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Asclepias erosa

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Asclepias erosa
Datei:Asclepias erosa 3.jpg

Asclepias erosa

Systematik
Familie: Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)
Unterfamilie: Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae)
Tribus: Asclepiadeae
Untertribus: Asclepiadinae
Gattung: Seidenpflanzen (Asclepias)
Art: Asclepias erosa
Wissenschaftlicher Name
Asclepias erosa
Torr.

Asclepias erosa ist eine Pflanzenart der Gattung der Seidenpflanzen (Asclepias) innerhalb der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae).

Beschreibung

Datei:Asclepias erosa 8.jpg
Habitus und Lebensraum
Datei:Asclepias erosa 5.jpg
Detail der Blüte

Vegetative Merkmale

Asclepias erosa ist eine massige, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2 Meter erreicht; sie gehört damit zu den gößsten amerikanischen Seidenpflanzengewächsen. Die 8 bis 20 Stängel sind verhältnismäßig dick, einfach oder selten auch verzweigt und an ihrer Basis mehr oder weniger stark verholzt. Frische Stängel sind fein behaart, später werden sie kahl.

Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind kurz gestielt oder sitzend. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 6 bis 24 Zentimetern sowie einer Breite von 2,5 bis 11 Zentimetern breit-oval, gelegentlich auch länglich-oval oder elliptisch mit zugespitztem und kurzem oberen Ende. Die Blattbasis ist breit-herzförmig und amplexicaul, d. h. den Stängel umfassend. Die Laubblätter sind fest häutig, gelegentlich auch subsukkulent. Der Blattrand ist fein gezackt. Bei frischen Laubblättern ist die Oberfläche mit weißen, feinen Härchen besetzt; mit zunehmendem Alter werden sie kahl und hell-grün.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von April bis Oktober. Die 2 bis 12 Zentimeter langen Blütenstandsschäfte sind fein weiß behaart. Die meist einzeln, selten auch gepaart, in einigen der obersten Blattachseln stehenden Blütenstände enthalten viele Blüten. Die 1,2 bis 3,5 Zentimeter langen Blütenstiele sind fein weiß behaart.

Die relativ großen Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind mit einer Länge von 4 bis 6 Millimetern lanzettförmig. Die fünf hell gelblich-grünen Kronblätter sind 9 bis 10 Millimeter lang. Das weißlich-grüne oder auch cremefarbene Gynostegium besitzt einen kurzen, konischen Stiel, der eine Höhe von etwa 2 mm und einen Durchmesser von etwa 3 Millimeter besitzt. Die Nebenkronenzipfel sind sehr breit oval, breit abgestumpft an der Spitze und ungefähr 4 Millimeter lang. Der hornförmige Sekundärfortsatz liegt über die ganze Strecke dicht an. Er ist sichelförmig und ungefähr so lang wie die staminalen Nebenkronenzipfel. Der Griffelkopf ist konisch, oben abgeschnitten und ungefähr 3 Millimeter lang und etwa 4 Millimeter breit.

Die aufrecht auf nach oben gebogenen Stielen stehenden Balgfrüchte sind mit einer Länge von 5 bis 7 Zentimeter sowie einer Breite von 2 bis 3 Zentimeter breit-spindelförmig und oben kurz zugespitzt; ihre Oberfläche ist glatt. Die Samen sind mit einer Breite von etwa 13 Millimeter sehr breit-oval und besitzen einen 1,5 Millimeter langen, hell-braunen Haarschopf.

Vorkommen

Asclepias erosa kommt in den US-amerikanischen Bundesstaaten Arizona, Kalifornien, Nevada und Utah sowie im mexikanischen Bundesstaat Baja California vor. Sie gedeiht in Höhenlagen von 50 bis etwa 1500 Metern. Sie wächst dort in trockenen Schluchten, Erosionsrinnen und Canyons, wo nur unregelmäßig und selten Regen fällt. Auch entlang von Highways und Eisenbahnlinien wird sie gefunden.

Taxonomie

Die Erstbeschreibung von Asclepias erosa erfolgte 1859 durch John Torrey in Report on the United States and Mexican Boundary Survey, Made Under the Direction of the Secretary of the Interior, by William H. Emory. Volume 2, Botany Seite 162. Das Artepitheton "erosa" in der Bedeutung von "ausgenagt" bezieht sich auf die fein gezackten Blattränder.

Quellen

Literatur

  • Robert E. Woodson, Jr.: The North American Species of Asclepias L. In: Annals of the Missouri Botanical Garden, Volume 41, Issue 1, St. Louis Mo., 1954, S. 1–211. Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
  • Eric Sundell: Asclepiadaceae Milkweed Family. In: Journal of the Arizona-Nevada Academy of Science, Volume 27, Issue 2, 1993, S. 169–187. PDF.
  • Janice Emily Bowers:: Flowers and Shrubs of the Mojave Desert. Southwest Parks and Monuments Association, Tucson, AZ 1999 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).

Weblinks

Commons: Asclepias erosa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien