Altmersleben
Altmersleben Stadt Kalbe (Milde)
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(235)&title=Altmersleben 52° 41′ N, 11° 26′ O
{{#coordinates:52,686666666667|11,425555555556|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Altmersleben | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 44 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 13,34 km²<ref name="HOB-12" /> | |||||
| Einwohner: | 235 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 18 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2009 | |||||
| Postleitzahl: | 39624 | |||||
| Vorwahl: | 039080 | |||||
Lage von Altmersleben in Sachsen-Anhalt
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Altmersleben ist Ortsteil und Ortschaft der Stadt Kalbe (Milde) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt (Deutschland).
Geographie
Lage
Altmersleben, ein Straßendorf mit Kirche,<ref name="HOB-12" /> liegt auf dem Kalbeschen Werder, einem alten Siedlungshügel, zwischen Kalbe (Milde) und Brunau, vier Kilometer nordöstlich von Kalbe (Milde). Im Süden des Dorfes fließt die Untere Milde.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>
Ortschaftsgliederung
Die Ortschaft Altmersleben besteht aus den Ortsteilen Altmersleben und Butterhorst.<ref name="Hauptsatzung" />
Geschichte
Mittelalter bis Neuzeit
Das Dorf ist eines der ältesten der Gegend. Die Sakristei der romanischen Feldsteinkirche stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1174, laut einer dendrochronologischen Untersuchung.<ref name="75_JBAGVDendro" />
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1289 als prope Altmersleve<ref name="Riedel-14" /> als Markgraf Otto IV. dem St. Spirituskloster (Kloster Heilig-Geist) vor Salzwedel Rechte über einen Hof in Butterhorst zuweist. Der Markgraf schenkte 1295 das Patronatsrecht der Kirche zu Altmersleben dem St. Spirituskloster.<ref name="Danneil 1842" />
Im Jahre 1324 wird das Dorf als Altmersleve erwähnt, als Hans und Heinecke von Kröcher das Schloss Kalbe mit den zugehörigen Dörfern an Albrecht von Alvensleben verkaufen.<ref name="Riedel-17, S. 378" />
Bereits 1572 wird der Teich zu Altmersleben erwähnt,<ref name="HOB-12 S.1120" /> wohl der heutige Bornholdt-Teich mit Insel, 1½ Kilometer nordwestlich des Dorfes.
Im Jahre 1954 wurde die erste Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft vom Typ III, die LPG „Befreites Land“ in Altmersleben gegründet. Im Jahre 1970 hatten sich die LPG's aus Altmersleben und Butterhorst zur LPG Typ III „Julius Kühn“ zusammengeschlossen, die 1990 aufgelöst wurde.<ref name="HOB-12" />
Am etwa 50 Meter hohen Mühlenberg im Westen des Dorfes stand noch Anfang der 1970er Jahre eine Windmühle.<ref name="KDR-265" />
Herkunft des Ortsnamens
Heinrich Sültmann leitet aus 1323 altmersleue ab: Ein alter deutscher Name. Die erste Worthälfte enthält den Personennamen „Aldemar“, althochdeutsch „ald“ ist „alt“. Die Silben „leva, leue, lehen“ stehen für „Erbgut, Besitz“, übersetzt also „Aldemarserbe“.<ref name="Sültmann 1931" />
Burg Altmersleben
Etwa zwei Kilometer südlich des Dorfes im ehemals sumpfigen Gelände südlich der Milde liegt die Burgstelle, heute ein geschütztes Bodendenkmal.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>
Paul Grimm beschrieb die Anlage im Jahr 1958 als nur noch undeutlich erkennbare leichte Bodenwelle. In einem Wüstungsbuch ist der früheren Grundriss überliefert: Eine fast runde Hauptburg von etwa 150 Meter Durchmesser wurde im Nordosten von zwei sich voreinanderlegenden Vorwällen begrenzt. Die Gesamtlänge betrug etwa 400 Meter, die Breite 300 Meter. Es gibt eine Sage von einem unterirdischen Gang zur Burg Kalbe.<ref name="Grimm-Burgwälle" />
Eingemeindungen
Ursprünglich gehörte das Dorf zum Arendseeischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Zwischen 1807 und 1813 lag der Ort im Kanton Kalbe auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Nach weiteren Änderungen gehörte die Gemeinde ab 1816 zum Landkreis Salzwedel.<ref name="HOB-12" />
Am 15. Juni 1950 wurden die Gemeinden Altmersleben und Butterhorst in den Kreis Gardelegen umgegliedert.<ref name="1VO-LSA-1950" /> Kurz darauf, am 20. Juli 1950, wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Butterhorst eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" /> Ab dem 25. Juli 1952 gehörte die Gemeinde Altmersleben zum Kreis Kalbe (Milde). Am 1. Januar 1988 kam sie zum Kreis Gardelegen und schließlich am 1. Juli 1994 zum neu gegründeten Altmarkkreis Salzwedel.<ref name="Metzler-Poeschel" />
Durch einen Gebietsänderungsvereinbarung beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Stadt Kalbe (Milde) (am 8. Mai 2008), Altmersleben (am 14. Mai 2008), Güssefeld (am 6. Mai 2008), Kahrstedt (am 7. Mai 2008), Neuendorf am Damm (am 2. Mai 2008), Wernstedt (am 13. Mai 2008) und Winkelstedt (am 13. Mai 2008), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Stadt Kalbe (Milde) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2009 in Kraft.<ref name="AB-SAW 2008-7" /><ref name="Destatis" />
Nach Umsetzung der Vereinigungsvereinbarung der bisher selbstständigen Gemeinde Altmersleben werden Altmersleben und Butterhorst Ortsteile der neuen Stadt Kalbe (Milde). Für die eingeflossene Gemeinde wird die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. der Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die aufgenommene Gemeinde Altmersleben und künftigen Ortsteile Altmersleben und Butterhorst wurden zur Ortschaft der neuen Stadt Kalbe (Milde). In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Altmersleben wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.
Einwohnerentwicklung
|
|
|
|
Quelle, wenn nicht angegeben, bis 2006<ref name="HOB-12" /> und 2015 bis 2018<ref name="EW-Kalbe-2015-2018" />
Religion
Die evangelische Kirchengemeinde Altmersleben, die früher zur Pfarrei Altmersleben gehörte,<ref name="Almanach1903" /> wird heute betreut vom Pfarrbereich Kalbe–Kakerbeck im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" /> Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Altmersleben stammen aus dem Jahre 1688.<ref name="Machholz" />
Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Hildegard in Gardelegen im Dekanat Stendal im Bistum Magdeburg.<ref name="Bistum-MD" />
Politik
Ortsbürgermeister
Ortsbürgermeister der Ortschaft Altmersleben ist seit Juli 2024 Jörg Otte.<ref name="OR" />
Sein Vorgänger war Bernd Pawelski (CDU), der auch letzter Bürgermeister der Gemeinde Altmersleben war.<ref name="Wahl 2008" /><ref name="HP" />
Ortschaftsrat
<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />
Die Ortschaftsratswahl am 9. Juni 2024 lieferte die gleiche Sitzverteilung wie die Wahl im Jahre 2019:<ref name="Wahl-2024" /><ref name="Wahl-2019" />
- 4 Sitze Wählergemeinschaft Altmersleben
- 1 Sitz CDU
Gewählt wurden eine Ortschaftsrätin und vier Räte. Von 220 Wahlberechtigten hatten 161 ihre Stimme abgegeben, die Wahlbeteiligung betrug damit 73,18 Prozent.<ref name="Wahl-2024" />
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Südlich des Dorfes an der Milde liegt das Goliath-Gelände, auf dem 1942–1945 eine große Marinefunkstation betrieben wurde. Von Ende April 1945 bis zum 1. Juli 1945 diente das eingezäunte Gelände als Gefangenenlager für etwa 85.000 deutsche Soldaten, die von den Amerikanern gefangen genommen worden waren.<ref>Henning Krüger: Geschichten über Kalbe (Milde), Der Goliath</ref>
- Die evangelische Dorfkirche Altmersleben ist ein spätromanischer Feldsteinbau. In ihr sind noch mittelalterliche Wandmalereien vorhanden.<ref name="Altmarkkirchen" />
- Bornholdt-Teich
- Ein Friedhof befindet sich an der Kirche und ein anderer im Nordosten des Dorfes am Rand der Motocrossstrecke.
Vereine
- Der Motor-Sport-Club Altmersleben e. V. veranstaltet die alljährliche die Landesmeisterschaft im Motocross für Sachsen-Anhalt auf der Motocrossstrecke „Rund um den Mühlenberg“.
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:BibOCLC
- Vorlage:BibOCLC
Weblinks
- Einheitsgemeinde Kalbe (Milde): Ortsteile. In: stadt-kalbe-milde.de.
