Ulbargen
Ulbargen Gemeinde Großefehn
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(181)&title=Ulbargen 53° 22′ N, 7° 35′ O
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dim=10000 | globe= | name=Ulbargen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 2 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 4,42 km² | |||||
| Einwohner: | 181 (31. Dez. 2022)<ref>Gemeinde Großefehn: Die Gemeinde. Abgerufen am 6. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 26629 | |||||
| Vorwahl: | 04943 | |||||
Lage von Ulbargen in Niedersachsen
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Ulbargen ist ein Ort in der Gemeinde Großefehn im Landkreis Aurich in Ostfriesland. Zur Ortschaft gehört das 1871 erstmals verzeichnete Dorf Ulbargerfeld.
Lage und Geologie
Ulbargen liegt etwa zwölf Kilometer südlich der Kreisstadt Aurich unmittelbar an der Bundesstraße 72. Die Entfernung zum nördlichen Nachbarort Mittegroßefehn beträgt etwa zweieinhalb Kilometer. Der Boden besteht hauptsächlich aus Talsand, unterlagert von Erdmoor, Hochmoor und Gley-Podsol. Insgesamt umfasst die Gemarkung eine Fläche von 4,19 km², die auf Höhen zwischen 2,5 m 3,9 m über Normalnull ansteigen.<ref name="ochr">Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: Ulbargen, Gemeinde Großefehn, Landkreis Aurich (PDF; 19 kB), eingesehen am 18. März 2013.</ref>
Geschichte
Um 1719 besteht Ulbargen aus 7 Bauernhöfen.<ref>Erhard Schulte: Kopfschatzung 1719, Upstalsboom-Gesellschaft-Aurich</ref> Nach Überlieferungen soll hier einst ein Häuptling seinen Wohnsitz gehabt haben. Die außerhalb des Dorfes gelegene Burg soll den Namen Üterborg getragen haben.<ref>Houtrouw: Ostfriesland - Eine geschichtlich-ortskundige Wanderung gegen Ende der Fürstenzeit</ref> Noch heute weist ein Straßenname auf die Üterborg hin. Kirchlich war Ulbargen zur Kirchengemeinde Timmel eingepfarrt.
Am 1. Juli 1972 wurde Ulbargen in die neue Gemeinde Großefehn eingegliedert.<ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 261.</ref>
Entwicklung des Ortsnamens
Der Ort wird erstmals als 1599 auf der Ostfriesland-Karte des Ubbo Emmius als Vlberge genannt. Aus dem Jahre 1645 ist die Bezeichnung Ulbergen überliefert. Die heutige Schreibweise ist seit 1824 geläufig. Der Name wird als Zusammensetzung des Begriffs ul oder ol (=Sumpf, Moor) und der niederdeutschen Pluralform von Berg gedeutet. Ulbargen steht demnach für Anhöhen im Moor.<ref name="ochr" />
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohnerzahl<ref name="ochr" /> |
|---|---|
| 1821 | 57 |
| 1848 | 66 |
| 1871 | 90 |
| 1905 | 119 |
| 1925 | 148 |
| 1933 | 172 |
| 1939 | 120 |
| 1946 | 168 |
| 1950 | 168 |
| 1961<ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/> | 155 |
| 1970<ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/> | 171 |
Politik
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Der Ortsrat, der den Ortsteil Ulbargen vertritt, setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.
Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.</ref>
Ortsrat 2021 Insgesamt 5 Sitze
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Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Akelsbarg | Aurich-Oldendorf | Bagband | Felde | Fiebing | Holtrop | Mittegroßefehn | Ostgroßefehn | Spetzerfehn | Strackholt | Timmel | Ulbargen | Westgroßefehn | Wrisse