Zum Inhalt springen

Neustadt/Heese

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. November 2025 um 20:07 Uhr durch imported>Kirchenfan (Religion: +Wikilink).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Neustadt/Heese
Stadt Celle
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(10756)&title=Neustadt%2FHeese 52° 37′ N, 10° 3′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(10756) 52° 37′ 3″ N, 10° 3′ 22″ O
 {{#coordinates:52,6175|10,056111111111|primary
dim=10000 globe= name=Neustadt/Heese region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 36–38 m ü. NN
Fläche: 2,97 km²
Einwohner: 10.756 (31. Dez. 2021)<ref>Stadt Celle: Statistik – Bevölkerung. (PDF; 398 KB) 31. Dezember 2021, S. 10, abgerufen am 16. Januar 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 3.622 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1869
Postleitzahl: 29225
Vorwahl: 05141
Datei:Heese Neustadt Heeseplatz.JPG
Heeseplatz
Datei:Heese Neustadt Lauensteinplatz.JPG
Lauensteinplatz

Neustadt/Heese ist ein Ortsteil der Stadt Celle in Niedersachsen, der südwestlich des Stadtzentrums liegt.

Geschichte

Die Neustadt entstand 1632, nachdem die Umsiedlung der Westceller Vorstadt zugunsten des Ausbaus der Celler Stadtbefestigung während des Dreißigjährigen Kriegs nötig geworden war. Schon 1664 wurden 67 Wohnhäuser gezählt. Im selben Jahr kam es zu einer Pestepidemie, worauf für die Neustadt einen eigenen Friedhof erhielt.

Herzog Georg-Wilhelm zu Braunschweig-Lüneburg plante ab 1680 vor dem Westceller Tor eine Planstadt im Schachbrettmuster, zu deren endgültiger Ausführung es nicht kam. Lediglich in der Trift (Stadtteil Neuenhäusen) kann man die Ansätze erkennen. 1685, 1832 und 1862 kam es in der Neustadt zu verheerenden Bränden.

Zusammen mit dem Dorf Heese wurde die Neustadt 1869 nach Celle eingemeindet.

Das sogenannte „Heesegebiet“ wurde ab 1924 städtebaulich erschlossen.

Dem Celler Hasenjagd genannten Massaker von Celle, fielen am 8. April 1945 im Neustädter Holz sowie dem Stadtgebiet mindestens 170 KZ-Häftlinge zum Opfer.<ref>NDR Geschichte, Hasenjagd auf KZ-Häftlinge</ref>

Religion

Datei:Celle Neustadt mit Kirche.JPG
Altes Wohnhaus, im Hintergrund die Neustädter Kirche

Zum Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Celle gehören die westlich des Bahnhofs gelegene Neustädter Kirche (siehe Geschichte) in der Neustadt, und die moderne Pauluskirche in der Rostocker Straße in der Heese.

Am Waldfriedhof gelegen ist die 1955/56 nach den Plänen von Josef Fehlig erbaute katholische Kirche St. Hedwig, die seit 2006 zur Pfarrgemeinde St. Ludwig gehört. Diese sind Teil des Bistums Hildesheim.

Datei:Pauluskirche-Celle-2.jpg
Pauluskirche
Datei:Celle Kirche Hedwig 1.JPG
Kirche St. Hedwig

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat Neustadt/Heese hat elf Mitglieder, die sich seit der letzten Kommunalwahl vom 12. September 2021 wie folgt verteilen:<ref>Ergebnis Ortsratswahlen 2021</ref><templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 37,8 %
 %
40
30
20
10
0
31,6 %
23,2 %
10,5 %
9,9 %
5,9 %
5,4 %
5,4 %
5,2 %
3,0 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
g Die Unabhängigen
i Zukunft Celle
Ortsrat 2021
        
Insgesamt 11 Sitze

Ortsbürgermeisterin

Ortsbürgermeisterin ist Antoinette Kämpfert (SPD)<ref>http://celle.allris-online.de/bi/au020.asp?AULFDNR=24&options=4&altoption=Ausschuss</ref>.

Gebäude, Kultur und Sehenswürdigkeiten

Literatur

  • R.W.L.E. Möller: Celle-Lexikon. Celle 1987
  • Stadt Celle: Geschichten und Ereignisse um die Celler Neustadt. Celle 2006

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende