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Die Geiseln von Costa Rica

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Produktionsland Deutschland, Mexiko
Originalsprache Deutsch, Spanisch<ref name="tvs">Vorlage:TV Spielfilm</ref>
Erscheinungsjahre 1999<ref>laut Lexikon des Internationalen Films. Einige Quellen geben abweichend 2000 als Produktionsjahr an.</ref>
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Uwe Janson
Drehbuch Anne Wild
Produktion
Musik Ulrich Reuter
Kamera Philipp Timme
Besetzung

Die Geiseln von Costa Rica ist ein deutscher Fernsehfilm, der von Holm Dressler für ProSieben produziert wurde. Regie führte Uwe Janson, die Hauptrollen spielten Nina Hoss und Suzanne von Borsody. Die Erstausstrahlung fand am 27. Januar 2000 statt.

Handlung

Die deutsche Touristin Kiki und die schweizerische Reiseleiterin Marlies werden im Urlaub in Costa Rica von Contra-Rebellen aus Nicaragua entführt. Während Kikis Freund Markus gemeinsam mit ihrer Mutter um ihre Freilassung kämpft, beginnt sie eine Affäre mit einem der Entführer. Als die beiden Frauen nach 72 Tagen gegen Zahlung von Lösegeld freigelassen werden vermutet die Polizei, sie hätten mit den Entführern gemeinsame Sache gemacht.

Hintergrund

Inspiriert wurde der Film nach den tatsächlichen Erlebnissen der Deutschen Nicola Fleuchaus und der Schweizerin Susanne Siegfried im Jahr 1996.<ref>Nicola Fleuchaus suchte während der Gefangenschaft nach Zuneigung, berichtet Susanna Siegfried: "Sie hat mich immer wieder umarmt." Sie habe die Kidnapper zwar nicht provoziert, wohl aber "bis zu einem gewissen Grad geflirtet. Sie versuchte, gut mit ihnen auszukommen. Ich glaube, sie hat das gemacht, ohne nachzudenken".</ref> Ihre Entführung sorgte weltweit für Schlagzeilen.<ref>Robert Bongen: Pro 7 deutet Entführung in "Geiseln von Costa Rica" um. Der Tagesspiegel, 26. Januar 2000</ref>

Der Film erzielte die höchste Einschaltquote aller Fernsehfilme des Senders im Jahr 2000 und wurde für den europäischen Fernsehpreis nominiert.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.holmdressler.tvWebseite (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot des Produzenten Holm Dressler</ref>

Kritiken

Während die Abendzeitung den Film als langwierig und gedehnt bezeichnet<ref>Abendzeitung vom 29. Januar 2000, zitiert in Lothar R. Just: Film-Jahrbuch 2001. Heyne-Verlag, 2001. Seite 185</ref>, lobt die Zeitschrift Prisma die atemberaubenden Bilder und die hervorragenden Hauptdarstellerinnen.<ref>Die Geiseln von Costa Rica. In: prisma. Abgerufen am 1. Mai 2021.</ref> Ähnlich äußert sich auch das Lexikon des internationalen Films. Dort heißt es, Die Geiseln von Costa Rica sei ein „routiniert inszenierter, von zwei hervorragenden Darstellerinnen intensiv gespielter (Fernseh-)Thriller“.<ref>Die Geiseln von Costa Rica. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref>

Die Kritiker der TV Spielfilm fanden, politische und geografische Fakten seien etwas durcheinander geraten. Regisseur Janson bemühte sich trotzdem um Authentizität, indem er die Rebellen Spanisch sprechen lässt.<ref name="tvs" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />