Zum Inhalt springen

Vertrag von Sevilla

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. September 2025 um 06:51 Uhr durch imported>TaxonKatBot (Bot: Kategorie:Historischer Völkerrechtlicher Vertrag (Vereinigtes Königreich) umbenannt in Kategorie:Historischer völkerrechtlicher Vertrag (Vereinigtes Königreich): laut Diskussion).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Der Vertrag von Sevilla beendete am 9. November 1729 formell den Englisch-Spanischen Krieg (1727–1729). Er kam unter Vermittlung des französischen Ministers André-Hercule de Fleury zustande. Vorausgegangen waren der Abschluss eines Präliminarfriedens am 31. Mai 1727 in Paris, welcher die Kampfhandlungen in Europa beendete, welche dem See- und Handelskrieg in Übersee ein Ende setzte. Der Status quo ante wurde wiederhergestellt. Spanien bestätigte damit noch einmal den britischen Besitz von Gibraltar und Menorca, während Großbritannien im Gegenzug versicherte, die Einrichtung einer Sekundogenitur für Don Carlos, den Sohn der spanischen Königin, zu unterstützen.

Literatur

  • Charles Arnold-Baker: The Companion to British History, Longcross Press Ltd., London 1996. ISBN 0-415-26016-7
  • Heinz Duchhardt: Balance of Power und Pentarchie – Internationale Beziehungen 1700–1785, Verlag Schöningh, Paderborn 1997 (= ders. (Hrsg.): Handbuch der Geschichte der internationalen Beziehungen, Bd. 4). ISBN 3-506-73724-4