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Gotthards

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Gotthards
Gemeinde Nüsttal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(375)&title=Gotthards 50° 37′ N, 9° 54′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(375) 50° 37′ 17″ N, 9° 54′ 4″ O
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Höhe: 369 (360–398) m ü. NHN
Fläche: 6,79 km²<ref name="DF" />
Einwohner: 375 (31. Dez. 2014)<ref name="DF">Einwohnerstruktur. In: Webauftritt. Gemeinde Nüsttal, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Oktober 2020; abgerufen im Oktober 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nuesttal.de</ref>
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36167
Vorwahl: 06684

Gotthards ist ein Ortsteil der Gemeinde Nüsttal im osthessischen Landkreis Fulda. Zum Ort gehört der Weiler Kermes mit 34 Einwohnern.

Geographie

Der Ort liegt im Osten Hessens im Tal der Nüst im Naturpark Hessische Rhön. Gotthards ist ein anerkannter Erholungsort.<ref>Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung: 81. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 13. Oktober 2015. Staatsanzeiger für das Land Hessen 7/2016, Seite 218.</ref> Im Ort treffen sich die Kreisstraße 128 mit den Landesstraßen 3176 und 3293.

Geschichte

Gotthards wurde im Jahre 1365 erstmals erwähnt.<ref name="lagis" />

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Gotthards im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Gemeinde Nüsttal eingegliedert.<ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fulda und Hünfeld und der Stadt Fulda (GVBl. II 330-14) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 220, § 15 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref><ref></ref> Für Gotthards wurde, wie für die übrigen bei der Gebietsreform nach Nüsttal eingegliederten Gemeinden, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 217 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Nüsttal, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2020; abgerufen im Oktober 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nuesttal.de</ref>

Einwohnerentwicklung

  • 1812: 42 Feuerstellen, 315 Seelen<ref name="lagis" />
Gotthards: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2014
Jahr  Einwohner
1812
  
315
1834
  
332
1840
  
308
1846
  
263
1852
  
307
1858
  
288
1864
  
289
1871
  
276
1875
  
275
1885
  
283
1895
  
294
1905
  
282
1910
  
281
1925
  
288
1939
  
252
1946
  
386
1950
  
390
1956
  
308
1961
  
274
1967
  
277
1970
  
305
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
399
2014
  
375
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: <ref name="lagis" /><ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2020;.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/statistik.hessen.de</ref>

Religionszugehörigkeit

 Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />

• 1885: ein evangelischer (= 0,35 %), 202 katholische (= 99,65 %) Einwohner
• 1961: 19 evangelische (= 6,93 %), 255 katholische (= 93,07 %) Einwohner

Persönlichkeiten

  • Grzegorz (Gregor) Uth (1872–1941), Augustiner in Krakau, Polen

Kultur und Infrastruktur

Literatur

  • Adrian Seib: Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Fulda II. Burghaun, Eiterfeld, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber und Verlag), Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8062-2607-2, S. 391–397.
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis">Gotthards, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> </references>

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