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Niederharthausen

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Niederharthausen
Gemeinde Aiterhofen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(190)&title=Niederharthausen 48° 50′ N, 12° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(190) 48° 50′ 3″ N, 12° 38′ 36″ O
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Einwohner: 190 (25. Mai 1987)<ref name="VZ1987" />
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 94330
Vorwahl: 09426
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Niederharthausen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Aiterhofen und eine Gemarkung im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern.

Geographie

Das Kirchdorf liegt etwa zwei Kilometer südöstlich vom Hauptort Aiterhofen. Der historische Kern erstreckt sich beidseits der Kreisstraße SR 72, begleitet vom Schambach, der hier früher auch als Gänsgraben<ref>BayernAtlas, Historische Karte</ref> bezeichnet wurde.<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>

Die Gemarkung Niederharthausen mit einer Fläche von 508,79 Hektar<ref>Gemarkung Niederharthausen auf geolytics.de, abgerufen am 18. November 2021</ref> liegt vollständig auf dem Gebiet der Gemeinde Aiterhofen.

Geschichte

Aus der damaligen Gemeinde Niederharthausen wurden im Jahr 1949 die Gemeindeteile Haberkofen, Niederast und Oedhof in die Gemeinde Straßkirchen eingegliedert.<ref name="HistGV87">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 71, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Anmerkungen 2 und 33). </ref> Damit reduzierte sich die Gemeindefläche von etwa 983 auf rund 511 Hektar.<ref name="VZ1925" /><ref name="VZ1950" /> Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Niederharthausen mit den Gemeindeteilen Niederharthausen, Burgstall und Lindhof in die Gemeinde Aiterhofen eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>

Einwohnerentwicklung der Gemeinde Niederharthausen

  • 1840: 0 333 Einwohner<ref name="HistGV53" />
  • 1871: 0 329 Einwohner<ref name="VZ1871" />
  • 1875: 0 309 Einwohner<ref name="HistGV53" />
  • 1885: 0 334 Einwohner<ref name="VZ1885" />
  • 1900: 0 325 Einwohner<ref name="VZ1900" />
  • 1925: 0 293 Einwohner<ref name="VZ1925" />
  • 1950: 0 297 Einwohner<ref name="VZ1950" />
  • 1961: 0 260 Einwohner<ref name="VZ1961" />
  • 1970: 0 221 Einwohner<ref name="VZ1970" />

Einwohnerentwicklung des Kirchdorfes Niederharthausen

</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Kirche ist eine katholische Filialkirche St. Johannes d. T., deren Chor frühgotisch ist, während das Langhaus aus dem 15. Jahrhundert stammt.

An Vereinen gibt es die Freiwillige Feuerwehr (FF)<ref name="NHH">www.niederharthausen.de</ref> und den im Jahr 1982 gegründeten Eisstock-Club Niederharthausen (E.C.N.).<ref name="NHH" /><ref>E.C.N. Niederharthausen. In: Website der Gemeinde Aiterhofen. Abgerufen am 11. März 2017.</ref>

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Aiterhofen

Wirtschaft

An der Kreisstraße SR 9 liegt eine Betriebsstätte der Firma Bayern-Ei, die 2015 in einen Salmonellen-Skandal verwickelt war und unmittelbar stillgelegt wurde. Einer Weiternutzung der Betriebsanlage durch die Fa. Wiesenhof als Masthähnchenanlage stellte sich die Dorfgemeinschaft erfolgreich entgegen.

Weblinks

Commons: Niederharthausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="HistGV53">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 71, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> </references>

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