Rendalen
| Wappen | Karte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen der Kommune Rendalen |
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Norway.svg Norwegen | |||||
| Kommunennummer: | 3424 | |||||
| Provinz (fylke): | Innlandet | |||||
| Verwaltungssitz: | Bergset | |||||
| Koordinaten: | 61° 53′ N, 11° 5′ O
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| Fläche: | 3.179,51 km² | |||||
| Einwohner: | 1.836 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 1 Einwohner je km² | |||||
| Sprachform: | Bokmål | |||||
| Postleitzahl: | 2485, 2486, 2487, 2488 | |||||
| Webpräsenz: | ||||||
| Lage in der Provinz Innlandet | ||||||
| Lage der Kommune in der Provinz Innlandet | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Rendalen ist eine Kommune im norwegischen Fylke Innlandet. Die Kommune hat 1836 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist die Ortschaft Bergset.
Geografie
Die Gemeinde liegt in der Landschaft Østerdalen und grenzt an die Kommunen Engerdal im Osten, Trysil und Åmot im Süden, Stor-Elvdal im Westen, Alvdal im Nordwesten sowie Tolga und Tynset im Norden. Durch Rendalen fließt im Tal Rendal in Nord-Süd-Richtung der Fluss Rena, ein Nebenfluss der Glomma. Im südlichen Gemeindegebiet durchfließt die Rena den See Storsjøen. Im Nordwesten wird Rendalen auf einem kürzeren Stück von der Glomma (unter dem Namen Glåma) selbst durchflossen.<ref>Rendalen kommune. In: norgeskart.no. Kartverket, abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die höchste Erhebung ist der Midtre Sølen mit einer Höhe von 1754,8 moh. im Nordosten.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, 1. September 2015, abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwischen dem Berg und der Grenze zu Engerdal liegt der See Sølensjøen.
Einwohner
Die Einwohner von Rendalen leben vor allem im Haupttal, dem Rendal, nördlich des Storsjøen. Die Seitentäler sind hingegen dünn besiedelt. Die Einwohnerzahlen sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs rückläufig.<ref name="snl"/> In der Kommune liegen zwei sogenannte Tettsteder, also zwei Ansiedlungen, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet werden. Diese sind Otnes mit 266 und Bergset mit 237 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2025).<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>
Die Einwohner der Gemeinde werden Rendøl genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Offizielle Schriftsprache ist wie in vielen Kommunen in Innlandet Bokmål, also die weiter verbreitete der beiden norwegischen Sprachformen.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Jahr | Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 24. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Anzahl | Prozent | ||
| 1960 | 3771 | — | — |
| 1970 | 3412 | −359 | −9,5 % |
| 1980 | 2816 | −596 | −17,5 % |
| 1990 | 2499 | −317 | −11,3 % |
| 2000 | 2257 | −242 | −9,7 % |
| 2010 | 1998 | −259 | −11,5 % |
| 2020 | 1780 | −218 | −10,9 % |
Geschichte
Bei der Einführung der kommunalen Selbstverwaltung nach 1837 wurde die Gemeinde Rendal gebildet, welche 1880 in die Gemeinden Ytre Rendal und Øvre Rendal aufgespalten wurde. Zum 1. Januar 1911 wurden Gebiete mit je über 300 Einwohnern von beiden Kommunen abgespalten und gemeinsam mit anderen Gebieten entstand die neue Nachbargemeinde Engerdal. Die heutige Kommune Rendalen wurde schließlich am 1. Januar 1965 durch die erneute Zusammenlegung von Ytre Rendal mit damals 1913 Einwohnern und Øvre Rendal mit 1629 Einwohnern gegründet. Im Jahr 1984 wurde ein unbewohntes Gebiet von Tynset an Rendalen überführt.<ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: ssb.no. 1999, abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bis zum 31. Dezember 2019 gehörte Rendalen der damaligen Provinz Hedmark an. Diese ging im Zuge der Regionalreform in Norwegen in die zum 1. Januar 2020 neu geschaffene Provinz Innlandet über.<ref>Kommunal- og moderniseringsdepartementet: Nye kommune- og fylkesnummer fra 2020. In: regjeringen.no. 27. Oktober 2017, abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Parallel zur Glåma verläuft im Nordwesten der Riksvei 3, der unter anderem die Verbindung nach Kongsvinger weiter im Süden herstellt. Entlang der Rena führt der Fylkesvei 30.
Wirtschaft
Die Wirtschaft der Gemeinde ist von der Land- und Forstwirtschaft geprägt. Das Holz wird zum Großteil unverarbeitet verkauft, es befinden sich lediglich kleinere Sägewerke in Rendalen. Die kaum ausgebaute industrielle Produktion beschränkt sich auf die Lebensmittelindustrie und die Holzverarbeitung. Der lokale Fremdenverkehr basiert vor allem auf den Angelmöglichkeiten und den Berggebieten. Insgesamt liegen in Rendalen fünf Flusskraftwerke.<ref name="snl">Trond Olav Svendsen, Morten Olsen Haugen: Rendalen. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Wasser für das 1971 in Betrieb genommene Rendalen kraftverk wird durch einen etwa 29 Kilometer langen Tunnel von der Glåma zum Kraftwerk geleitet.<ref>Knut A. Rosvold: Rendalen kraftverk. In: snl.no. Abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2019 arbeiteten von 796 Arbeitstätigen 493 in Rendalen selbst, die restlichen verteilten sich vor allem auf die Nachbarkommunen Tynset und Stor-Elvdal.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kultur
Mit der Øvre Rendal kirke und der Ytre Rendal kirke befinden sich in Rendalen zwei Holzkirchen. Des Weiteren liegt am Ostufer des Storsjøen die 1914 erbaute Sjøli kirke.<ref>Øvre Rendal kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 10. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Ytre Rendal kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 10. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Sjøli kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 10. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im alten Pfarrhof von Øvre Rendal kam im Jahr 1853 der Schriftsteller Jacob B. Bull zur Welt. Der Pfarrhof dient heute als Bull-Museum.<ref name="snl"/>
Name und Wappen
Das seit 1989 offizielle Wappen der Kommune zeigt zwei silberne Rentierköpfe auf blauem Hintergrund. Rentiere waren lange Zeit für die Gegend gewöhnliche Tiere.<ref name="snl"/> Rendalen wurde etwa im Jahr 1430 als Reindale erwähnt. Der Name setzt sich aus den beiden Bestandteilen „Ren“ und „-dal“ (deutsch: „-tal“) zusammen, erster leitet sich vom Flussnamen Rena ab.<ref>Rendalen. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Persönlichkeiten
- Gustav Storm (1845–1903), Historiker, Schriftsteller und Professor
- Jacob B. Bull (1853–1930), Dichter
- Kjell Borgen (1939–1996), Politiker und ehemaliger Bürgermeister der Kommune
Weblinks
- Rendalen im Store norske leksikon (norwegisch)
- Fakten über Rendalen beim Statistisk sentralbyrå (norwegisch)
Einzelnachweise
<references />