Unter Kontrolle (2011)
| Produktionsland | Deutschland |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2011 |
| Länge | 98 Minuten |
| Altersfreigabe |
</ref>
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| Stab | |
| Regie | Volker Sattel |
| Drehbuch | Volker Sattel (in Zusammenarbeit mit Stefan Stefanescu) |
| Produktion | Susann Schimk, Jörg Trentmann |
| Kamera | Volker Sattel |
| Schnitt | Stephan Krumbiegel, Volker Sattel |
Unter Kontrolle ist ein deutscher Dokumentarfilm zur Nukleartechnik und -industrie aus dem Jahr 2011. Regie führte Volker Sattel.
Weltpremiere hatte der Film am 11. Februar 2011 bei der Berlinale 2011. Durch die Atomkatastrophe in Japan im März 2011 bekam er hohe zeitpolitische Brisanz. Nach vielen Festivalauftritten und Voraufführungen war der offizielle Kinostart am 26. Mai 2011. Die deutsche Fernseh-Erstausstrahlung war am 19. Juni 2012 auf Arte.
Inhalt
Der Film porträtiert verschiedene Orte des Nuklearbetriebs in Deutschland und Österreich und die dort arbeitenden Menschen. Laut Filmdatenblatt der Berlinale zeigt er „sowohl die monströse Technik, als auch das utopische Projekt“, steht „zwischen Science Fiction und Industriefilm“.<ref>Berlinale Filmdatenblatt</ref>
Regisseur
Der 1970 geborene Volker Sattel studierte von 1993 bis 1999 an der Ludwigsburger Filmakademie Baden-Württemberg Regie und Kamera.<ref>Volker Sattel. In: filmportal.de. Deutsches Filminstitut, abgerufen am 6. August 2021.
</ref> Er gestaltet seit Mitte der 90er Jahre als Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Filmeditor vorwiegend Dokumentarfilme und experimentelle Spielfilme. Als Gastdozent lehrt er an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg sowie der Kunsthochschule für Medien Köln.
Kritiken
„In ‚Unter Kontrolle‘ betonen Aufnahmen von monumentalen Kühltürmen, dekorativen Schaltzentralen und dem Gewirr aus Rohren die imposante Schönheit dieser Gebäude und ermöglichen einen ambivalenten Blick auf die gefährlichen Vorgänge, die sich dahinter abspielen. Gerade in Filmen, die sich häufig auf sehr belehrende Weise mit Missständen wie den Schattenseiten der Globalisierung (‚Darwin’s Nightmare‘) oder den verborgenen Wegen der Lebensmittelindustrie (‚We Feed the World‘) beschäftigen, vermisst man diese differenzierte Perspektive.“
Festivals und Preise
Nach der Uraufführung im Rahmen der Berlinale wurde der Film zu zahlreichen weiteren Festivals eingeladen: Den 23. Tagen des unabhängigen Films Augsburg, der 8. Dokumentarfilmwoche Hamburg, dem 13. Buenos Aires Festival Internacional de Cine Independiente, Argentinien, dem European Media Art Filmfestival Osnabrück, dem 12. Jeonju International Film Festival, Südkorea, dem 21. Filmkunstfestival Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival des deutschen Films in Ludwigshafen, dem 26. DOK.fest München<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Credo:film aktuell. ( vom 6. April 2011 auf WebCite) Abgerufen am 6. April 2011.</ref>, sowie dem portugiesischen CineEco, wo er von der Jury mit einem Spezialpreis ausgezeichnet wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..</ref>
Der Regisseur erhielt für den Film ein mit 30.000 € dotiertes „Gerd Ruge Projekt-Stipendium“ der Filmstiftung NRW.<ref>Filmstiftung NRW zum „Gerd Ruge Projekt-Stipendium“ (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot.</ref>
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Homepage des Films bei der Produktionsfirma credo:film
- TAZ vom 6. April 2011, „Die Welt der AKWs ist männlich“ Interview mit dem Regisseur
- Besprechung im Zeit-Kulturblog
- Auf den Spuren der Atomkraft, kurze Filmausschnitte und Bericht auf ARTE (ARTE-Journal, 22. März 2011)
- Videomitschnitt des Publikumsgespräches nach der Berlinale-Uraufführung von Stefan Höltgen bei epd Film.
- Film des Monats Mai 2011 bei kinofenster.de
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Kein lokales Bild, aber Bild auf Wikidata
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Zitat
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-05
- Filmtitel 2011
- Deutscher Film
- Dokumentarfilm