Ahrensdorfer Moor
Ahrensdorfer Moor
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| Lage | Nordöstlich von Friesoythe, Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen | |||||
| Fläche | 321,5 ha | |||||
| Kennung | NSG WE 235 | |||||
| WDPA-ID | 318085 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 53° 5′ N, 7° 54′ O
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| Meereshöhe | von 5 m bis 8 m | |||||
| Einrichtungsdatum | 27. August 1999 | |||||
| Verwaltung | NLWKN | |||||
Das Ahrensdorfer Moor ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Stadt Friesoythe im Landkreis Cloppenburg.
Allgemeines
Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG WE 235 ist 321,5 Hektar groß. Es steht seit dem 27. August 1999 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Cloppenburg.
Beschreibung
Das Naturschutzgebiet liegt südlich des Küstenkanals bei Ahrensdorf. Das Ahrensdorfer Moor ist ein weitgehend erhalten gebliebenes Teilgebiet des Langen Moores, in dem nur wenig Torfabbau stattfand. Industrieller Torfabbau des Hochmoores fand nur im westlichen Teil des Naturschutzgebietes statt. Diese Flächen werden durch Wiedervernässung renaturiert.
Im Osten des Naturschutzgebietes befindet sich die ehemalige Klärschlammdeponie Edewechterdamm/Ahrensdorf, die 1970 auf dem Gelände eines ehemaligen Torfwerkes eingerichtet und von 1972 bis zum 31. Mai 2005 genutzt wurde.<ref name="UB-2011">Klärschlammdeponie Edewechterdamm, Stadtentwässerung Bremen, Lagebericht 2011, Umweltbetrieb Bremen (PDF, 2,1 MB). Abgerufen am 29. Februar 2016.</ref> Betreiber der 138 Hektar großen Deponie war die hanseWasser Bremen.<ref name="NWZ">Steffen Szepanski: Das Ende der Deponie in Grün, NWZ-Online, 11. Juni 2005. Abgerufen am 29. Februar 2016.</ref> Auf der Deponie wurde rund 3,2 Millionen Kubikmeter Klärschlamm aus den Bremer Kläranlagen Seehausen und Farge sowie niedersächsischen Umlandgemeinden eingelagert,<ref name="UB-2011" /><ref name="NWZ" /> der überwiegend mit Tankschiffen über den Küstenkanal angelandet wurde.<ref>Heinz-Josef Laing: Auf dem Klärschlamm tobt das Leben, NWZ-Online, 18. März 2005. Abgerufen am 29. Februar 2016.</ref>
Im Laufe der Jahre hat sich ein wertvolles, großflächiges Feuchtgebiet aus „zweiter Hand“ entwickelt, das nationale Bedeutung als Vogelbrutgebiet besitzt.<ref>Stillgelegt – oder doch nicht?, hanseWasser, 23. August 2018. Abgerufen am 12. Mai 2021.</ref> So sind hier 160 verschiedene Wasser-, Wat- und Singvögel nachgewiesen worden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Klärschlammdeponie Edewechterdamm ( vom 30. März 2018 im Internet Archive), Umwelterklärung 2017, hanseWasser (PDF, 5,2 MB).</ref> In den ehemaligen Schlammpütten ist die Sukzession von offenen Wasser- bzw. Schlammflächen zu einer mosaikartigen und vielfältigen Vegetation (Weiden-Sumpfgebüsche, Birken-Pionierwald, Pfeifengras-Birken-Moorwald bzw. verschiedene Landröhrichte) zu beobachten.
Das Gebiet wird über Gräben zum Lahe-Ableiter entwässert, der das Gebiet quert.
Weblinks
- Naturschutzgebiet „Ahrensdorfer Moor“ in der Datenbank des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
Einzelnachweise
<references />
Ahlhorner Fischteiche | Ahrensdorfer Moor | Bäken der Endeler und Holzhauser Heide | Baumweg | Böseler Moor | Bunner Masuren | Esterweger Dose | Glittenberger Moor | Godensholter Tief | Großes Tate Meer | Hemmelter Moor | Hollener Moor | Imkehörn | Lahe | Marka zwischen Markhausen und Delschloot | Markatal | Markatal bei Bischofsbrück | Molberger Dose | Oberlauf der Marka / Mittelradde | Ohe | Oldendorfer Moor | Restmoor Dreesberg | Sandgrube Pirgo | Scharrel | Schwaneburger Moor | Schwaneburger Moor-Nord | Talsperre Thülsfeld | Vehnemoor | Vehnemoor-West Vorlage:Klappleiste/Ende
- Seiten mit Skriptfehlern
- Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV
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