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Rolf Rau

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Rolf Rau (2011)

Rolf Rau (* 20. September 1944 in Zweenfurth, Landkreis Grimma) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (CDU). Er war 1990 Abgeordneter der Volkskammer und von 1990 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Nachdem er an der Allgemeinbildenden Polytechnischen Schule in Borsdorf 1961 die mittlere Reife erreicht hatte, machte Rau in der Bauunion Leipzig eine Lehrausbildung zum Facharbeiter Hochbaumonteur, welche er mit dem Abitur abschloss. An der Ingenieurschule für Bauwesen Leipzig machte er 1967 den Abschluss als Bauingenieur. Daraufhin war er drei Jahre lang Bauleiter im Wohnungsbaukombinat Leipzig. Ab 1970 leitete er die zwischengenossenschaftliche Bauorganisation Bau-Holz Otterwisch.

1976 trat Rau der DDR-Blockpartei CDU bei. Im April 1989 wurde er letzter Bezirksvorsitzender der CDU Leipzig. Bei der demokratischen Volkskammerwahl 1990 gelang ihm der Einzug in die Volkskammer, in der er bis zur Auflösung der DDR saß. Am 3. Oktober wurde er als einer von 144 Volkskammerabgeordneten in den Deutschen Bundestag übernommen.

Bei den Bundestagswahlen 1990 und 1994 konnte er sein Mandat bestätigen, beide Male vertrat er den Wahlkreis Bundestagswahlkreis Leipzig-Land – Borna – Geithain als direkt gewählter Abgeordneter. Bei der Bundestagswahl 1998 erhielt Rau nur noch 34,6 Prozent der Erststimmen und verlor seinen Wahlkreis an den SPD-Kandidaten Jürgen Wieczorek.

Literatur

  • Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 668.

Weblinks

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Heinz Kühn (1952–1954) | Wolfgang Heyl (1954–1958) | Fritz-Karl Bartnig (1958–1982) | Siegfried Berghaus (1982–1989) | Rolf Rau (1989–1990)

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