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Mäusemilch

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Als Mäusemilch wird die von Mäusen gewonnene Milch bezeichnet. Sie wird ausschließlich zu Versuchszwecken gewonnen. Forschern gelang es z. B., einen Malariaimpfstoff aus Mäusemilch zu gewinnen.<ref>Anthony W. Stowers, Li-how Chen, Yanling Zhang, Michael C. Kennedy, Lanling Zou: A recombinant vaccine expressed in the milk of transgenic mice protects Aotus monkeys from a lethal challenge with Plasmodium falciparum. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 99, Nr. 1, 8. Januar 2002, ISSN 0027-8424, S. 339–344, doi:10.1073/pnas.012590199, PMID 11752405, PMC 117562 (freier Volltext) – (pnas.org [abgerufen am 7. Juni 2016]).</ref>

Die Gewinnung von Mäusemilch ist sehr mühevoll. Für einen Liter müssen etwa zwischen 4000 und 4500 Mäuse gemolken werden. Gemolken wird mittels einer Pipette, die einzelne Prozedur dauert ca. eine halbe Stunde bei einer Menge von 0,25 ml. Ein Liter Mäusemilch hat einen Wert von rund 20.000 Euro.<ref>Planet Wissen - Mythen und Kurioses</ref> Zur maschinellen Unterstützung des Melkvorganges wurde an der Universität Ulm 1981 eine Mäusemelkmaschine erfunden.

Im Volksmund existiert die Redewendung „das ist zum Mäusemelken“.

Einzelnachweise

<references />