Zum Inhalt springen

Angelika Bier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Mai 2024 um 21:00 Uhr durch imported>Gak69 (Akademischen Grad gem. Richtlinie entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Angelika Bier (* 9. Dezember 1952 in Gießen), auch Angelika Langford-Bier<ref>Laserbehandlung - Entwicklung neuer Verfahren. HU Berlin.</ref>, zuvor Langford Kuntz<ref>Angelika Bier. moneyhouse.</ref> und geborene Kuntz<ref>Langford-Kuntz (Mrs) Angelika (formerly Kuntz); in: The Dentists Register, Spottiswoode & Company, Limited, 1990, S. 208.</ref>, ist eine deutsche Medizinerin.

Leben und Wirken

Ausbildung und Beruf

Angelika Kuntz, Tochter des Internisten Erwin Kuntz, legte 1981 am Fachbereich Humanmedizin der Universität Gießen ihre Promotionsschrift über Immunologische und biochemische Untersuchungen beim Down-Syndrom vor. 1984 übersiedelte sie nach Berlin und begann als Ärztin am Rudolf-Virchow-Krankenhaus zu arbeiten.<ref>„Lunchtime-Beauty“: Auf die Schnelle faltenfrei? test.de, 25. Juli 2002.</ref> Bis etwa 2010 war sie unter dem Titel Universitätsprofessorin an der Charité als Oberärztin an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie tätig.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Personal (Memento vom 29. November 2011 im Internet Archive), mkg.charite.de</ref>

Soziales Engagement

Am Virchow-Krankenhaus lernte sie ihren späteren Ehemann, den Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen Jürgen Bier kennen. Die Eheleute gründeten im Dezember 2005 die Stiftung Jona, die sich der Betreuung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen auf der Grundlage christlichen Glaubens und praktizierter christlicher Nächstenliebe widmet. Im August 2006 stellte das Bezirksamt Spandau der Stiftung das Gebäude eines ehemaligen Jugendclubs in Staaken zur Verfügung. Das Ehepaar baute das Haus mit Eigenmitteln um und im September 2006 wurde die Betreuungsstätte Jona’s Haus eröffnet. In den folgenden Jahren wurde die Einrichtung eine zentrale Anlaufstelle für die im näheren Umkreis lebenden Kinder und Jugendlichen. Sie erhalten dort regelmäßiges Essen, Hilfe bei der Schularbeit sowie Beratungen. Seit dem Tod ihres Mannes im Dezember 2007 leitet sie die Stiftung allein.<ref>Verleihung der Spandauer Ehrennadel 2009, bei berlin.de</ref>

Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Jona’s Haus der Stiftung wurde 2017 mit dem Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz (Hauptpreis) ausgezeichnet.<ref>10. Hauptstadtpreise vergeben 50.000 Euro für Integration und Toleranz. In: Der Tagesspiegel. 14. November 2017, abgerufen am 30. August 2018.</ref>

Ehrungen

Schriften (Auswahl)

  • Angelika Kuntz: Immunologische und biochemische Untersuchungen beim Down-Syndrom (Mongolismus). 1981 (Dissertation, Universität Gießen, 1981).

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein