Zum Inhalt springen

Sanko Line

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 12:23 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Sanko Line
Rechtsform Kabushiki kaisha (Aktiengesellschaft)
Gründung 31. August 1934
Sitz 2-3 Uchisaiwaichō 2-chōme, Chiyoda-ku Tokio, 100-0011, (Hibiya Kokusai Bldg. 2F)
Leitung Takeshi Matsui {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
(Vorstandsvorsitzender)
Mitarbeiterzahl 169 (2011)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite der Sanko Line (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. März 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sankoline.co.jp (englisch)</ref>
Umsatz 3,805 Millionen Yen (2010)<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.sankoline.co.jpEintrag auf der Homepage von Sanko (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. [https://web.archive.org/web/
Branche Reederei
Website www.sankoline.co.jp

Sankō Kisen K.K. (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Sankō Kisen Kabushiki kaisha, engl. The Sanko Steamship Co., Ltd., international bekannter als Sanko Line) ist eine im Jahre 1934 gegründete japanische Reederei.

Geschichte

Gegründet wurde das Unternehmen am 31. August 1934 als Sankō Kaiun Kaisha. Die Reederei beschäftigte sich zunächst mit Frachtdiensten von Japan nach Korea und China. Noch in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Sanko Line zu den größten Reedereien ihres Fahrtgebietes. In den Kriegsjahren verlor die Reederei nahezu ihre ganze Flotte und baute ihre Liniendienste in den Nachkriegsjahren erneut aus.

Sanko blieb als einziges japanisches großes Schifffahrtsunternehmen trotz der zahlreichen staatlich geförderten Zusammenschlüsse japanischer Schifffahrtsgesellschaften ab Mitte der 1960er Jahre selbstständig. Bis zu den frühen 1970er Jahren entwickelte sich das Unternehmen mit einer Flotte von 316 Schiffen und einer Tragfähigkeit von insgesamt 25.200.000 Tonnen zu einer der größten Reedereien des Landes.

Nachdem die Sanko Line im Jahr 1982 nicht zuletzt durch den Bau einer größeren Anzahl von VLCC-Tankschiffen (23 der insgesamt 140 Schiffe) in so ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten war, dass die beteiligten Banken mit einem Ende der Finanzierung drohten, orderte die Reederei mit Hilfe ausländischer Banken weitere 125 Massengutschiffe mit einer Tragfähigkeit von je 30.000 bis 40.000 Tonnen. Im März 1984 war die Sanko Line bei einem Schuldenstand von 3,3 Milliarden Pfund Sterling schließlich zahlungsunfähig. Bei einem Zusammenbruch der Reederei musste daraufhin mit einem weitreichenden Dominoeffekt unter den Sanko-Handelspartnern (besonders der zumeist japanischen Werften) gerechnet werden. 1985 wurde die Reederei durch ein gemeinsames Rettungspaket vom Staat und den beteiligten Wirtschaftspartnern gerettet. Von Januar 1986 bis zum Jahr 1989 folgte eine umfassende Verschlankung des Unternehmens. Sanko Line konzentrierte sich seitdem in der Hauptsache auf seine Kernbereiche im Massenguttransport (Massengutfrachter).

Heute betreibt das Schifffahrtsunternehmen Öl- und Gastanker, Massengutschiffe, Massenstückgutschiffe und Forstproduktetransporter. Anfang 2011 wurden 192 Schiffe mit einer Tragfähigkeit von rund 13 Millionen Tonnen von der Sanko Line bereedert. Das Fahrtgebiet umfasst weltweite Dienste von allen japanischen Haupthäfen aus. Daneben ist das Unternehmen im Offshorebereich aktiv.

Im März 2012 informierte Sanko Geschäftspartner über Zahlungsschwierigkeiten reduzierte Zahlungen (z. B. an Gesellschaften, bei denen Sanko Schiffe gechartert hatte).

Am 2. Juli 2012 stellte Sanko einen Antrag auf Neuordnung bei einem Tokyoter Distriktgericht<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.sankoline.co.jpEintrag auf der Homepage von Sanko (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (englisch)</ref> und am 5. Juli meldete die Reederei in den Vereinigten Staaten Insolvenz unter Chapter 15 des United States Bankruptcy Code an.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eintrag auf der Homepage von Sanko (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. Juli 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sankoline.co.jp (englisch)</ref>

Ein deutscher Schiffsfonds, Eigentümer von drei Rohöltankern, musste infolge von Sankos Schwierigkeiten im September 2012 Insolvenz anmelden.<ref>http://www.manager-magazin.de/ 17. September 2012: Japanische Reederei löst Fondspleiten aus</ref>

Im März 2024 verkaufte das Unternehmen sein letztes Schiff, die Sanko Hawking und zieht sich aus dem Betrieb eigener Schiffe zurück.<ref>Hans Thaulow: Sanko sells last ship in splash247.com, 11. März 2024</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Pein, Joachim W.: Giganten der Weltmeere : Die Geschichte der Supertanker. Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 1996, ISBN 3-7822-0670-3.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />