Zum Inhalt springen

Seyfrieds

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. Februar 2026 um 22:10 Uhr durch imported>Tärkein kampa (Einzelnachweise).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Seyfrieds (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Seyfrieds
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Heidenreichstein
Koordinaten 48° 50′ 10″ N, 15° 7′ 41″ OKoordinaten: 48° 50′ 10″ N, 15° 7′ 41″ O
 {{#coordinates:48,83608|15,128088|primary
dim=1000 globe= name=Seyfrieds region=AT-3 type=city
  }}f1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 280 (2001)
Gebäudestand 121 (2001)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03709
Katastralgemeindenummer 07140
Zählsprengel/ -bezirk Seyfrieds (30916 008)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Datei:Kirche Seyfrieds.jpg
Kirche in Seyfrieds

Seyfrieds ist ein Ort und gleichzeitig eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Heidenreichstein im nordwestlichen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geographie

Seyfrieds grenzt an nachstehend angeführte Katastralgemeinden der Stadtgemeinde Heidenreichstein: im Norden an Kleinpertholz und Heidenreichstein, im Westen an Wielandsberg, im Osten an Wolfsegg und im Süden an Haslau.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Niederösterreich Atlas (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. April 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.intermap1.noel.gv.at</ref> Seyfrieds grenzt weiters an die Katastralgemeinde Aalfang in der Gemeinde Amaliendorf-Aalfang. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Die höchste Erhebung liegt bei den Brandhäusern auf 608 m ü. A. Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde liegt der Geißbachteich.

Geschichte

Der Ort dürfte Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet worden sein. Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen Personennamen „Seyfried oder Sigfried“ ab.

Seyfrieds wurde 1314 erstmals urkundlich erwähnt und wurde 1784 zur Katastralgemeinde. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 53 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Eisgarn besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Heidenreichstein ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Der Ort konstituierte sich 1850 mit damals 205 Einwohnern gemeinsam mit der Katastralgemeinde Haslau zur politischen Gemeinde Seyfrieds. 1934 hatte die Gemeinde 517 und 1939 439 Einwohner.

1784 wurde das Schulgebäude für die Schule errichtet, die ursprünglich als Pfarrschule geführt und 1976 geschlossen wurde. 1894 wurde die Freiwillige Feuerwehr Seyfrieds gegründet und ein Feuerwehrhaus errichtet. 1947 wurde die Elektrifizierung in Angriff genommen.

Mit 1. Jänner 1976 erfolgte schließlich auf Grund eines Gemeinderatsbeschlusses die Zusammenlegung mit der Stadtgemeinde Heidenreichstein. 2001 hatte die Ortschaft (ohne Haslau) 280 Einwohner.

Pfarre

Die Pfarrzugehörigkeit des Ortes samt Kirche wechselte mehrmals zwischen Heidenreichstein, Litschau und Eisgarn. Seyfrieds war zeitweilig auch eigenständige Pfarre, zu der Haslau, Wolfsegg und Guttenbrunn gehörten.

Bei der dem hl. Johannes geweihten Pfarrkirche Seyfrieds handelt es sich im Kern um einen romanischen Kirchenbau aus dem Jahr 1450 (nach anderen Quellen aus dem Jahr 1180<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Homepage Diözese St. Pölten (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Mai 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kirche.at</ref>). Von 1950 bis 1953 erfolgte der letzte Umbau, wobei das zugemauerte Rundbogenportal und die Rundbogenfenster freigelegt wurden. Die Kirche wird für die Sonntagsgottesdienste regelmäßig genutzt.

Seyfrieds ist eine eigene Pfarre, die neben der Wehrkirche in Seyfrieds über Dorfkapellen in Haslau, Brandhäuser, und Guttenbrunn verfügt. Die Pfarre gehört zum Seelsorgebereich der Pfarre Heidenreichstein.

Bürgermeister

  • Silvester Jungmann (1906)
  • Anton Bauer (1921, 1924)
  • Franz Dumböck (1929)
  • Rudolf Süss (1947)
  • Franz Bauer (1950, 1955, 1960)
  • Wilhelm Dollansky (1970)

Ehrenbürger

  • Franz Klinger, Oberlehrer
  • Franz Muhr (1906–1988), Ehrendechant

Literatur

  • Erich Geppert, Karl Pichler: Seyfrieds. In: 800 Jahre Heidenreichstein, Waldviertel – Kultur und Geschichte. 3. Auflage. Heidenreichstein 2005, DNB 979911540, S. 368 ff.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Katastralgemeinden und Ortschaften: Altmanns | Dietweis | Eberweis | Guttenbrunn | Haslau | Heidenreichstein | Kleinpertholz | Motten | Seyfrieds | Thaures | Wielandsberg | Wolfsegg

Stadt: Heidenreichstein | Stadtteile: Edelmühle • Pocher | Dörfer: Altmanns • Dietweis • Eberweis • Guttenbrunn • Kleinpertholz • Motten • Seyfrieds • Thaures | Weiler: Spindelgraben | Rotten: Edelau • Brandhäuser • Kirchberghäuseln • Neuthaures | Häusergruppe: Steinbruckhäuser | Zerstreute Häuser: Wielandsberg • Wolfsegg | Sonstige Ortslagen: Burg Heidenreichstein • Zum Guten Hirten

Zählsprengel: Heidenreichstein-Altstadt | Heidenreichstein-Nordost | Heidenreichstein-Südwest | Eberweis | Dietweis | Motten | Altmanns | Thaures | Seyfrieds | Wolfsegg

Vorlage:Klappleiste/Ende