Moorhauser Polder
Moorhauser Polder
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| Lage | Östlich von Oldenburg, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen | |||||
| Fläche | 99 ha | |||||
| Kennung | NSG WE 132 | |||||
| WDPA-ID | 164678 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 53° 10′ N, 8° 19′ O
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| Meereshöhe | von 0 m bis 3 m | |||||
| Einrichtungsdatum | 11. Dezember 1982 | |||||
| Verwaltung | NLWKN | |||||
Der Moorhauser Polder ist ein Naturschutzgebiet im Gebiet der niedersächsischen Stadt Elsfleth im Landkreis Wesermarsch. Beim Moorhauser Polder handelt es sich um ein Hochwasserrückhaltebecken.<ref name="OT">Moorhauser Polder, Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH. Abgerufen am 3. Mai 2019.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hochwasserschutz der Stadt Oldenburg durch ein Poldersystem ( vom 3. Mai 2019 im Internet Archive), 5. BWK-Küstentag 2016, Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (PDF, 4,7 MB).</ref>
Beschreibung
Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG WE 132 ist 99 Hektar groß und Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Hunteniederung“. Im Westen grenzt das Naturschutzgebiet direkt an das Naturschutzgebiet „Bornhorster Huntewiesen“. Das Gebiet steht seit dem 11. Dezember 1982 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Wesermarsch.
Der Moorhauser Polder liegt östlich von Oldenburg und nördlich der Hunte. Er wird zu einem großen Teil von Feuchtgrünland geprägt, das landwirtschaftlich nur extensiv als Weideland und für die Mahd genutzt wird. Dadurch hat das Naturschutzgebiet eine besondere Bedeutung als Refugium für die Tier- und Pflanzenwelt in der ansonsten überwiegend intensiv genutzten Hunteniederung. Die im Herbst und Winter oft überschwemmten Wiesen sind ein wichtiges Rastgebiet für Zugvögel. Im Westen durchzieht die Wulfsgraft den Polder. In ihrem Bereich liegen auch mehrere Stillgewässer.
Vom Deich aus kann der Polder gut eingesehen werden.<ref name="OT" /> Im Südosten befindet sich eine Infotafel.
Karl-Sartorius-Hütte
Im Norden des Polders unterhält die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Oldenburg eine Hütte, die nach Karl Sartorius, einem der ersten Vogelkundler in den Huntewiesen, benannt ist. Die Hütte dient seit Jahrzehnten der wissenschaftlichen Vogelbeobachtung und wurde im Jahre 2011 grundüberholt.<ref>Vogelkundler beobachten in aller Ruhe, Nordwest-Zeitung, 1. September 2011. Abgerufen am 9. Mai 2014.</ref>
Weblinks
- Naturschutzgebiet „Moorhauser Polder“ in der Datenbank des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bornhorster Huntewiesen – Moorhauser Polder. Faszinierende Feuchtgebiete in der Hunteniederung ( vom 13. Juli 2014 im Internet Archive), Informationsbroschüre des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (PDF, 1,3 MB)
Einzelnachweise
<references />
Bornhorster Huntewiesen | Gellener Torfmöörte mit Rockenmoor und Fuchsberg | Holler- und Wittemoor | Jaderberg | Jericho/Langwarden | Juliusplate | Moorhauser Polder | Sinsum/Burhave | Strohauser Vorländer und Plate | Tideweser Vorlage:Klappleiste/Ende
- Seiten mit Skriptfehlern
- Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Schutzgebiet/Bildbeschreibung fehlt
- Naturschutzgebiet im Landkreis Wesermarsch
- Geographie (Elsfleth)
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- Koog in Niedersachsen
- Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa
- Bauwerk in Elsfleth
- Schutzgebietsgründung 1982