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Bratental

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Bratental

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Bratental 01.jpg
Halbtrockenrasen und Wald im Bratental

Halbtrockenrasen und Wald im Bratental

Lage Niedersachsen
Fläche 115,0 ha
Kennung NSG BR 047
WDPA-ID 81451
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
FFH-Gebiet 115,0 ha
Geographische Lage 51° 34′ N, 10° 0′ OKoordinaten: 51° 34′ 23″ N, 10° 0′ 17″ O
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Meereshöhe von 211 m bis 347 m
Einrichtungsdatum 2. September 1982
Verwaltung NLWKN

Das Naturschutzgebiet Bratental liegt östlich von Nikolausberg in Göttingen und wurde 1982 gegründet.<ref name=":0">Biologische Schutzgemeinschaft Göttingen e V: Bratental, Roringen. Abgerufen am 9. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dieses Gebiet ist durch artenreiche magere Halbtrockenrasen und Buchenwälder gekennzeichnet. Das Bratental beherbergt mehrere Orchideenarten, aber auch Greifvögel wie Wespenbussard und Mäusebussard, Rehe und Hummeln wie Waldhummel, Baumhummel und Ackerhummel.

Arten

Das NSG-Bratental beherbergt eine Vielzahl an gefährdeter oder langfristig gefährdeter Arten. Mehrere davon sind vom Aussterben bedroht.

Pflanzen

Die für den Naturschutz wichtigsten Pflanzenarten sind:<ref name=":1">Naturschutzgebiet "Bratental" | Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Juni 2024; abgerufen am 9. Februar 2025.</ref><ref name=":2">vollständige Gebietsdaten, Berichtspflicht 2024, auf Bundeslandebene (Niedersachsen). Abgerufen am 9. Februar 2025.</ref>

Der Schmalblättriger Lein (Linum tenuifolium) kommt in Niedersachsen nur noch an zwei Flächen vor (beide östlich von Göttingen) und gehört dort mit nur noch 50 Exemplaren zu den besonders gefährdeten Pflanzenarten im NSG-Bratental.<ref name=":0" />

Tiere

Bei den Tieren sind für den Naturschutz von besonderer Bedeutung:<ref name=":1" /><ref name=":2" />

Der in Niedersachsen nur noch an wenigen Stellen vorkommende Thymian-Ameisenbläuling (Glaucopsyche arion = Maculinea arion) und die bundesweit vom Aussterben bedrohte Zwerg-Heideschnecke (Xerocrassa geyeri) gehören mit zu den gefährdetsten Tierarten des Bratentals.<ref name=":0" />

Gebietsbeschreibung

Das Gebiet ist etwa 213 ha groß und steigt von 210 m bis 354 m über Normalnull. Der Untergrund besteht zu einem Teil aus fossilienhaltigem, mittlerem Muschelkalk. Das Gebiet grenzt im Norden an das Naturschutzgebiet „Göttinger Wald“.

Das NSG-Bratental sollen verschiedenen gefährdete Biotope erhalten, entwickelt und wiederhergestellt werden:<ref name=":1" />

  • Waldmeister-Buchenwälder
  • Orchideen-Kalkbuchenwälder
  • trockene Eichen-Hainbuchen-Wälder
  • Gebüsche trockenwarmer Kalk-Standorte
  • Kalk-Halbtrockenrasen

Auch Ackerflächen, welche nach Naturschutz-Kriterien bewirtschaftet werden, sind vorhanden.<ref name=":0" /> Die Wälder sollen naturnah gehalten werden und einen hohen Anteil an Alt- und Totholz beherbergen.<ref name=":1" />

Verwaltung

Unter der Kennzeichen-Nummer NSG BR 047 ist das Naturschutzgebiet beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) registriert. Der CDDA-Code (central database for designated areas) der EEA (European Environmental Agency) lautet 81451. Die Zuständigkeit für das Naturschutzgebiet liegt bei der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Göttingen.

Literatur

  • Karl Finke: Die Großschmetterlinge Südhannovers besonders der Umgebung Göttingens, 1938 Göttingen
  • Henry Fuchs: Flora von Göttingen, 1964 Göttingen
  • Hans Dörrie: Avifaunistischer Jahresbericht 2000 für den Raum Göttingen und Northeim, 2001 Göttingen
  • Carsten Renker: Botanischer Jahresbericht 1996 für die Region Göttingen, 1997 Göttingen

Weblinks

Commons: Naturschutzgebiet Bratental – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
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Wappen Landkreis Göttingen

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Wappen Göttingen
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