Zum Inhalt springen

Frohental

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. August 2025 um 01:57 Uhr durch imported>-wuppertaler (Geschichte: genauer).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Frohental
Stadt Wuppertal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Frohental 51° 14′ N, 7° 6′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 13′ 42″ N, 7° 5′ 37″ O
 {{#coordinates:51,228383268611|7,0936330613889|primary
dim=10000 globe= name=Frohental region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: ca. 180 m ü. NHN
Lage von Frohental in Wuppertal

Die Ortslage Frohental (Schreibweise bis um 1927: Frohenthal) im Wohnquartier Schrödersbusch im Wuppertaler Stadtbezirk Vohwinkel geht auf eine alte Hofschaft zurück.

Lage

Die Hofschaft befindet sich im Osten des Stadtteils, an einem nach Norden abfallenden Hang, der im unteren nordöstlichen Bereich am Ufer der Wupper endet.

Benachbarte Ortslagen sind: Hammerstein, Schrödersbusch, Mühlenpfad, Steeger Eiche, Schieten und Boltenheide.

Etymologie

Die Herkunft des Namens Frohental geht wahrscheinlich auf ‚Frondal‘ (althochdeutsch = frone = „dem Herrn gehörig“) zurück.<ref name="Wolfgang Stock">Wolfgang Stock: Wuppertaler Straßennamen. Ihre Herkunft und Bedeutung. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8.</ref>

Geschichte

Frohental ist als kleiner Kotten wohl erst nach 1830 entstanden.<ref name="Heimes">Wilfried Heimes: Die Anfänge der Gemarkung Sonnborn im Bergischen Land und deren Entwicklung. Köln 1961 (Köln, Universität, phil. Dissertation vom 14. Dezember 1961).</ref>

Frohental gehörte zur 1867 von Haan getrennten Bürgermeisterei Sonnborn, die 1888 unter Gebietsverlusten an Elberfeld in die Gemeinde Vohwinkel überging.

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden ein Wohnhaus mit 17 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref>

Auf den Karten ab 1892/94 ist die Hofschaft mit Namensnennung verzeichnet. Wurde die Hofschaft früher von Norden (die heutige Werderstraße) und aus dem Westen (vom Mühlenpfad) erschlossen, ist die Erschließung aus dem Norden um 1938 weggefallen. Mit dem Bau des Zubringers nördlich der Hofschaft, als Landesstraße 418, von der Bundesautobahn 46 zum Kiesbergtunnel in den späten 1960ern ist die Erschließung nur aus dem Westen südlich der über die Landesstraße führenden Brücke Sonnenberg möglich.

Die heutige Straße

Nach dieser Ortslage ist die Straße Frohental benannt. Sie erschließt die Hofschaft von der Straße Mühlenpfad aus.<ref name="Wolfgang Stock" />

Einzelnachweise

<references />