Zum Inhalt springen

Steeger Eiche

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. November 2018 um 11:04 Uhr durch imported>ANKAWÜ (Höhenbezug).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Steeger Eiche
Stadt Wuppertal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Steeger+Eiche 51° 14′ N, 7° 6′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 13′ 34″ N, 7° 5′ 43″ O
 {{#coordinates:51,226211416389|7,0953764033333|primary
dim=10000 globe= name=Steeger Eiche region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: ca. 220 m ü. NHN
Vorwahl: 0202
Lage von Steeger Eiche in Wuppertal

Die Ortslage Steeger Eiche (auch An der Steeger Eichen) im Wohnquartier Schrödersbusch im Wuppertaler Stadtbezirk Vohwinkel geht auf eine alte Hofschaft zurück.

Lage

Die Hofschaft befindet sich im Osten des Stadtteils, an einem nach Norden abfallenden Hang, der im unteren nordöstlichen Bereich am Ufer der Wupper endet. Nach Süden schließt sich der Klosterbusch an.

Benachbarte Ortslagen sind Hammerstein, Schrödersbusch, Mühlenpfad, Frohental, Schieten und Boltenheide.

Etymologie und Geschichte

Datei:Wuppertal Mühlenpfad 0001.jpg
Steeger Eiche (2008)

Die Herkunft des Namens Steeger Eiche ist nicht genau bekannt.<ref name="Wolfgang Stock">Wolfgang Stock: Wuppertaler Straßennamen. Ihre Herkunft und Bedeutung. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8.</ref> Einen Zusammenhang mit einer Eiche und dem Familiennamen bzw. Ortsnamen ‚Steeg‘ lässt sich vermuten.

Steeger Eiche wurde schon 1677 als unselbstständigen Kotten, eines der drei Güter von Unten vorm Steeg, mit sechs Hektar im Stackenberger Busch erwähnt.<ref name="Heimes">Wilfried Heimes: Die Anfänge der Gemarkung Sonnborn im Bergischen Land und deren Entwicklung. Köln 1961 (Köln, Universität, phil. Dissertation vom 14. Dezember 1961).</ref>

Auf den Karte von 1824 von Poyda ist Steeger Eiche als ‚Steigereich‘ verzeichnet, später auf einer Karte von 1892/84 als ‚Steegereiche‘. Auf den Topographischen Karten (TK25) ab den 1960ern als ‚Steeger Eiche‘.

Steeger Eiche gehörte zur 1867 von Haan getrennten Bürgermeisterei Sonnborn, die 1888 unter Gebietsverlusten an Elberfeld in die Gemeinde Vohwinkel überging.

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden zwei Wohnhäuser mit 21 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref>

Die heutige Straße

Nach dieser Ortslage ist die Straße Steeger Eiche benannt. Sie erschließt die Hofschaft von der Straße Mühlenpfad aus.<ref name="Wolfgang Stock" />

Einzelnachweise

<references />