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Barwon River (Darling River)

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Barwon River
Datei:Collarenebri (2).JPG
Barwon River in Collarenebri

Barwon River in Collarenebri

Daten
Lage New South Wales, Australien
Flusssystem Murray River
Abfluss über Darling River → Murray River → Indischer Ozean
Verzweigung in der Flussaue nordöstlich von Mungindi (Grenze New South Wales - Queensland)
28° 37′ 35″ S, 149° 40′ 6″ O
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Quellhöhe 196 m<ref name=bonzle/>
Zusammenfluss mit dem Culgoa River zum Darling RiverKoordinaten: 29° 57′ 29″ S, 146° 18′ 28″ O
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Mündungshöhe 110 m<ref name=bonzle/>
Höhenunterschied 86 m
Sohlgefälle 0,1 ‰
Länge 889 km<ref name=bonzle>Map of Barwon River, NSW. Bonzle.com</ref>
Linke Nebenflüsse Macintyre River, Momonga Creek, Commillamori Creek, Boomangera Creek, Geary Creek, Boomi River, Black Creek, Gwydir River, Mehi River, Meeki Creek, Grawan Creek, Namoi River, Pagan Creek, Boroka Creek, Yarra Creek, Wanourie Creek, Macquarie River, Briery Anabranch, Tarrion Creek
Rechte Nebenflüsse Callandoon Branch, Booberanna Creek, Middle Creek, Weir River, Little Weir River, Moonie River, Dead Man’s Creek, The Big Warrambool, Womat Creek, Canary Lagoon, Kier Lagoon, Marra Creek, Cato Creek, Whiskey Creek, Briery Water, Barwon Channel, Bokhara River
Durchflossene Stauseen Pear Paddock Waterhole, Mile Lagoon
Mittelstädte Mungindi, Walgett, Brewarrina
Kleinstädte Banarway, Collarenebri, Eumanbah, Cara Mia, Boorooma, Yambacoona
Schiffbarkeit ab Walgett

Der Barwon River ist ein Fluss im australischen Bundesstaat New South Wales und ein Quellfluss des Darling River. Der Name ist vom Wort der Aborigines für „breiter Fluss“ abgeleitet.

Er geht aus der Flussaue des Macintyre River und dem System der Border Rivers nordöstlich von Mungindi hervor.<ref name=Geoscience>Geoscience Australia – Fab Facts, Landforms, Australian Rivers. Ga.gov.au</ref> Östlich von Werraweena vereinigt er sich mit dem Culgoa River zum Darling River.<ref name=Geoscience/>

Nebenflüsse des Barwon River sind der Moonie River, der Bokhara River – in der Flussaue des Balonne River entstehend –, der Mehi River – entstehend in der Flussaue des Gwydir River – und der Namoi River.

Die wichtigsten Städte am Barwon River sind Mungindi, Collarenebri, Walgett und Brewarrina.

Geschichte

1846 wies Roderick Mitchell, Commissioner of Crown Lands und Sohn des Entdeckers Thomas Livingstone Mitchell, nach, dass es sich bei dem Barwon River und dem Macintyre River im Grunde um denselben Fluss mit unterschiedlichen Namen handelte<ref name=RD>Readers Digest Guide to Australian Places. Readers Digest (Sydney)</ref>.

In den Jahren 1880 bis 1912 verkehrten Liniendampfschiffe zwischen Bourke (am Darling River) und Walgett. Während der großen Überschwemmungen 1879 und 1886 konnten die Schiffe bis Collarenebri und 1890 gar bis Mungindi den Fluss hinauffahren.

Die Aborigines bauten seit Jahrtausenden die Brewarinna-Fischfallen am Barwin River in der heutigen Stadt Brewarrina auf. Diese Fallen sind groß und noch teilweise erhalten. Sie stellen ein gutes Beispiel für diese Art von prähistorischen Fangmethoden dar. Die Fallen wurden aus Felsen und Steinen gebaut und im Flussbett platziert, sodass sie eine Reihe Kanäle und Steinkreise bildeten. Die Fischfallen, die sich über eine Strecke von 500 m in Brewarrina erstrecken, sind jetzt in die australische Denkmalliste aufgenommen worden, da sonst solche Fangeinrichtungen nur noch sehr selten erhalten sind. Für die heutigen Aborigines sind sie bedeutend und werden auch heute noch verwendet. Oberhalb und unterhalb von Collarenebri gibt es felsige Stromschnellen und Wehre zur Landbewässerung, die Nutzung des Flusses für Boote und Schiffe unmöglich macht<ref name=RD/>.

1888 wurde die Zugbrücke in Brewarrina im Verlauf des Kamilaroi Highway (Quirindi-Bourke) über den Barwon River gebaut. Auch sie ist von historischem Interesse<ref>Brewarrina Bridge over Barwon River, The. Rta.nsw.gov.au</ref>. Die Boonanga Bridge, die 1928 nördlich von Boomi über den Barwon River gebaut wurde, ist ein frühes Beispiel eine Allan-Straßenhängebrücke aus Holz<ref>Boonanga Bridge over Barwon River. Rta.nsw.gov.au</ref>.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />