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Rhodomonas

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Rhodomonas
Datei:Rhodomonas salina CCMP 322.jpg

Rhodomonas salina

Systematik
Domäne: Eukaryoten (Eukaryota)
incertae sedis
ohne Rang: Cryptophyceae
Ordnung: Pyrenomonadales
Familie: Pyrenomonadaceae
Gattung: Rhodomonas
Wissenschaftlicher Name
Rhodomonas
G. Karsten, 1898

Rhodomonas ist eine Gattung aus der Algengruppe der Cryptophyceae. Sie kommt vorwiegend im Meer, einige Arten auch im Süßwasser vor.

Merkmale

Die Vertreter sind kleine Einzeller, die unter 20 Mikrometer groß sind. Ihre Form ist länglich asymmetrisch. Sie besitzen einen Zellkern und einen Plastiden, der rot bis olivfarben ist sowie zweigeteilt. Diese beiden Lappen des Plastiden sind über eine Brücke verbunden, in der sich ein Pyrenoid befindet. Die zwei unterschiedlich langen Geißeln setzen etwas unter dem vorderen Zellende an und liegen in einem trichterförmigen Bereich des Schlund-Furchenbereichs. Im Schlund befinden sich etliche explosive Organellen (Ejektosomen). Die kontraktile Vakuole sitzt meist in der Nähe des Vorderendes.

Die ungeschlechtliche Fortpflanzung erfolgt durch eine komplexe Form der Längsteilung, in deren Verlauf die Polarität der Tochterzellen umkehrt. Geschlechtliche Fortpflanzung wurde bei Rhdomonas noch nicht beobachtet.

Vorkommen

Rhodomonas kommt vorwiegend im Meer vor. Im Süßwasser kommen zwei Arten in Europa vor. Sie kommen selten in kalten bis gemäßigten Gewässern vor.

Rhodomonas-Arten

Rhodomonas lacustris (Pascher & Ruttner 1913) Javornicky<ref>Dag Klaveness: Rhodomonas lacustris (Pascher & Ruttner) Javornicky (Cryptomonadida): Ultrastructure of the Vegetative Cell, in: The Journal of Protozoology, Februar 1981, doi:10.1111/j.1550-7408.1981.tb02809.x</ref><ref>Rhodomonas lacustris var. lacustris, auf nordicmicroalgae.org</ref> gilt aktuell als ein Synonym von Plagioselmis lacustris (Pascher & Ruttner) Javornicky.<ref>Rhodomonas lacustris Pascher & Ruttner 1913 auf algaebase.org</ref> Weitere fragliche Arten sind:

Belege

  • Karl-Heinz Linne von Berg, Michael Melkonian u. a.: Der Kosmos-Algenführer. Die wichtigsten Süßwasseralgen im Mikroskop. Kosmos, Stuttgart 2004, ISBN 3-440-09719-6, S. 88.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />