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Isser Jehuda Unterman

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Datei:Isser Yehuda Unterman 1949.jpg
Isser Jehuda Unterman, August 1949

Rabbi Isser Jehuda Unterman (* 19. April 1886 in Brest-Litowsk, Russisches Reich; † 26. Januar 1976 in Jerusalem) war von 1964 bis 1972 der aschkenasische Großrabbiner von Israel.

Unterman wurde in Brest-Litowsk, das heute in Belarus liegt und vormals lange zu Litauen gehörte, geboren und in der Etz-Chaim-Jeschiwa in Maltsch unterrichtet. Dort wurde er auch Schüler seines Rosch-Jeschiwa Rabbi Schimon Schkop. Er kehrte anschließend nach Litauen zurück um sein Studium abzuschließen, wurde von Rabbi Raphael Schapira in Waloschyn und von Rabbi Simcha Zelig Rüguer in Brest-Litovsk zum Rabbiner ordiniert und eröffnete um 1910 seine eigene Jeschiwa in Wischnewa. Unterman fungierte bis 1924 in der litauischen jüdischen Gemeinde in verschiedenen Stellungen, dann wurde er zum Oberrabbiner von Liverpool gewählt, wo er schließlich für 22 Jahre arbeitete. Er wurde zu einer wichtigen Figur in der englischen zionistischen Bewegung und unterstützte während des Zweiten Weltkriegs in England Flüchtlinge.

Nach dem Tod von Rabbi Mosche Avigdor Amiel im Jahr 1946 wurde Unterman zum Oberrabbiner von Tel Aviv bestellt,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Proklamation des Staates Israel (Memento vom 1. Februar 2014 im Internet Archive) Jüdische Zeitung</ref> er übte dieses Amt bis 1964 aus. 1966 wurde er zum Oberrabbiner Israels ernannt. In dieser Position arbeitete Unterman daran, das rabbinische Gerichtssystem zu reformieren und säkulare Israelis zu erreichen. Nebenbei schrieb er Responsen zu vielfältigen religiösen bzw. halachischen Problemen, die für den jungen jüdischen Staat relevant waren, beispielsweise Konversion, Ehe- und Scheidungsrecht oder auch Herztransplantationen und andere Organspenden.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Who’s Who? Rabbi Isser Yehuda Unterman (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Oktober 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hods.org Halachische Organspende Gesellschaft</ref> Letzteres unterstützte er:

„After all, weighty Torah prohibitions are set aside for the preservation of life. Hence, such surgical procedures conducted to save a life are absolutely permitted.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Isser Jehuda Unterman: Committee on Jewish Law and Standards<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Rabbinical Assembly (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Dezember 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.alliancefr.com</ref>

Isser Jehuda Unterman wurde auf dem Jüdischen Friedhof am Ölberg beigesetzt.

Weblinks

Commons: Isser Jehuda Unterman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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