Zum Inhalt springen

Aline Trede

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. April 2026 um 12:02 Uhr durch imported>Fonero (Politik).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Aline Trede (2023).jpg
Aline Trede (2023)

Aline Lisa Trede (* 26. August 1983 in Bern; heimatberechtigt in Basel und Luzern) ist eine Schweizer Politikerin (Grüne).

Politik

Von 2009 bis 2012 gehörte Aline Trede als Vertreterin des Grünen Bündnisses dem Stadtberner Parlament (Stadtrat) an.<ref>Aline Trede. In: stadtrat.bern.ch. Abgerufen am 18. Dezember 2024.</ref> Sie war Präsidentin des Vereins für menschenfreundlichere Fahrzeuge, des Trägervereins der sogenannten Stopp-Offroader-Initiative. Sie ist ehemalige Koordinatorin der Jungen Grünen Schweiz. Von 2008 bis 2012 war sie Vizepräsidentin der Grünen Partei der Schweiz.

Trede übernahm am 4. März 2013 den Nationalratssitz ihrer zurückgetretenen Parteikollegin Franziska Teuscher, den sie bei den Erneuerungswahlen 2015 jedoch wieder verlor. 2013 unterlag sie SP-Nationalrätin Evi Allemann bei der Wahl zur Zentralpräsidentin des Verkehrs-Club der Schweiz (VCS).<ref name="vcs">Evi Allemann ist neue VCS-Präsidentin. In: Der Bund. 20. April 2013.</ref> Trede rutschte im Sommer 2018 für die zurückgetretene und in den Regierungsrat gewählte Christine Häsler wieder in den Nationalrat nach.<ref>Aline Trede übernimmt Grünen Nationalratssitz. Grüne Schweiz, 26. März 2018 (Medienmitteilung).</ref><ref>Christian Zellweger: Drei neue Berner Mitglieder im Nationalrat. In: Der Bund. 17. Mai 2018.</ref> Sie ist Mitglied in der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und im Vorstand der Digitalen Gesellschaft Schweiz.<ref>Kurzvorstellung einiger Personen der Digitalen Gesellschaft. Website der Digitalen Gesellschaft Schweiz, abgerufen am 19. Oktober 2019.</ref> Im Juni 2024 wurde sie zudem in den Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands gewählt.<ref>Delegiertenversammlung wählt Aline Trede und Christelle Luisier Brodard in den Zentralvorstand. In: football.ch. Schweizerischer Fussballverband, 7. Juni 2024, abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>

Bei den Parlamentswahlen vom 20. Oktober 2019 wurde Trede nach zweimaligem Nachrücken für die Grünen zum ersten Mal direkt in den Nationalrat gewählt, bei den Wahlen 2023 wurde sie im Amt bestätigt.

Im Mai 2020 wurde sie zur Fraktionspräsidentin der damals 35 Mitglieder umfassenden Grünen-Fraktion der Bundesversammlung gewählt.<ref>Nachfolgerin von Glättli. Bernerin wird neue Fraktionschefin der Grünen. In: Der Bund. 29. Mai 2020, abgerufen am 29. Mai 2020.</ref> Am 22. Mai 2026 erfolgt die Wahl der Nachfolge, da Trede in den Regierungsrat des Kantons Bern gewählt wurde.<ref>Grün gewinnt! In: gruene.ch. 29. März 2026, abgerufen am 25. April 2026.</ref>

Bei den Wahlen im Kanton Bern 2026 kandidierte sie für den Sitz im Regierungsrat der zurücktretenden Christine Häsler<ref>Berner Nationalrätin Aline Trede strebt Regierungsratskandidatur an. In: swissinfo.ch. 10. Juni 2025, abgerufen am 28. Juni 2025.</ref><ref>Brigitte Walser: Regierungsratswahlen: Die Berner Grünen nominieren Aline Trede. In: derbund.ch. 27. August 2025, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> und wurde gewählt.<ref>Regierungsratswahl vom 29. März 2026. Staatskanzlei des Kantons Bern, 29. März 2026, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Am 1. Juni 2026 wird sie die Führung der Direktion für Inneres und Justiz (DIJ) übernehmen.<ref>Direktionszuteilung des Regierungsrates. Kurzmitteilung der Regierungsrates. 1. April 2026, abgerufen am 1. April 2026.</ref> Indes wird Trede am 31. Mai 2026 aus dem Nationalrat zurücktreten und Andrea de Meuron wird für sie nachrücken.<ref>Andrea de Meuron rutscht für Aline Trede in den Nationalrat nach. In: nau.ch. 1. April 2026, abgerufen am 3. April 2026.</ref>

Ausbildung und Beruf

Aline Trede besuchte das Gymnasium Kirchenfeld Bern, studierte an der ETH Zürich Umweltwissenschaften und arbeitete bis Ende 2012 als Kampagnenleiterin beim VCS.

Sie ist deutsch-schweizerische Doppelbürgerin, ist geschieden, hat zwei Kinder und wohnt in Bern. Musikalisch betätigte sie sich in der Berner Stadtratsband FraktionsZwang.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Politik isch Musig i üsne Ohre! (Memento vom 1. Mai 2013 im Internet Archive). Website von FraktionsZwang.</ref>

Weblinks

Commons: Aline Trede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Berner Parlamentarier 51. LegislaturperiodeVorlage:Navigationsleiste Berner Parlamentarier 52. Legislaturperiode

Vorlage:Hinweisbaustein