- Altmersleben im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Einzelnachweise
<references> <ref name="1VO-LSA-1950">Erste Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen vom 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 15, 22. Juni 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 226 (PDF).</ref>
<ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 277 (PDF).</ref>
<ref name="75_JBAGVDendro">Ulf Frommhagen: Dendrochronologische Untersuchungen an mittelalterlichen Dorfkirchen in der Altmark. In: Jahresberichte des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte. 75. Jahresbericht, 2003, S. 42–49 (Online [PDF]).</ref>
<ref name="AB-SAW 2008-7">Vereinbarung über die Bildung einer neuen Gemeinde Stadt Kalbe (Milde) mit den Gemeinden Stadt Kalbe (Milde), Altmersleben, Güssefeld, Kahrstedt, Neuendorf am Damm, Wernstedt und Winkelstedt und der Genehmigung des Altmarkkreises Salzwedel vom 19.06.2008. In: Altmarkkreis Salzwedel (Hrsg.): Amtsblatt für den Altmarkkreis Salzwedel. Jahrgang 15, Nr. 7/2008. General-Anzeiger Salzwedel, Salzwedel 16. Juli 2008, S. 115–119.</ref>
<ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref>
<ref name="Altmarkkirchen">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783981403954 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="Bistum-MD">Bistum Magdeburg, Online-Bistumskarte. 2013, abgerufen am 29. Oktober 2022.</ref>
<ref name="Danneil 1842">Johann Friedrich Danneil: Kirchengeschichte der Stadt Salzwedel. Mit einem Urkundenbuch. Hrsg.: C. A. Schwetschke und Sohn. 1842, S. 87 ([Digitalisat Online]).</ref>
<ref name="Destatis">StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009</ref>
<ref name="EW-1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref>
<ref name="EW-Kalbe-2015-2018">Einwohnermeldeamt der Stadt Kalbe (Milde): Einwohnerdaten zum 31.12. der Jahre 2015 bis 2018. 4. März 2019.</ref>
<ref name="EW-2021">Doreen Schulze: Geburten steigen, Sterbefälle sinken. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 12. Januar 2022, DNB 954815971, S. 19.</ref>
<ref name="EW-2023">Conny Kaiser: Kalbe verliert 69 Einwohner. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 16. Januar 2024, DNB 954815971, S. 20.</ref>
<ref name="Grimm-Burgwälle">Paul Grimm: Handbuch der vor- und frühgeschichtlichen Wall- und Wehranlagen. Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle der Bezirke Halle und Magdeburg (= Schriften der Sektion für Vor- und Frühgeschichte. Band 6). 1958, ZDB-ID 1410760-0, S. 356, Nr. 880.</ref>
<ref name="HOB-12 S.1120">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="HOB-12">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="HP">Politik. In: stadt-kalbe-milde.de. Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde), abgerufen am 25. März 2023.</ref>
<ref name="Hauptsatzung">Stadt Kalbe (Milde) (Hrsg.): Hauptsatzung der Gemeinde Stadt Kalbe (Milde). Ortschaftsverfassung, §13 Ortschaften. 29. April 2021 (verwaltungsportal.de [PDF; 3,6 MB; abgerufen am 19. März 2023]).</ref>
<ref name="KDR-265">Karte des Deutschen Reiches Blatt 265: Gardelegen. Reichsamt für Landesaufnahme, 1906, abgerufen am 3. Oktober 2020.</ref>
<ref name="Machholz">Vorlage:Kirchenbücher Provinz Sachsen 1925</ref>
<ref name="Metzler-Poeschel">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="OR"> Ortschaftsrat Altmersleben. In: stadt-kalbe-milde.de. Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde), abgerufen am 4. August 2024. </ref>
<ref name="Pfarrbereich">Pfarrbereich Kalbe-Kakerbeck. Abgerufen am 10. Februar 2024.</ref>
<ref name="Riedel-14">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>
<ref name="Riedel-17, S. 378">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>
<ref name="Sültmann 1931">Heinrich Sültmann: Die Ortsnamen im Kreise Salzwedel (= Wochenblatt-Schriften. Folge IX.). 1931, DNB 362852693, S. 7.</ref>
<ref name="Wahl 2008">Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt - Gebiet und Wahlen, Bürgermeisterwahl - Gemeinde Altmersleben - Altmarkkreis Salzwedel. 13. Februar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Februar 2019; abgerufen am 17. Februar 2019.</ref>
<ref name="Wahl-2019">Einheitsgemeinde Kalbe (Milde): Wahl Ortschaftsrat Altmersleben 2019. 5. November 2022 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />stadt-kalbe-milde.de ( vom 1. Oktober 2022 im Internet Archive)).</ref>
<ref name="Wahl-2024"> Wahl des Ortschaftsrates Altmersleben, 9. Juni 2024. Amtliches Endergebnis. In: votemanager.kdo.de. Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde), 2. Juli 2024, abgerufen am 4. August 2024. </ref> <ref name="Zahn-1928">Vorlage:BibOCLC</ref> </references>
Ortschaften und Ortsteile: Altmersleben | Badel | Beese | Brunau | Brüchau | Butterhorst | Bühne | Cheinitz | Dolchau | Engersen | Faulenhorst | Güssefeld | Hagenau | Jeetze | Jeggeleben | Jemmeritz | Kahrstedt | Kakerbeck | Kalbe (Milde) | Karritz | Klein Engersen | Mehrin | Mösenthin | Neuendorf am Damm | Packebusch | Plathe | Sallenthin | Siepe | Thüritz | Vahrholz | Vienau | Vietzen | Wernstedt | Winkelstedt | Wustrewe | Zethlingen | Zierau – Wohnplätze: Alt Jemmeritz, Dammkrug, Feine Sache, Molkerei, Neu Wernstedt, Neue Mühle, Ziegelei Abbau Ader, Ziegelei Brüchau