Zum Inhalt springen

Bernhard Jendorff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Dezember 2025 um 07:53 Uhr durch imported>Onkelkoeln (typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Bernhard Jendorff (* 23. September 1940 in Frankfurt am Main; † 27. Februar 2022)<ref>Bernhard Jendorff (Traueranzeigen). In: mittelhessen-gedenkt.de. 5. März 2022, abgerufen am 27. Dezember 2025.</ref><ref name=":0">Prof. Dr. Bernhard Jendorf verstorben (PDF). In: uni-giessen.de. Abgerufen am 27. Dezember 2025.</ref> war ein deutscher, römisch-katholischer Theologe.

Leben

Jendorff besuchte bis zum Abitur das humanistische Lessing-Gymnasium in Frankfurt. In Mainz und Frankfurt studierte er römisch-katholische Theologie, Philosophie und Klassische Philologie, bevor er nach dem Zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien, das er 1968 bestand, im Jahr 1969 zum Dr. phil. promoviert wurde.<ref name=":0" />

Im Anschluss war er zunächst als Studienrat im Hochschuldienst an der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig. Ab 1972 war er Professor für Praktische Theologie, Religionspädagogik und Didaktik am Institut für Katholische Theologie der Justus-Liebig-Universität. Von 1972 bis 1977 war er zeitweise an die neu gegründete Gesamthochschule Kassel abgeordnet. Dort hatte der großen Anteil am Aufbau der Lehramtsstudiengänge für das Fach Religion.<ref name=":0" />

2002 ließ sich Jendorff in den vorzeitigen Ruhestand versetzen.<ref name=":0" />

Werke (Auswahl)

  • Jesus und seine Zeit. (Reihe: Der Christ in der Welt VI, 10), Aschaffenburg 1973
  • fragen - denken - beten. Themenbezogene Eucharistiefeiern, Aschaffenburg 1975
  • Der Logosbegriff. Seine philosophische Grundlegung bei Heraklit von Ephesos und seine theologische Indienstnahme durch Johannes den Evangelisten. (Reihe: Europäische Hochschulschriften XX, 19), Frankfurt am Main und Bern 1976
  • Zur Person: Jesus von Nazaret. 5 Unterrichtsprojektentwürfe zur biblischen Realienkunde in der Sekundarstufe I, Aschaffenburg 1976
  • Zur Person: Jesus von Nazaret. Schülermaterial. 4 Lernprogramme zu umstrittenen Daten des Lebens Jesu, Aschaffenburg 1976
  • Zielgruppen Jesu. Lehrerheft. Unterrichtsbausteine zur Behandlung der Samariter, Pharisäer, Sadduzäer und Essener in der Sekundarstufe I, Limburg 1977
  • Zielgruppen Jesu. Schülerheft zur Behandlung der Samariter, Pharisäer, Sadduzäer und Essener in der Sekundarstufe I, Limburg 1977
  • Religionspädagogischer Kommentar (Beiheft) zu Rolf Lubek, Wir haben Jesus gesehen. 4 Hörbilder zum Neuen Testament für 10- bis 14jährige, Limburg 1978
  • Religionspädagogischer Kommentar (Beiheft) zu Rolf Lubek, Wir haben Jesus gesehen, Folge 2. 4 Hörbilder zum Neuen Testament für 10- bis 14jährige, Limburg 1979
  • Leistungsmessung im Religionsunterricht. Methoden und Beispiele, München 1979
  • Kirchengeschichte - wieder gefragt! Didaktische und methodische Vorschläge für den Religionsunterricht, München 1982
  • Hausaufgaben im Religionsunterricht, München 1983
  • Pfarrgemeinderäte und Religionsunterricht. Ergebnisse einer Befragung in Mainz. (Reihe: Aktuelle Information Nr. 53, hrsg. Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Bischöfliches Ordinariat Mainz), Mainz 1989
  • Die Kirchengeschichte im Religionsunterricht. (Theologie im Fernkurs: Lehrbrief 15 des religionspädagogisch-katechetischen Kurses der Domschule Würzburg) Würzburg 1989
  • Religion unterrichten - aber wie? Vorschläge für die Praxis, München 1992
  • Fachpraktikum Religion. Ein Leitfaden gegen den Praxisschock, München und Stuttgart 1994

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein