Hoya imperialis
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| Hoya imperialis | ||||||||||||
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| Datei:帝王毬蘭 Hoya imperialis -香港嘉道理農場 Kadoorie Farm, Hong Kong- (9670235759).jpg
Hoya imperialis | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hoya imperialis | ||||||||||||
| Lindl. |
Hoya imperialis ist eine Pflanzenart der Gattung der Wachsblumen (Hoya) aus der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae).
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Hoya imperialis ist eine epiphytische, kletternde, ausdauernde krautige Pflanze. Die bis zu 6 Meter langen Sprossachsen<ref name="Hortus Camdenensis"/> sind anfangs filzig behaart, später kahl. Die Laubblätter sind bei einer Länge von etwa 15 cm und einer Breite von 5 cm<ref name="Wennström/Stenman"/>, andere Quellen nennen eine Länge von bis zu 23 cm<ref name="Hortus Camdenensis"/> länglich-lanzettförmig und zugespitzt. Sie können dünn und papierartig sein, aber auch sukkulent. Die Blattränder können gewellt sein (bei der Hoya imperialis var. rauschi). Sie sind hellgrün gefärbt mit einer ausgeprägten Mittelrippe.
Generative Merkmale
Der hängende Blütenstand enthält nur wenige Blüten (etwa acht bis zehn Blüten, bis zu zwölf<ref name="Hortus Camdenensis"/>, bis 14<ref name="Curtis"/>). Die Farbe der Blütenkrone variiert von Weiß, über Goldgelb, Rosafarben, Braunrot bis Purpurrot. Die Kronenzipfel sind zunächst an der Basis stark nach außen gebogen, sie biegen dann nach etwa einem Drittel der Länge stark nach innen und bilden einen 30 bis 40°-Winkel mit der Blütenebene. Die Blüte ist dadurch tassenförmig, der Durchmesser beträgt bis zu 8 cm<ref name="Merdon-Bennack"/> (bis 7 cm<ref name="Wennström/Stenman"/><ref name="Hortus Camdenensis"/>). Die staminale Nebenkrone ist weiß bis elfenbeinfarben, gelegentlich mit leicht rosafarbener Basis. Die Anthese hält bis zu zwei Wochen an. Die Blüten duften wenig bis gar nicht<ref name="Wennström/Stenman"/>; in anderen Quellen wird der Duft als frisch beschrieben, „ähnlich Gardenien“.<ref name="Merdon-Bennack"/> Sie sondern viel klebrigen Nektar ab.
Chromosomenzahl
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.<ref name="IPCN" />
Verbreitung
Hoya imperialis kommt in Malaysia, Thailand und auf den Philippinen vor. Die Nominatform stammt aus Borneo.
Systematik
Die Erstbeschreibung von Hoya imperialis erfolgte 1846 durch John Lindley in Edwards's Botanical Register, Volume 32, hinter Tafel 68.<ref name="tropicos" /> Der Holotypus stammt von Nordborneo<ref name="Holotypus" />.
Derzeit sind von Hoya imperialis zwei Varietäten gültig:
- Hoya imperialis Lindl. var. imperialis
- Hoya imperialis var. rauschii <templatestyles src="Person/styles.css" />E.Regel: Sie besitzt immer gewellte Blattränder. Die Blätter sind größer. Die Blütenfarbe ist sehr variabel und reicht von grünlich-weiß mit rosa oder purpurroten Schattierungen.
Quellen
Literatur
- Anders Wennström und Katarina Stenman: The Genus Hoya - Species and Cultivation. 144 S., Botanova, Umeå 2008 ISBN 978-91-633-0477-4 (abgebildet wird hier die Hoya imperialis var. rauschii)
- John Lindley: Edwards's Botanical Register, Volume 32, 1846, Beschreibung hinter der Tafel 68 (ohne Abbildung): Erstbeschreibung eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Merdon-Bennack"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website über die Gattung Hoya von Simone Merdon-Bennack. ( vom 11. April 2005 im Internet Archive)</ref> <ref name="Wennström/Stenman">Wennström & Stenman (2008: S. 71)</ref> <ref name="Hortus Camdenensis">Hortus Camdenensis - Hoya imperialis.</ref> <ref name="Curtis">Curtis Botanical Magazin, 74: Tafel 4397 und Beschreibung, 1848 <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Scan der Tafel und der Beschreibung. ( vom 24. Oktober 2007 im Internet Archive) </ref> <ref name="tropicos">Hoya imperialis bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="IPCN">Hoya imperialis bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="Holotypus"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Holotypus Herbarbeleg. ( vom 24. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref> </references>