanne<ref name="Almanach1903" /> und heute zum Kirchspiel Sanne-Kerkuhn-Thielbeer im Pfarrbereich Arendsee im Kirchenkreis Stendal im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />

Politik

Ortsbürgermeister

Norbert Albrecht (CDU) ist seit Juli 2024 Ortsbürgermeister der Ortschaft Thielbeer.<ref name="OR" />

Vor ihm war Anne Roth von 2014 bis Juni 2024 Ortsbürgermeisterin. Der letzte Bürgermeister der Gemeinde war Marko Janke. Er war bis 2014 Ortsbürgermeister.<ref name="AB-SAW 2009-08" /><ref name="VS 2014" />

Ortschaftsrat

Die Ortschaftsratswahl am 9. Juni 2024 ergab folgende Sitzverteilung:<ref name="Wahl-2024" />

  • 3 Sitze CDU
  • je 1 Sitz
    • Einzelbewerberin Roth
    • Einzelbewerber Franke

Gewählt wurden 1 Ortschaftsrätin und 4 Räte. Die Wahlbeteiligung betrug 57,55 Prozent.<ref name="Wahl-2024" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dorfkirche

Datei:Kirche Thielbeer.jpg
Dorfkirche Thielbeer mit Friedhof

Die evangelische Dorfkirche Thielbeer, ein Feldsteinbau, stammt vermutlich etwa aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.<ref name="Altmarkkirchen" /> Die Kirche war eine Filialkirche der Dorfkirche Sanne (Arendsee). Das Bauwerk ist eine kleine Saalkirche mit Westquerturm. Sie ist mit einem früher steileren Dach gedeckt, wird durch Lanzettfenster erhellt und hat am Turm einen erhöhten Zugang, der auf eine frühere Nutzung der Kirche als Zufluchtsort schließen lässt. An der Nordseite des Schiffes ist ein vermauertes gotisches Backsteinportal zu erkennen. Der Westeingang und die Rundbogenfenster stammen aus dem 19. Jahrhundert. Das Turmerdgeschoss zeigt Anzeichen einer möglicherweise nur beabsichtigten Einwölbung und eine große Spitzbogenöffnung zum flachgedeckten Schiff.

Die schlichte Ausstattung stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts. Ein spätgotisches Schnitzaltarretabel wird heute in der Kirche St. Sebastian in Magdeburg aufbewahrt.<ref>Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt I. Regierungsbezirk Magdeburg. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 941.</ref>

Weiteres

  • Die Kirche steht auf dem Ortsfriedhof, der durch ein spitzbogiges Kirchhofsportal des 15. Jahrhunderts erschlossen wird.
  • Zwei Bauernhöfe im Dorf stehen unter Denkmalschutz.
  • Der Reit- und Fahrverein „Ferdinand von Schill“ e. V. organisiert jährlich ein Reitturnier, den Reitertag.


Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references>

<ref name="16-JBAGV-1863"> Johann Friedrich Danneil: Die Altmark von den Wenden angebauet. In: Jahresberichte des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte. 13. Jahresbericht, 1863, S. 59, Thielbeer (altmark-geschichte.de [PDF]). </ref>

<ref name="2VO-LSA-1950"> Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 274–281 (PDF). </ref>

<ref name="AB-SAW 2009-08"> Gebietsänderungsvertrag – Eingemeindung der Gemeinde Thielbeer in die Stadt Arendsee (Altmark) mit Genehmigung des Altmarkkreises Salzwedel vom 12. August 2009. In: Altmarkkreis Salzwedel (Hrsg.): Amtsblatt Altmarkkreis Salzwedel. 15. Jahrgang, Nr. 9, 26. August 2009, S. 241–243 (altmarkkreis-salzwedel.de [PDF; 308 kB; abgerufen am 18. April 2022]). </ref>

<ref name="Almanach1903"> Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903 </ref>

<ref name="Altmarkkirchen"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783981403954 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref>

<ref name="Destatis"> Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010. StBA. </ref>

<ref name="EW-1964-2007"> Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung der Gemeinden nach Kreisen 1964 – 2007 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Statistische Berichte / A / I / 103). Halle (Saale) Februar 2009 (statistischebibliothek.de [PDF]). </ref>

<ref name="EW-2011-2017"> Einheitsgemeinde Stadt Arendsee (Altmark) (Hrsg.): Einwohnerdaten der Jahre 2011 bis 2017. 12. Januar 2018. </ref>

<ref name="EW-2021"> Christian Ziems: Arendsee im Aufwind. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 5. Januar 2022, DNB 954815971, S. 18. </ref>

<ref name="EW-2023"> Christian Ziems: Arendsee verliert über 100 Einwohner. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 25. Januar 2024, DNB 954815971, S. 16. </ref>

<ref name="EW-LSA"> Bevölkerung der Gemeinden (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Statistische Berichte / A / I / A / II / A / III / 102). Halle (Saale) – (statistischebibliothek.de). (Jahr anklicken) </ref>

<ref name="Hauptsatzung"> Hauptsatzung der Stadt Arendsee (Altmark). 21. Dezember 2022 (arendsee.info [PDF; abgerufen am 14. August 2024]). </ref>

<ref name="HOB-12"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref>

<ref name="Kunstdenkmale-Osterburg"> Ernst Haetge: Der Kreis Osterburg (= Die Kunstdenkmale der Provinz Sachsen. Band 4). Hopfer, Burg bei Magdeburg 1938, DNB 361451652, S. 322–323. </ref>

<ref name="Landbuch"> Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 391 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />uni-potsdam.de (Memento vom 19. April 2019 im Internet Archive)). </ref>

<ref name="Landbuch Fidicin"> Ernst Fidicin: Kaiser Karl’s IV. Landbuch der Mark Brandenburg (1375), nach den handschriftlichen Quellen. Guttentag, Berlin 1855, S. 185–186 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10000810~SZ%3D00201~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D). </ref>

<ref name="Langer 1897"> Julius Langer: Die altmärkischen Ortsnamen auf -ingen und -leben (= Jahresbericht des Königlichen Stiftsgymnasiums in Zeitz. Schuljahr 1897–98). 1897, S. 16, urn:nbn:de:hbz:061:1-418489. </ref>

<ref name="Metzler-Poeschel"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref>

<ref name="MTB-1611"> Messtischblatt 1611: Arendsee, 1902 Arendsee. Reichsamt für Landesaufnahme, 1902, abgerufen am 7. August 2021. </ref>

<ref name="Pfarrbereich"> Pfarrbereich Arendsee. In: ekmd.de. Abgerufen am 27. Januar 2024. </ref>

<ref name="OR"> Politik – Stadt Arendsee, Ortschaftsräte. In: arendsee.info. Arendsee (Altmark), abgerufen am 15. August 2024. </ref>

<ref name="Riedel-22, S. 45"> Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA </ref>

<ref name="Sültmann-1937"> nach Ernst Haetge: Heinrich Sültmann: Die Ortsnamen im Kreise Osterburg. Osterburg 1937, DNB 576599174. </ref>

<ref name="Vogtei Salzwedel"> Joachim Stephan: Die Vogtei Salzwedel. Land und Leute vom Landesausbau bis zur Zeit der Wirren (= Quellen, Findbücher und Inventare des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 17). Peter Lang, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-54808-7, S. 379, 391, doi:10.3726/b19389. </ref>

<ref name="VS 2014"> Thielbeers Ortsbürgermeister geht vorfristig. In: Volksstimme Magdeburg. 30. Januar 2014 (volksstimme.de [abgerufen am 5. Juni 2022]). </ref>

<ref name="Wahl-2024"> Amtliches Endergebnis. Ortschaftsratswahl Thielbeer vom 9. Juni 2024. In: votemanager.kdo.de. Einheitsgemeinde Stadt Arendsee (Altmark), 9. Juni 2024, abgerufen am 16. August 2024. </ref>

<ref name="Zahn-1928"> Vorlage:BibOCLC </ref>

<ref name="Zahn-Wüstungen"> Wilhelm Zahn: Die Wüstungen der Altmark. In: Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. Band 43. Hendel, Halle a.S. 1909, S. 424–425, Nr. 531 (uni-jena.de). </ref> </references>

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