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Reichenau am Freiwald

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Reichenau am Freiwald (Streusiedlung)
Ortschaft Reichenau
Katastralgemeinde Reichenau
Reichenau am Freiwald (Österreich)
Reichenau am Freiwald (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Bad Großpertholz
Koordinaten 48° 36′ 25″ N, 14° 48′ 23″ OKoordinaten: 48° 36′ 25″ N, 14° 48′ 23″ O
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  }}f1
Höhe 852 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03615
Katastralgemeindenummer 07326
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Reichenau am Freiwald ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Bad Großpertholz in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Die Streusiedlung Reichenau am Freiwald liegt drei Kilometer östlich vom Karlstift am Postreitsteig, einem alten Verbindungsweg, der von Freistadt über Karlstift und Langschlag zur Donau führte. Im Kern ein Zeilendorf, das vermutlich im späten 13. Jahrhundert gegründet wurde, besteht Reichenau heute aus vielen verstreuten Häusern und mehreren Waldhufenanlagen.<ref>Reichenau am Freiwald auf www.bad-grosspertholz.gv.at, abgerufen am 7. September 2018</ref>

Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Der Name des 1340 erstmals urkundlich genannten Ortes wird als reiche Au gedeutet und weist auf ertragreiche Wälder und saftige Wiesen hin, die sich damals im Freiwald befunden haben. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 42 Häusern genannt, das nach Bad Großpertholz eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Großpertholz besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Weitra ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

1850 konstituierte sich Reichenau mit dem Sternhof und dem Laisterhof zu einer eigenständigen Gemeinde. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Reichenau ein Gemischtwarenhändler, ein Schneider, ein Trafikant und zahlreiche Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 413</ref>

Im Jahr 1971 schloss sich die Gemeinde mit der Gemeinde Großpertholz zusammen<ref>LGBL. NÖ. Nr. 116/1971, Seite 62</ref>. Damals wurde der obere Teil der ehemaligen Gemeinde, die sogenannte Kohlstatt, samt dem Stemhof abgetrennt und der Gemeinde Langschlag als Reichenauerwald zugeteilt<ref>LGBL. NÖ. Nr. 186/1971, Seite 136</ref>.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Bad Großpertholz